… wenn Freiräume dazu Impulse geben

Bewegung wirkt

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Sind Bänke nur zum Sitzen da? Sobald Bewegung weniger normiert und als normal gesehen wird, eröffnen sich unendlich viele Bewegungsmöglichkeiten... Foto/Illustration: Mareike Thies

Welche öffentlichen Räume laden Menschen dazu ein, sich zu bewegen, welche eher nicht? Wie lassen sich Freiräume so gestalten, dass sie neben dem Platz fürs Faulsein auch Anreiz zur Bewegung bieten? Wie viel "Animation" - sei es durch gestalterische Anreize oder Anleitung - ist hilfreich und wann wird es einfach zu viel? Ariane Hölscher, Mareike Thies und Bettina Oppermann im Gespräch über die Bedeutung von Bewegung und Sport im Freiraum.

Plädoyer: Mehr Bewegung, weniger Sport

Bettina Oppermann: Sport ist ein modernes Phänomen des 19. Jahrhunderts. Der erste Turnplatz Hasenheide wurde am 18. Juni 1811 in Berlin-Neukölln weit vor den Toren der Stadt eingeweiht. Junge Männer wollten gemeinsam wehrtüchtiger werden. Seitdem hat sich viel verändert. Heute steht uns eine weitläufige "Sportanlagenlandschaft" zur Verfügung, aber Wissenschaftler und Gesundheitspolitiker schlagen Alarm, dass wir uns viel zu wenig bewegen (Ritten, Pfeifer 2016).

Mareike Thies: Sport und Bewegung werden meistens in einem Atemzug genannt. Aber wenn man es genau betrachtet, ist "Sport" eine Art komprimierte, künstlich-kreierte Kompensation von Bewegungsmangel. Autos, Internet und Bringdienste nehmen uns nicht nur Wege und Mühe, sondern auch Bewegung ab. Dabei ahnen wir, dass wir uns ab und zu bewegen sollten. Also richten wir Orte und Zeiträume ein, um den Mangel an Bewegung auszugleichen: Mit definierten Zielen und spezifischen Übungen. Entsprechend sind auch Sportanlagen hochstandardisierte Freiräume, in denen wir unsere sportliche Leistung messen und verbessern können - im Wettbewerb mit uns selbst oder mit anderen.

Die meisten Sportarten sind ziemlich einseitige Bewegungsformen: Wenn ich einen Liegestütz trainiere, bereite ich meinen Körper auf genau diese - aber eben nur diese - Bewegung vor. Wenn ich aber bei Glatteis ausrutsche, brauche ich das größtmögliche Bewegungsrepertoire, um mich abzufedern, denn ich weiß nicht, wie ich lande. Gerade der Wunsch nach Kontrolle und die Konzentration auf "künstliche" Bewegungsformen könnten paradoxerweise also dazu führen, dass wir uns verletzen: Weil wir es nicht mehr gewöhnt sind, im wahrsten Sinne des Wortes beweglich zu sein und auf sich ständig ändernde, unvorhersehbare Bedingungen zu reagieren.

Wo Autos Fußwege verparken, geht potenzieller Bewegungsfreiraum verloren. Wenn stattdessen muskelbetriebene Mobilität der Maßstab würde, könnten Verkehrsräume wertvolle Bewegungs- und Begegnungsräume sein. Foto/Illustration: Mareike Thies

Ariane Hölscher: Bewegung ist im Gegensatz zum Sport das spontane "Bei-Produkt" beim Tun, Fortbewegen oder Spielen. Unsere große Stärke als Spezies "Mensch" ist gerade diese Anpassungsfähigkeit und Beweglichkeit im Hinblick auf unsere Umwelt. Wenn wir auf die Welt kommen, können wir nicht sofort laufen. Als Kind erschließen wir uns mit unseren Wahrnehmungs- und Bewegungsorganen unser persönliches Umfeld. Mit dem Aufwachsen gleiten wir in eine bestimmte Bewegungskultur hinein. Der lokale und der kulturelle Raum bilden einen haltenden Rahmen für unsere Entwicklung, den wir mithilfe der eigenen Bewegungsimpulse ständig auf Verlässlichkeit prüfen.

