Heckanbaugerät für Kompakttraktoren

Sähen, Einbürsten und Walzen mit nur einer Maschine

Mit der Terra Float Air übernimmt eine Maschine alle Einzelaufgaben rund um die Saat. Foto: Wiedenmann

Wiedenmann hat für die Messe zahlreiche Neuheiten angekündigt: In Halle 9 zeigt der Hersteller für Rasenpflegetechnik unter anderem das Modell Terra Spike SL. Das leichte Heckanbaugerät für Kompakttraktoren wurde konzipiert zum Tiefenbelüften und Beseitigen von Verdichtungen auf DIN-aufgebauten Sportplätzen und feinen Rasenflächen. Zu sehen sein wird auch die Neuentwicklung Terra Float Air, die alle Einzelaufgaben rund um die Saat übernimmt.

Die Terra Spike SL wurde entwickelt, damit die maschinelle Rasenpflege durch schwere Maschinen nicht selbst zum Problem für den Rasen wird. Mit einem Gewicht inklusive Nachlaufwalze von nur etwa 470 Kilogramm ist die "SL" schon mit den leichten Fahrzeugen der 25-PS-Klasse verwendbar. Die Bodenbelastung ist so gering, dass sie auch auf empfindlichem Qualitätsrasen einsetzbar ist. Bis zu 21 Zentimeter dringen die Zinken in den Boden ein. Sie sind wechselbar und in verschiedenen Größen als Voll- oder Hohlspoon erhältlich. Die ausgestoßenen Erdkegel können per Schwadblech am Maschinenheck zur leichten Aufnahme kanalisiert werden. Bis zu 2200 Quadratmeter Rasen lassen sich pro Stunde bearbeiten. Eine technische Besonderheit stellt die neue Terra Float Air dar, mit der der Hersteller ein Gerät entwickelt hat, mit dem ein Arbeitsdurchgang für alle Aufgaben rund um die Saat reicht. Die Terra Float Air passt an Kompakttraktoren mit Heckdreipunkt ab 25 Kilowatt Motorleistung und 1000 Kilogramm Hubkraft. Sie lockert und belüftet zunächst den Boden bis in 30 Millimeter Tiefe, um das Saatbett vorzubereiten. Drei Werkzeuge kommen nach Wahl zum Einsatz: Nägel mit 5 und 8 Millimeter Durchmesser sowie feine Schlitzmesser. Ihre drei Trägereinheiten mit insgesamt 1600 Millimeter Arbeitsbreite sind pendelnd aufgehängt, folgen also der Geländekontur. Das dichte Perforationsbild mit 1500 Löchern und 500 Schlitzen pro Quadratmeter schafft beste Voraussetzungen auch für die Wasseraufnahme in Trockenperioden.

Halle 9, Stand 429

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 09/2016 .

http://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[division]=3&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=260++262&no_cache=1