bdla Berlin-Brandenburg
Neuer Landschaftsarchitekturpreis Berlin–Brandenburg gestartet

Dabei sollen auch Projekte berücksichtigt werden, die die üblichen Pfade verlassen und jenseits des Mainstreams unkonventionelle Experimente zeigen. Nicht nur Abgeschlossenes, sondern auch Interimsstadien dürfen eingereicht werden.
"Denn Landschaftsarchitektur entfaltet ihre Wirkung oft nicht im großen Wurf, sondern im Alltag, im Aushandeln und im gemeinsamen Ringen um bessere Orte" heißt es bei den Auslobern. Wichtig ist ihnen auch, dass nicht nur große Vorzeigeprojekte, sondern auch Low-Budget-Projekte, leise Eingriffe ebenso wie große Statements berücksichtigt werden sollen.
"Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern Wirkung, Mut und Haltung. Der neue Preis macht sichtbar, wie Landschaftsarchitektur Handlungsspielräume eröffnet: Für mehr Zusammenhalt, für neue ästhetische Antworten auf Klimakrise und Artensterben, für technische Findigkeit und Rückgrat im Planungsalltag".
"Höchste Zeit, dass die Landschaftsarchitektur mit einem regionalen Preis in Berlin und Brandenburg eine eigene Bühne bekommt. Wir freuen uns auf die Stars in der
Manege – ob Newcomer oder All-Time-Favourite: Es werden inspirierende Projekte zu sehen sein", sagt Lioba Lissner, Vorsitzende des Landesverbands Berlin-Branden-burg im Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen.
Vom Dorfplatz bis zum Dachgarten, von der Baumpflanzung bis zum Regenwasserspeicher, vom Kinderspielplatz bis zum Gewerbehof, vom Klimawäldchen bis zum Ministeriumsgarten - ob gebaut, umgebaut, gepflegt, gemeinsam erstritten oder neu gedacht, es zählt für die Auslober, dass Mensch und Umwelt davon profitieren.
Beteiligen können sich nicht nur Planungsbüros, sondern alle, die an guten Freiräumen arbeiten oder sie möglich gemacht haben. Nachbarschaften, Kommunen, Initiativen, Vereine, Wohnprojekte, Verwaltungen oder Bildungseinrichtungen, vorausgesetzt Landschaftsarchitekt:in-nen oder bdla-Mitglieder sind in das Projekt eingebunden.
Sieben Kategorien und ein Publikumspreis
Gewürdigt werden sollen Projekte in den Kategorien
• "Gemeinsam statt einsam",
• "Kollaborationen",
• "Neue Ästhetik",
• "Nachhaltigkeit",
• "Rückgrat",
• "Technisch versiert" und
• "Kiez und Provinz".
Hinzukommt ein Publikumspreis.
Die Jury ermutigt ausdrücklich dazu, auch Projekte einzureichen, die unbequem sind, klein erscheinen oder vielleicht nur in Teilaspekten überzeugen.
Die Auslobung für den Berlin-Brandenburgischen Landschaftsarchitektur-Preis startete am 1. Februar, Einreichungen sind bis 31. März möglich.
Am 27. August werden Preisträger:innen und Nominierte feierlich – fast wie bei einer Oscarverleihung – ausgezeichnet.
Die Preisverleihung ist verbunden mit einer Ausstellung in den feldfünf Projekträumen im Metropolenhaus in Berlin-Kreuzberg.
Alle Infos unter:
https://www.bdla.de/de/berlin-brandenburgischer-landschaftsarchitektur-preis (bdla)
SUG-Stellenmarkt