Das bedeutet, dass Eltern und Erzieher, genauso wie Raumplanerinnen und -planer die Verhältnisse so gestalten müssen, dass Kinder die größtmögliche Chance haben, ihre biologisch angelegten Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Dies ist vor allem die Kompetenz, Gefahren zu erkennen und sich selbst zu sichern. Dazu braucht man Handlungsspielräume: Je vielfältiger die Bewegungsimpulse, desto umfangreicher das Bewegungsrepertoire, die Risikokompetenz und sogar das individuelle Selbstbewusstsein (Lengen 2016). Im Erwachsenenalter bilden diese Erfahrungen eine stets abrufbereite Ressource für alle weiteren Erkundungen. Durch Bewegung haben wir gelernt, was und wie wir etwas gerne tun, beziehungsweise was wir nicht bewältigen können oder wollen. Nur risikobasiertes Austesten versetzt uns in die Lage, eine wirklich lebensbedrohliche Gefahr zu erkennen.

Ziel: Sich souverän und unabhängig bewegen

Bettina Oppermann: Wir müssen also sehr genau zwischen Bewegungsimpulsen im Freiraum, in Sportflächen oder in großen Arenen unterscheiden. Die seit 1959 mithilfe der goldenen Pläne für West und Ost ausgebaute Norm-Infrastruktur für den Sport ist heute zumindest in ihren Auswüchsen grundsätzlich zu hinterfragen.

Das bedeutet nicht, dass Wettkämpfe und Leistungsmessung nicht auch weiterhin ihre Berechtigung haben. Dennoch sollte sich das Gewicht in Richtung öffentlicher Gesundheitsförderung ändern. Schon das Trimm-Dich-Konzept - 1972 im Rahmen der Olympischen Spiele in München als Kampagne für einen entspannten Breitensport erfunden - hatte das Motto: "Laufen ohne zu schnaufen". Das ist die Richtung, in die wir uns (wieder) bewegen müssen. Auch Parkour und Crossgolf waren echte Innovationen. Es sind intelligente Konzepte gefragt, wie Spiel- und Freiräume verknüpft und Sportanlagen geöffnet werden können.

Mareike Thies: Sport, der Spaß macht, ist eine tolle Sache. Trotzdem können spezifische Sporteinheiten vielfältige "natürliche" Alltagsbewegungen kaum ersetzen - jedenfalls bei einem sonst weitgehend sitzenden Lebensstil (Bowman 2016). Im Hinblick auf ganzheitliche Gesundheit und langfristig bewegliche Lebensqualität muss es deshalb auch darum gehen, die körperliche Grundaktivität zu erhöhen - in unterschiedlichen Lebensaltern und vor allem bei Zielgruppen mit einem sitzgeprägten Lebensstil. Jede Aktivität zählt (Rüten, Pfeifer 2016).

Parks, Stadtplätze und Straßenräume, durch die wir spazieren gehen, Einkaufstaschen tragen, Treppen steigen und balancieren; unterschiedliche Böden, auf denen wir tanzen, hüpfen und ganz unterschiedlich laufen; Landschaften, in denen wir wandern und Flüsse, in denen wir schwimmen - all diese Orte bieten Raum für eigenständige und unabhängige Bewegung.

Drüberspringen, Draufklettern, Drumherumlaufen? Wo Bäume im Weg liegen – hier in der Eilenriede-Süd Hannover – muss man sich bewegen. Foto/Illustration: Mareike Thies

Bewegungskulturpolitik: Impulse für Bewegung setzen

Bettina Oppermann: Wenn wir Freiräume und Landschaften als potenzielle Bewegungsräume verstehen, brauchen wir ein entsprechendes Design, grundsätzlich und im Detail. Die Art der Wegeführung, Geländemodellierung; Bodenbeläge, Mauern, Zäune und Hecken sowie die Platzierung und Form von Sitzmöbeln und schließlich auch das bewusste Freihalten von Flächen können die Lust sich zu bewegen, fördern oder unterbinden. Aber, die wenigsten Freiräume "reißen uns tatsächlich vom Hocker" und rufen "Spring und Lauf!".

