Regenwasserreinigung

Abscheidung von Feststoffen und gelösten Schwermetallen

Die zweistufige Regenwasserreinigung mit DiBt-Zulassung. Foto: Fränkische Rohrwerke

Organische und anorganische Feststoffe (wie Feinpartikel, Sand, Steine oder Laub), PAKs (Kohlenwasserstoffverbindungen), aber auch Schwermetalle und Leichtflüssigkeiten (MKWs) verschmutzen Niederschläge häufig so, dass sie nicht direkt in Grundwasser und Oberflächengewässer eingeleitet werden dürfen. Wo belastetes Regenwasser vor der Versickerung gereinigt werden muss, ist SediSubstrator XL die perfekte Lösung: Vor allem stark frequentierte Verkehrsflächen wie Kreuzungen und Parkplätze sowie Gewerbe- und Industriegrundstücke mit LKW-Verkehr sind ideale Einsatzbereiche für die Regenwasserbehandlungs-Anlage von Fränkische Rohrwerke. SediSubstrator XL 600/12 und 600/12+12 wurden nach den strengen Prüfkriterien des DIBt entwickelt und geprüft und tragen die Zulassungsnummer Z-84.2-11. Die DIBt Zulassung des SediSubstrator XL garantiert die geprüfte Reinigungsleistung und vereinfacht die behördliche Genehmigung von Regenwasser-Versickerungsanlagen und länderspezifisch auch die Einleitung in oberirdische Gewässer.

Neu ist die Substratpatrone mit vorgeschalteter Sedimentation in der Größe XL: Das Komplettsystem aus Startschacht DN 1000, Sedimentationsstrecke DN 600 sowie Zielschacht DN 1000 mit Substratpatrone lässt sich einfach und platzsparend wie ein Regenwasserkanal unter Verkehrsflächen einbauen. Es werden je nach Baugröße bis zu 3000 Quadratmeter Fläche pro Anlage angeschlossen und behandelt. SediSubstrator XL kann an die jeweiligen projektspezifischen Anforderungen optimal angepasst werden: Die Baugröße wird einfach nach der zu behandelnden Fläche ausgewählt. Das System wird vorgefertigt sowie mit anschlussfertigen Schächten zur Baustelle geliefert und ist damit enorm günstig einzubauen.

SediSubstrator XL scheidet in zwei Stufen schädliche Feststoffe, gelöste Schwermetalle und Leichtflüssigkeiten effizient ab. Im Startschacht werden grobe Feststoffe wie Steine und Sand zurückgehalten. Bereits 98 Prozent des geforderten Rückhalts an feinen und feinsten Schmutzpartikeln erfolgen in der ersten Reinigungsstufe im Sedimentationsrohr. Ein patentierter Strömungstrenner im unteren Rohrquerschnitt schützt die abgesetzten Partikel auch bei starken Regenereignissen vor Remobilisierung. Das bewahrt die nachgeschaltete Substratpatrone im Zielschacht - die zweite Reinigungsstufe - vor Verschlammung. Außerdem verhindert es, dass die Durchlässigkeit des Substrates und damit die Funktion langfristig eingeschränkt wird.

Halle B6, Stand 421/520

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 04/2014 .

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