Auszeichnung
Lenné-Preis 2025 an Prof. Stephan Lenzen vergeben
Wie sein großes Vorbild Peter Joseph Lenné sammelte auch Stephan Lenzen nach seiner Ausbildung als Gärtner Auslandserfahrungen in Italien und Frankreich und studierte Landschaftsarchitektur an der Gesamthochschule Essen. 1999 begann er die Mitarbeit im Büro der Landschaftsarchitekten Raderschall, Möhrer und Peters (RMP), das er 2004 übernahm; es folgten Niederlassungen in Köln, Hamburg, Mannheim und Berlin.
Von 2004 bis 2023 war er in Gestaltungsbeiräten von Köln, Aachen, Mainz, Trier und Potsdam. Er ist Mitglied im Sachverständigenausschuss der Architektenkammer NRW. Seit 2014 war er Vizepräsident und wurde 2022 zum Präsidenten des bdla gewählt. 2021 erfolgte die Berufung zum Honorarprofessor an die FH Dortmund. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Was für den Landschaftsarchitekten Stephan Lenzen zählt, ist das Wohlbefinden der Menschen in den geschaffenen Lebensräumen unter Beachtung von Klimaschutz, Klimaanpassung und Biodiversität. Besonders die gelungene Gestaltung des Bundesgartenschaugeländes in Koblenz unter Berücksichtigung der ursprünglichen Pläne von Lenné fand allgemeine Anerkennung.
Stephan Lenzen und sein Büro RMPSL haben Bundes- und Landesgartenschauen, aber auch viele andere Projekte durchgeführt. In Bonn hat er unter anderem das Außengelände bei der T-Mobile Hauptverwaltung und das Umfeld am Bundeskanzlerplatz gestaltet. Aktuell ist er mit der Planung des Umfeldes an der Beethovenhalle beauftragt.
Am 23. Januar 2026, dem zehnjährigen Bestehen der Lenné-Gesellschaft Bonn und zugleich dem 160. Todestag von Peter Joseph Lenné, wird im Rahmen dieses Festaktes der Preis an Prof. Lenzen in Bad Godesberg übergeben.