Mareike Thies: Bewegungsparks und städtische Anlagen mit in Szene gesetzten Bewegungsanreizen sind nur ein erster Impuls für multidimensionale, selbstbestimmte Bewegung. Ein Beispiel ist der neue Stadtteilpark Linden in Hannover Linden-Süd: Hügel und Rampen, Kletterstangen, multifunktional nutzbare Sitzgelegenheiten, Rasen- und Bolzflächen bieten vielfältige Anreize für kreative Bewegungserfahrungen. Bewegungsfreiflächen sind ein ganz neuer Freiraumtyp: keine ausgewiesenen Sportflächen, aber Treffpunkte für Bewegungsperformer, bunt und auffällig mit einigermaßen sturzsicheren Bodenbelägen - punktuell sinnvoll, flächendeckend eher nicht.

Ariane Hölscher: Wir dürfen unser Umfeld nicht zu unserer Bequemlichkeit gestalten, sondern müssen vielmehr ständig abwechslungsreiche kleinere und größere Herausforderungen einflechten - Bewegungsmomente, die uns wach halten und inspirierende Interventionen bereitstellen. "Liebe Gewohnheiten" machen uns träge. Eine Planung, die auf allen Ebenen ein mögliches Risiko der Verletzung ausschließt, ist die beste Garantie für Unterforderung, Desinteresse und Nichtinanspruchnahme. So eine Umgebung fördert Unfälle durch verpasstes Bewegungslernen. Unterforderung ist ein richtiger Motivationskiller. Unser Sicherheitsbedürfnis muss in Zukunft verschiedene Grade der Unsicherheit aushalten.

Mareike Thies: Dagegen steht allerdings eine Rechtsprechung, die versucht, den Gestalterinnen und Gestaltern die Verantwortung für Verletzungen im Freiraum zuzuweisen. Beispielsweise mussten im Jahr 2016 alle öffentlichen Bolzplätze für Jugendliche in Hannover zeitweise geschlossen werden. Ein Erwachsener hatte sich beim Tritt in eine Pfütze auf einem der Plätze verletzt und erfolgreich geklagt. Dem Urteil zufolge war die Landeshauptstadt Hannover ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen. Ausschlaggebend war dabei, dass ein Bolzplatz ein "Sportplatz" ist: Für Sportflächen gelten strengere Ansprüche an die Beschaffenheit des Bodenbelags als zum Beispiel für Grünflächen (Urteil des Oberlandesgerichts Celle: Aktenzeichen: 8 U 75/16). Auch vor diesem Hintergrund ist es also sinnvoll, mehr bewegungsfördernde Freiräume und weniger verkehrssicherungspflichtige Sportplätze zu haben.

Bettina Oppermann: Den natürlichen Drang nach Faulheit, das Bedürfnis zu sitzen und zu liegen dürfen wir bei der Planung auch nicht vergessen (Eickhoff 2008). Wir wollen ja keinen Tugendterror. Ich denke, das Inspirieren, das Motivieren und das Überzeugen sind tatsächlich wesentliche Schlüssel zu mehr Bewegung. Im Wort "Motivation" steckt ja schon der "Beweggrund" (das "Motiv"). Vielleicht ist da auch Angst oder Scham, weil "es sich nicht gehört" als Erwachsener kopfüber von einer Stange zu hängen. Es geht darum, die Augen dafür zu öffnen, wo und wie Bewegung möglich ist und vor allem: (wieder) zu erfahren, wie sie unsere Lebensqualität steigern kann.

Sich-Strecken, Ziehen, Klettern, Hängen und Hangeln sind ur-menschliche und nicht nur für Kinder physiologisch wertvolle Bewegungen, vor allem für Wirbelsäule und Schultern. Natürlich kann nicht jeder Parkbaum auch Kletterbaum sein, und bewegungskulturpolitische Fragen sind immer zusammen mit ökologischen, denkmalpflegerischen und sicherheitstechnischen Ansprüchen zu diskutieren. Die Freigabe ausgesuchter Bäume in Kombination mit "künstlichen" Kletteranlagen wäre eine denkbare Option. Foto: Ariane HölscherIllustration: Mareike Thies

Begrenzung oder Balancierstange? Auch alltägliches Stadtmobiliar, Bordsteinkanten und Pflasterstrukturen können zu Bewegung auffordern. Wer balanciert, trainiert die stabilisierenden Hüft- und Fußmuskeln, den Gleichgewichtssinn, sowie seine Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit – überlebenswichtige Bewegungskompetenzen. Foto/Illustration: Mareike Thies

