Wächtersbach

Altstadtförderung in Grundlagen-Studie untersucht

Diese und weitere Fragen beantwortet kompakt die Grundlagenstudie des Altstadtfördervereins Wächtersbach. Sie behandelt exemplarisch die Ysenburger Schlossparks im hessischen Kinzigtal und verweist dabei auf viele weitere Parks in Deutschland. Abb.: Bodenbender, Gartenarchitekt - Sammlung Geschichte Wächtersbachs, 58 L.Oktober 2011, Nr. 400, ISSN 0931-2641, Creative Commons, gemeinfrei

Wie "liest" man einen Englischen Landschaftspark? Wie unterscheiden sich die einzelnen Stilrichtungen? Was haben klassische und romantische Parks gemeinsam? Was sind typische Ausstattungen romantischer Landschaftsparks? Wie greifen Wegenetz, Bepflanzungen, Blickkonzepte und Elemente des Wasserbaus ineinander? Und welche Fehler kann man bei seiner Pflege machen oder wurden in der Vergangenheit gemacht? Diese und weitere Fragen beantwortet kompakt die Grundlagenstudie des Altstadtfördervereins Wächtersbach.

Sie behandelt exemplarisch die Ysenburger Schlossparks im hessischen Kinzigtal und verweist dabei auf viele weitere Parks in Deutschland. Die Arbeit ist kostenlos erhältlich unter info@altstadt-waechtersbach.de. Ab sofort steht die Grundlagenarbeit des Altstadtfördervereins Wächtersbach e. V. zur Verfügung. Diese Arbeit ordnet nicht nur den Schlosspark Wächtersbach gartenbaulich und kulturhistorisch ein. Vielmehr skizziert sie die Grundlagen der Entwicklung des Englischen Landschaftsparks in Deutschland. Soweit ersichtlich ist sie damit die erste derartige Arbeit seit weit über einer Generation. In Fachpublikationen wird dieses Wissen häufig impliziert, aber nicht transparent gemacht.

Häufig werden auch in der Literatur allgemeine Grundlagen und lokale Besonderheiten nicht hinreichend unterschieden. Auch durch dieses Dickicht schlägt diese Arbeit eine Schneise. Gleichzeitig werden einige populäre Irrtümer über den Schlosspark Wächtersbach widerlegt. So ist es gelungen, nachzuweisen, dass der Schlosspark Wächtersbach bis ins Detail dem klassischen Lehrbuch entstammt - freilich mit einigen lokalen Besonderheiten.

Auch den aktuellen denkmalpflegerischen Stand fasst diese Arbeit zusammen. Sie ist bei info@altstadt-waechtersbach.de erhältlich. Sie ist das Ergebnis eines umfangreichen Literaturstudiums und fachlicher Einschätzungen, die Dirk Säufferer als Autor erreichten, insbesondere auch von Herrn Dr. Klaus-Peter Decker. Er ist am 28. März 2021 verstorben. Der angesehene Historiker und Archivar war Ehrenbürger der Stadt Büdingen und Träger der Hugenotten-Medaille der Stadt Neu-Isenburg. Ohne ihn wäre diese Arbeit nicht zustande gekommen.

Dirk Säufferer

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 01/2022 .

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