Ideenwettbewerb

Ulrich-Wolf-Preis für junge Landschaftsarchitekten zur IGA 2017

Neue Ideen für Kleingärten sind beim Udo-Wolf-Preis von Studierenden der Landschaftsarchitektur gefragt. Einsendeschluss ist der 01.03.2016. Foto: M. Großmann, pixelio.de

Gemeinsam gärtnern in der Stadt: Junge Landschaftsarchitekten sind aufgefordert einen städtischen Kleingarten im Rahmen des Ideenwettbewerbes um den nächsten Ulrich-Wolf-Preis neuzudenken.Der Wettbewerb wird von der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL e. V.) in Kooperation mit der Baumschule Lorenz von Ehren und der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA Berlin 2017) ausgelobt wird. Weitere Kooperationspartner sind der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. und weka Holzbau GmbH.

Studierende und Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur werden eingeladen, einen Kleingarten als "Startergarten" zu entwerfen, der sowohl für junge Familien geeignet ist als auch für Freunde, Bekannte oder Naturverbundene, die sich eine Parzelle teilen möchten. Die Gestaltung des Gartens soll dabei eine variable Nutzung ermöglichen, so dass sich Städter nach ihren individuellen Vorstellungen im Gärtnern ausprobieren können.

"Schon seit 200 Jahren besteht die Tradition des Gärtnerns im gepachteten kleinen Garten. Diese Gärten sind heute beliebter denn je, vor allem in der Stadt. Mit dem Wettbewerb möchten wir die Idee des Teilens und des gemeinsamen Gärtnerns in die Kleingärten holen und Gartenanfängern einen niedrigschwelligen Einstieg in das neue Hobby ermöglichen", erläutert Günter Landgraf, Präsident des Berliner Landesverbandes der Gartenfreunde.

"Der Ulrich-Wolf-Preis möchte Studenten und Berufsanfängern die Gelegenheit geben, zu zeigen, was sie können. Das diesjährige Thema des Wettbewerbs stößt ein Pilotprojekt an, dass das Kleingärtnern um zeitgemäße Facetten bereichern könnte", fügt DGGL-Bundesgeschäftsführerin Karin Glockmann hinzu.

Der Gewinnerentwurf soll bis zur IGA Berlin 2017 als Ausstellungsbeitrag in der Kleingartenanlage "Am Kienberg" in Marzahn-Hellersdorf gebaut werden. Der 600 Quadratmeter große Schaugarten befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum IGA-Gelände.

"Sehr gern greifen wir die Idee der Gartenfreunde auf und unterstützen sie dabei, einen innovativen Kleingarten anlässlich der IGA zu realisieren. Die betreffende Parzelle haben wir bereits vom Bezirksverband gepachtet. Nun sind wir gespannt auf die Gestaltungsentwürfe", sagt IGA-Geschäftsführerin Katharina Langsch.

Der Wettbewerb um den 21. Ulrich-Wolf-Preis startete am 2. November 2015 und richtet sich an junge Landschaftsarchitekten. Wettbewerbsbeiträge können bis 1. März 2016 eingereicht werden. Die Preisverleihung wird im Frühjahr 2016 im Rahmen einer IGA-Veranstaltung in Berlin Marzahn-Hellersdorf stattfinden, bei der alle eingereichten Arbeiten ausgestellt werden. Drei Preise mit einem Preisgeld von insgesamt 3500 Euro werden vergeben. Die Baumschule Lorenz von Ehren verleiht eine gesonderte Auszeichnung für eine besonders qualifizierte Pflanzen- und Gehölzverwendung.

Die Wettbewerbsunterlagen sind unter www.DGGL.org und www.iga-berlin-2017.de veröffentlicht.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 12/2015 .

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