Pflastersteine

Wölbungen erlauben Anpassung an Fahrbahnbiegungen

Der in den Farben betongrau, weiß und schwarz erhältliche Pflasterstein Stradofino passt sich an Fahrbahnbiegungen an. Foto: Egner

Die Firma Egner stellt unter anderem den Stein Stradofino zur GaLaBau-Messe in Nürnberg vor. Er ist 50 x 50 Zentimeter groß und 14 Zentimeter stark. Seine beiden Außenseiten verlaufen parallel zur Fahrbahn, während die Vorder- und die Rückseite bogenförmig ausgebildet sind. Durch diese ineinander greifenden Wölbungen machen die Steine die Fahrbahnbiegungen mit. An der einen Wölbung ist eine Abstandshilfe angebracht, damit die Steine nicht knirsch verlegt werden können. An der Oberfläche befinden sich schräg zur Fahrbahn verlaufende Rinnen mit Gefälle nach außen. Dadurch fließt das Wasser durch den Fahrtwind schneller ab und die Rinne wird gereinigt. Die Rinnen enden kurz vor dem Steinrand in einer ebenen Fläche. Diese Höhe kann von einem Fertiger für die Schüttung des Banketts abgegriffen werden. Die Bankettplatten sind aus hydrophobierendem Beton hergestellt und daher sehr widerstandsfähig gegen Frost und Tausalz. Die Steine sollen laut Hersteller auf Magerbeton verlegt werden und zusätzlich mit einem Stützkeil gesichert werden. Aufgrund ihres hohen Gewichts von 79 Kilogramm pro Stück empfiehlt das Betonwerk die Verwendung eines Vakuumsaugers zur exakten und gesundheitsschonenden Positionierung der Steine. Neben Betongrau werden auch die Farben Weiß und Schwarz angeboten. Ferner bietet sich an, in einem gewünschten Abstand Sondersteine mit einem angeformten Zapfen an der Außenseite zu verlegen. Über ein Verbindungsstück könnten so zum Beispiel Leitpfosten, Leitplanken, Hinweisschilder und so weiter installiert werden.

Halle 4 A, Stand 205

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 09/2016 .

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