Auslobung

Premiere für den Norddeutschen Landschaftsarchitektur-Preis

Alle zwei Jahre wird in einem bundesweiten Wettbewerb der Deutsche Landschaftsarchitektur-Preis verliehen. Nun gibt es auch eine Auszeichnung speziell für den norddeutschen Raum. Die Landesverbände Bremen/Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla) haben gemeinsam erstmals den Norddeutschen Landschaftsarchitektur-Preis ausgelobt. Am 10. November war Bewerbungsstart; bis zum 30. Januar 2026 sind Einreichungen möglich.
Landschaftsplanung Ausbildung und Beruf
Der Preis soll eine Standortbestimmung zu hochwertigen Konzepten und Projekten für die Freiraum- und Landschaftsentwicklung in der Region sein. Foto: GM013 Landschaftsarchitektur, Logo: Studio GOOD für den bdla

Mit dem Norddeutschen Landschaftsarchitektur-Preis werden herausragende Leistungen der Profession im Gebiet der beteiligten Landesverbände gewürdigt. Er ist eine Standortbestimmung zu hochwertigen Konzepten und Projekten für die Freiraum- und Landschaftsentwicklung in einer vielfältigen Region.

Dabei soll der Beitrag der Landschaftsarchitektur zu einer Reihe von ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen demonstriert werden: Der Umgang mit Wachstum, Nachverdichtung und Klimawandel, der notwendige Schutz von Biodiversität und Ressourcen sowie die Verständigung über zeitgemäße Wohn-, Arbeits- und Mobilitätskonzepte kennzeichnen das anspruchsvolle Arbeitsumfeld, in dem Landschaftsarchitektur sich heute zu bewegen hat.

Die Bandbreite der Tätigkeitsfelder zeigt sich in den verschiedenen Auszeichnungskategorien des Wettbewerbs. Über die Zuerkennung des Preises entscheidet ein unabhängiges und sachkundiges Gremium.

Nach einer formalen Vorprüfung der eingereichten Arbeiten erstellen die Juror:innen eine Shortlist und nehmen die Nominierungen vor. Die nominierten Projekte werden von Reisegruppen fachkundiger bdla-Mitglieder aufgesucht, vor Ort begutachtet und vor der Jury präsentiert. Diese beurteilt die nominierten Arbeiten, wählt den norddeutschen Landschaftsarchitektur-Preis und vergibt bis zu sechs Auszeichnungen. Zudem gibt es einen Publikumspreis. Die Ergebnisse sollen im Juni veröffentlicht werden. Im September findet in Hamburg die feierliche Preisverleihung statt. Für den Wettbewerb ist künftig ein Vier-Jahres-Rhythmus geplant.

Weitere Informationen, auch zur Bewerbung, stellt die Webseite https://www.bdla.de/de/norddeutscher-landschaftsarchitektur-preis (bdla) bereit.

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