Ariane Hölscher: Ein Beispiel für die sich selbst verstärkende gesundheitsschädliche Wirkung unserer Faulheit ist auch das Elterntaxi zur Schule. Natürlich gibt es immer gute Gründe, die Kinder zu chauffieren. Aber die Kinder verpassen eine amüsante und lehrreiche Lerneinheit, nämlich das "Souveräne Laufen". Sie können ihren Schulweg heute gar nicht mehr beschreiben und leben auf wenigen Stadtinseln.

Der muskelbetriebenen Mobilität kommt in Zukunft eine zentrale Rolle in der Bewegungsförderung zu. Von A nach B zu gelangen ist nämlich ein ganz starkes Motiv. Ohne ein Zurückdrängen des automobilen Lebensstils gelingt die Gestaltung von Straßen und Wegen als Freiräume, die auch Bewegung anregen und Begegnung erlauben nicht. Radfahrer werden heute immerhin schon wahrgenommen. Die Fußgängerinnen fristen aber ein trauriges Dasein, obwohl wir doch alle potenzielle Fußgänger sind, und sei es nur für kurze Wege zur nächsten Bushaltestelle. Mithilfe eines sogenannten "Walkability-Indexes" - eines Qualitäts-Checks der Fußgängerfreundlichkeit - könnten wir eine gute Fußgängerfreundlichkeit durchgängig zum Standard machen (Bucksch, Schneider 2014).

Mareike Thies: Auch kommunikative Maßnahmen können einen Beitrag leisten: Videos, Plakate, Apps und temporäre Bewegungsangebote wie "Sport im Park" gibt es mittlerweile in vielen Städten. Insbesondere Jugendliche organisieren sich über soziale Medien. Plattformen und Netzwerke motivieren, indem man sich verabredet, Geselligkeit und Gemeinschaft sind nicht zu unterschätzen. Die aus England importierte Idee des "GreenGym" - eine Art sportliches Gemeinschaftsgärtnern in öffentlichen Grünanlagen - spricht zum Beispiel Bewegungs- und Gemeinschaftsbedürfnisse gleichzeitig an.

Bettina Oppermann: Ich will hier doch auch noch einmal eine Lanze für die Vereine brechen. Sie haben eine lange Tradition und aufgrund ihrer durchgängigen Organisation auch gesellschaftliches Durchsetzungsvermögen, das den Individualsportlern, den lockeren Netzwerken und Internetinitiativen meist fehlt. Außerdem sind sie eine Schule der Demokratie: Jeder Vereinsvorstand ist gewählt und muss sich vor den Mitgliedern rechtfertigen.

Ariane Hölscher: Es ist ja bis heute auch ein ungelöstes Problem, wie Individualsportler und Bewegungskünstler ihre Interessen vertreten und durchsetzen können. Dazu bräuchten wir neue Beteiligungsformen, die über die klassische Befragung der Verbände hinausgehen. Aber das ist ein anderes Thema, ein weites Feld.

Bettina Oppermann: Wir müssen wohl auch ein Auge darauf haben, dass bei all der Faszination für neue Bewegungskulturen und informelle Freiraumnutzungen die gesellschaftliche Teilhabe von Minderheiten nicht auf der Strecke bleibt. Denn im informellen Sektor setzen sich immer die Fitten und Starken durch. Nur die enge Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Interessengruppen kann Diversity-Anforderungen erfüllen. Schlichtungsverfahren, Aushandlungen mit Versicherungen und den Gesundheitskassen, das Austarieren von unterschiedlichen Interessen im Freiraum - das ist nicht einfach, aber lohnend. Versuchen wir also, die Diskussion auf den Punkt zu bringen. Was sind unsere Kernforderungen?

