Deutscher Landschaftsarchitekturspreis 2019

Atelier Loidl gewinnt mit Hamburger Baakenpark 1. Preis

Das Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin gewinnt in diesem Jahr mit dem "Baakenpark – Sehnsuchtsort der östlichen HafenCity Hamburg" den ersten Preis des Deutschen Landschaftsarchitekturwettbewerbs 2019. Foto: Leonhard Grosch, Atelier Loidl

Zum 14. Mal wurde am 20. September in Berlin der Deutsche Landschaftsarchitektur-Preis vergeben. Den 1. Preis gewann das Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin mit dem Hamburger "Baakenpark - Sehnsuchtsort der östlichen HafenCity". Aus dem Pool von den 35 für die Ehrung nominierten Wettbewerbsarbeiten wurden der Erste Preis und Auszeichnungen vergeben in den Kategorien:

  • Öffentlicher Raum als Zentrum: Für Stadt Landschaft Burg von relais Landschaftsarchitekten Heck Mommsen PartGmbB, Berlin.
  • Wohnumfeld und Pflanzenverwendung: HafenGold Offenbach. Außenanlagen Wohnensemble Hafeninsel von club L94 Landschaftsarchitekten, Köln.
  • Natur und Landschaftserleben für Magie von Licht und Schatten - der Kurwaldpark in Bad Lippspringe von A.W. Faust, Sinai Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin.
  • Sport, Spiel, Bewegung für Volmepark, Kierspe von Franz Reschke, Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin.
  • Junge Landschaftsarchitektur, für Naturkabinett & Jahresbaumgarten, Dechow von Paul Giencke, gm013 landschaftsarchitektur, Berlin.
  • Landschaftsarchitektur im Detail, für Rathausumfeld Wedding, Berlin von Sofia Petersson, Moritz Schloten, ANNABAU Architektur und Landschaft GmbH, Berlin.
  • Internationale Projekte, für Koningin Julianaplein, Vaals/Niederlande von club L94 Landschaftsarchitekten, Arbeitsumfeld.
  • Für Arbeitsboulevard - OTTO-Space, Hamburg-Bramfeld von WES LandschaftsArchitektur, Hamburg.

Gefordert war eine Auseinandersetzung mit der zunehmend intensiveren Nutzung städtischer und landschaftlicher Räume und den damit verbundenen immer höheren Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Umwelt. Urbanes Wachstum und gleichzeitige Entleerung ländlicher Regionen, Klimaveränderungen, Energiewende und ökonomische Herausforderungen erzeugen Anpassungsdruck und Konflikte. Unter großen Anstrengungen werden derzeit vorhandene Infrastrukturen den veränderten Bedingungen angepasst, ganze Systeme umgebaut. Für die Entwicklung und Realisierung dieser neuen Systeme ist ein grundsätzliches Umdenken auf allen Planungsebenen erforderlich. Mit dem Begriff „Grüne Infrastruktur wird die Bedeutung der Grün-, Freiraum- und Landschaftsplanung für die Daseinsvorsorge herausgestellt.

Unter Bezugnahme auf Grüne Infrastruktur wurden mit dem Preis beispielhafte Projekte und deren Verfasser ausgezeichnet. Gegenstand ist eine sozial und ökologisch orientierte Siedlungs- und Landschaftsentwicklung sowie eine zeitgemäße Freiraumplanung. Gewürdigt werden herausragende, auch konzeptionelle Planungsleistungen, die ästhetisch anspruchsvolle, innovative, ökologische und partizipative Lösungen aufweisen.

Wettbewerbe sind ein wichtiges Mittel, um Baukultur und Innovation in der Praxis sicherzustellen. Die Bandbreite der Tätigkeitsfelder der Landschaftsarchitekten spiegelt sich in den Auszeichnungskategorien wider.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 10/2019 .

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