Winterdienst

Geräteträger mit multifunktionalen Aufgaben

Auch enge Kurven und schmale Wege auf unebenem Terrain sind kein Problem. Foto: Kärcher

In unseren Städten gibt es auf Straßen, Wegen und Grünflächen viel Reinigungsarbeiten zu bewältigen. Dies kann nur durch einen beachtlichen Einsatz von Menschen und Maschinen erreicht werden. Dabei sollen die Beschaffungs-, Material- und Betriebskosten möglichst niedrig sein. Einen wesentlichen Beitrag dazu können multifunktional einsetzbare Geräteträger leisten. Mit den entsprechenden Anbaugeräten können sie verschiede Aufgaben übernehmen, sodass kein gesondertes Fahrzeug für jede einzelne erforderlich ist. Dies gilt insbesondere für die Reinigung schmaler Straßen, Wege und Durchfahrten mit engen Kurven, Kreisen und Beeteinfassungen.

Die gleiche Größe der Räder stellt in Verbindung mit der Knicklenkung sicher, dass die Hinterräder bodenschonend genau in der Spur der Vorderräder laufen. Die Traktionskontrolle verleiht den Geräteträgern eine sehr gute Fahr- und Standsicherheit. Die Räder bleiben stets auf dem Boden. Das ist besonders bei Arbeiten am Hang oder beim Überfahren von Rand- oder Bordsteinen ein wesentlicher Vorteil. Die flexible Einstellmöglichkeit des vorderen Besensystems sorgt dafür, dass das Auskehren des Rinnsteins gleichzeitig mit dem Kehren des Gehwegs erfolgen kann. Ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen und eine Breite der Geräteträger von < 1,20 Meter ermöglichen flexible Einsatzbereiche. Für den Wintereinsatz können Schneepflüge, Fräsen und Schleudern montiert werden. Auf der Ladefläche hinter der Kabine ist Platz für Streuer mit exakter Streubreitenregulierung und Mengendosierung.

Später steht dann das kommunale Grün im Mittelpunkt. Rasenflächen müssen in regelmäßigen Abständen gepflegt werden. Hierzu sind Geräteträger mit einer Mäh-/Saugkombination einsetzbar. Bevor eine Kommune oder ein Dienstleister aber an die Auswahl geeigneter Geräteträger geht, empfiehlt es sich, das Anbaugeräte-Programm verschiedener Hersteller genau zu studieren. Sie sind es letztlich, die Konzeption, Größe und Leistungsstärke des Trägerfahrzeugs (mit)bestimmen. Auch muss die Schnittstellentechnik ein einfaches und problemloses An- und Abkoppeln der Anbaugeräte ermöglichen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 10/2016 .

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