Der neue Stadtteilpark Linden-Süd (Hannover): Kein Sportplatz, kein Spielplatz und dennoch eine explizite Einladung an alle Altersgruppen, sich zu bewegen und Grenzen auszutesten. Im Rahmen von Beteiligungsaktionen sind hier Bereiche für spielerische, kreative Bewegungsformen wie Klettern, Springen, Hangeln (oben) entstanden, genauso wie Anlagen für besondere Aktivitäten: eine Fläche mit Generationenfitnessgeräten, eine Skateanlage und ein Basketballfeld. Foto: Ariane Hölscher

Bettina Oppermann: Ich sage, Stadienbau und Sportevents gehören in die Wirtschaftspolitik und ins Stadtmarketing.

Mareike Thies: Fußgängeranliegen sollten als Basisbewegungsmittel ernst genommen werden.

Bettina Oppermann: Sportvereinsgelände könnten wir mit mehr Aufenthaltsqualitäten und informellen Bewegungsangeboten umgestalten.

Mareike Thies: Informelle Bewegungsmöglichkeiten in Freiräumen sind gute punktuelle Maßnahmen, kein neues Paradigma der Parkgestaltung.

Ariane Hölscher: Vor allem brauchen wir eine ambitionierte "Bewegungskulturpolitik", die auch, aber nicht nur in den Sportentwicklungsplänen und Freiraumentwicklungskonzepten verankert ist.


Dipl.-Des. Ariane Hölscher ist Fotografin, Diplom-Designerin, Psychomotorikerin und Kulturmanagerin. In ihrer Arbeit hat sie sich mit Kleinkindern, Schulkindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Hochbetagten bewegt, seit 2017 hat sie einen Lehrauftrag an der Leibniz Universität Hannover. Fünf Jahre war sie als Referentin für das Projekt "Bewegte Gesunde Schule" des niedersächsischen Kultusministeriums tätig. Mit ihrem Unternehmen Kreativität in Bewegung bietet sie Ideen, Konzepte und Produkte für eine bewegungsfreundliche Freiraumgestaltung. Ariane Hölscher, Kreativität in Bewegung, Nedderfeldstraße 24, 30451 Hannover, info@KiB-Hoelscher.de

Prof. Dr.-Ing. Bettina Oppermann studierte Landespflege (Dipl.-Ing.) an der Technischen Universität München. Sie promovierte zu dem Thema Partizipation und Mediation in der Umweltplanung an der Universität Stuttgart. Sie wurde 2002 an die Leibniz Universität Hannover für das Fachgebiet "Freiraumpolitik und Planungskommunikation" berufen. Prof. Dr. Bettina Oppermann, Institut für Freiraumentwicklung, Leibniz Universität Hannover, Herrenhäuserstraße 2a, 30419 Hannover, bettina.oppermann@freiraum.uni-hannover.de

Dipl.-Ing. Mareike Thies studierte Landschafts- und Freiraumplanung an der Leibniz Universität Hannover und der University of Life Science Aas (Norwegen) sowie Nachhaltigkeitsjournalismus an der Leuphana Universität Lüneburg. Seit 2014 lehrt und forscht sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet "Freiraumpolitik und Planungskommunikation". Außerdem arbeitet sie als Illustratorin, Journalistin und Yogalehrerin. Mareike Thies, Institut für Freiraumentwicklung, Leibniz Universität Hannover, Herrenhäuserstraße 2a, 30419 Hannover, mareike.thies@freiraum.uni-hannover.de

Literatur

Bowman, Katy (2016): Movement Matters. Essays on movement science, movement ecology and the nature of movement. Propriometrics Press. Sequim, Washington.

Bucksch, Jens; Sven Schneider (Hrsg.) (2014): Walkability, Das Handbuch zur Bewegungsförderung in der Kommune, Bern.

Eickhoff, Hajo (2008): Das aufrechte Dasein, von den Haltungen des Lebens, aus: Christoph Wulf; Jörg Zirfas (Hrsg.): Das menschliche Leben, Paragrana, Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, Band 17, Heft 2, Berlin.

Lengen, Charis (2016): Neurowissenschaftliche Befunde zur Raumaneignung, in: Gebhard, Ulrich; Thomas Kistemann (Hrsg.): Landschaft, Identität und Gesundheit, zum Konzept der Therapeutischen Landschaften, Verlag VS Verlag, Wiesbaden, S. 201-218.

Rütten, Alfred; Klaus Pfeifer, 2016: Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung, FAU Erlangen Nürnberg.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 10/2018 .

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