Erfolgreiche GaLaBau-Messe Nürnberg 2018

Besucherrekord: mit 70 000 Fachbesuchern ein Plus von 10 Prozent

Die Besucher der GaLaBau kamen größtenteils aus Fachbetrieben des Grün- und Freiflächenbaus. Deutlich stärker vertreten waren diesmal Gäste aus Fachbehörden und öffentlichen Einrichtungen. Fotos: Mechthild Klett

Nach vier Messetagen ging die von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner eröffnete 23. GaLaBau in Nürnberg mit einem großem Besucherzuwachs zu Ende: Erstmals waren mehr als 70 000 Fachbesucher - das gut zehn Prozent mehr als 2016 -vor Ort, um sich über Produkte und Trends für das Planen, Bauen und Pflegen mit Grün zu informieren. Auf der GaLaBau 2018 stellten 1253 Unternehmen in erstmals 14 Messehallen aus. Zudem erhielt der Verleger Ulrich Patzer die von BGL vergebene "Silberne Landschaft" für sein Lebenswerk, (s. a. S. 6).

Auf Ausstellerseite kam jedes vierte Unternehmen aus dem Ausland, wobei die internationale Ausstellungsfläche im Vergleich zur Vorveranstaltung um zwölf Prozent gewachsen ist. Stefan Dittrich, Veranstaltungsleiter GaLaBau, resümiert zufrieden: "Vier Messetage mit durchgehend vollen Hallen, guten Geschäftsgesprächen und vielen Highlights im Rahmenprogramm - die Stimmung hätte nicht besser sein können". Als ideeller Träger der GaLaBau zieht auch der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), ein positives Resümee. "Die GaLaBau 2018 hat unsere Erwartungen wieder übertroffen. Mehr als 70 000 Besucher sind ein sensationelles Ergebnis", so Lutze von Wurmb, Präsident des BGL.

Fast 54 Prozent der Besucher haben in ihrem Unternehmen eine leitende Funktion inne, so die vorläufigen Ergebnisse der Besucherbefragung, die ein unabhängiges Marktforschungsinstitut erhob. Der Anteil der Entscheider lag auch diesmal bei fast 81 Prozent. Die Besucher kamen dabei zum größten Teil aus Fachbetrieben des Grün- und Freiflächenbaus.

Deutlich stärker vertreten waren diesmal Messegäste aus Fachbehörden und öffentlichen Einrichtungen. Auch im Bereich Bau, Pflege und Management von Golfplatzanlagen konnte in diesem Jahr ein Besucherzuwachs verzeichnet werden. Außerdem zog es einmal mehr viele Landschaftsarchitekten sowie Angestellte aus Friedhofskultur und -ämtern nach Nürnberg. Die 1253 Aussteller reisten aus 37 Ländern nach Nürnberg, neben Deutschland (945) allen voran aus den Niederlanden (66) sowie aus Italien (50), Österreich (31), Belgien (18), Polen (15), Frankreich (14), Dänemark (14) und der Tschechischen Republik (13).

Die nächste GaLaBau findet vom 16. bis 19. September 2020 im Messezentrum Nürnberg statt.

Auch die Auszubildenden des Osnabrücker ServiceBetriebes besuchten mit ihren Chefs die Messe. Erst wurde gezeltet, dann ging es auf den Rundgang durch die Messehallen. Foto: Mechthild Klett

Den 1. Preis beim Landschaftsgärtner Cup gewannen dieses Jahr Julian Maier und Niklas Stadlmayr aus Bayern. Vergeben wurden in Nürnberg auch wieder 16 Innovationspreise. Für den BGL-Neuheiten Wettbewerbs reichten mehr als 100 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungsangebote ein.


Gewonnen haben:

  • Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG aus Hasbergen-Gaste mit Amazone SmartService 4.0.
    Dabei geht es um den Einsatz von digitalen VR- (Virtual Reality) und AR- (Augmented Reality) Technologien, um für Kunden Lern-, Trainings- und Reparaturprozesse weiter auszubauen.
  • Bahu Bankmanufaktur GmbH aus Ravensburg mit der bahu-Sitzbank mit patentierter Klappfunktion der Rückenlehne.
  • Birchmeier Sprühtechnik AG aus Stetten in der Schweiz mit dem Akku-Sprühgebläse AS 1200.
  • Braun-steine GmbH aus Amstetten mit Ferro Concrete, dem ersten Betonstein, der rostet, so dass neue Gestaltungsmuster entstehen.
  • DMS Technologie GmbH aus Fürth mit dem DMS Pipegrip. Mit dem Pipegrip lassen sich sowohl runde als auch eckige Baumaterialien wie Rohre oder Schachtringe greifen und positionieren.
  • Ego Europe GmbH aus Steinheim/Murr mit dem Ego Powerload Rasentrimmer. Das Fadenaufrollen funktioniert bei der Innovation vollautomatisch.
  • Eliet Europe NV aus Otegem in Belgien mit Eliet Sodaway 600, einem Rasensodenschneider mit Raupenantrieb.
  • Emil Germany GmbH aus Hamburg mit PaveAndGo - Smart Flooring Outdoor System. Das keramische Fliesensystem für die Verlegung mittels Klicksystem und integrierter Fuge im Außenbereich vereinfacht die Verlegung durch Verriegeln.
  • Kebony Norge AS aus Hamburg mit Kebony Clear (22 x 142 mm). Ein umweltfreundliches Verfahren, das die Eigenschaften von europäischen Weichhölzern durch eine bio-basierte Flüssigkeit erheblich aufwertet.
  • Probst GmbH aus Erdmannhausen mit Safeflex SF. Es kann die Gefahr von Schnittverletzungen mindern, weil für Schnittarbeiten mit Trennschleifern verschiedene Baustoffe, wie Pflastersteine, schnell und sicher fixiert werden.
  • Rain Bird Deutschland GmbH aus Stuttgart mit dem LNK WiFi-Modul, einem Adapter zur Verbindung bewährter Bewässerungssteuergeräte mit dem häuslichen WLAN-Netzwerk.
  • Reform-Werke Bauer & Co. GmbH aus Wels in Österreich mit Reform Metron P48 RC. Dies ist ein funkferngesteuerter Geräteträger.
  • Thaler GmbH & Co. KG aus Polling mit dem Knick- und Hoflader 3248T - SA mit SPS.
  • Toro Europe NV aus Oevel in Belgien mit dem Toro Outcross 9060, einem rasenschonenden Multifunktionsfahrzeug.
  • Tosstec KG aus Dettingen unter Teck mit dem Tosstec TT-RB Reinigungsroboter. Er ist ein vollautomatischer Pool-Reiniger mit Roboterfahrwerk.
  • Zacho Heißluft Wildkrautbeseitigung, vertreten durch die Stavermann GmbH aus Wallenhorst, mit dem Zacho UKB 655. Die Innovation der Maschine zur Wildkrautbeseitigung ist die Brennkammer.

mk/BGL

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 10/2018 .

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