DIFU- und BMU-Wettbewerb

Bewerbungsfrist für "Klimaaktive Kommune 2022" bis 31. März 2022

Städte, Kreise und Gemeinden können sich noch bis zum 31.3. für den Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2022" bewerben. Gesucht werden innovative Klimaschutzprojekte. Die Gewinner erhalten je 25 000 Euro für ihren vorbildlichen Klimaschutz. Foto: Sven Richter, pixelio.de

Bis zum 31. März können Kommunen am Wettbewerb des Bundesumweltministeriums und des Deutschen Instituts für Urbanistik teilnehmen. Gesucht werden innovative Klimaschutzprojekte. Die Gewinner erhalten je 25 000 Euro für ihren vorbildlichen Klimaschutz.

Wer sind Deutschlands "Klimaaktive Kommunen 2022"? Das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik rufen Städte, Landkreise und Gemeinden auf, sich mit erfolgreich realisierten, wirkungsvollen und innovativen Klimaschutzprojekten am Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2022" zu beteiligen und ein Preisgeld von je 25 000 Euro für Klimaschutzaktivitäten zu gewinnen. Kooperationspartner des Bundeswettbewerbs sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

Die Bewerbungsfrist läuft von Januar bis zum 31. März 2022. Bewerbungen sind in den Kategorien "Ressourcen- und Energieeffizienz", "Klimagerechte Mobilität" und - ganz neu - in der Kategorie "Klimafreundliche Verwaltung" sowie im Rahmen des Sonderpreises zum Thema "Klimaschutz und Naturschutz" möglich.

Die Wettbewerbskategorien 2022

Kategorie 1: Ressourcen- und Energieeffizienz

Vorbildliche Maßnahmen zur Minderung des Ressourcen- beziehungsweise Energieverbrauchs in Kommunen. Gefragt sind Projekte in den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung, Infrastruktur oder intelligente Vernetzung sowie in der Abfall- und Abwasserwirtschaft, in Industrie- und Gewerbegebieten sowie zur Sektorenkopplung. Ausdrücklich erwünscht sind auch digitale Lösungen.

Kategorie 2: Klimagerechte Mobilität

Integrierte kommunale Projekte, die sowohl den Umweltverbund - ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr - fördern, als auch die Nutzung von motorisierten Fahrzeugen verringern, um zur Verkehrswende beizutragen. Ebenso gefragt ist die Förderung von klimafreundlichen Antriebstechniken. Gesucht werden zum Beispiel Maßnahmen zur Förderung von Fahrrad- und Fußverkehr sowie des ÖPNV in der Kommune oder in einzelnen Quartieren, Projekte zur klimafreundlichen Mobilität im ländlichen Raum, zum Mobilitäts- und Parkraummanagement oder Carsharing.

Kategorie 3: Klimafreundliche Verwaltung

Strategien und umfassende Maßnahmenbündel, die zur Minderung von Treibhausgasen in der Kommunalverwaltung führen. Gefordert sind ganzheitliche, systematische Ansätze, die sich durch verschiedene Klimaschutzmaßnahmen vom Gebäudeenergiebereich über das Mobilitätsmanagement und die Beschaffung bis hin zur Motivation beziehungsweise Beteiligung der Mitarbeiter*innen auszeichnen.

Sonderpreis Klimaschutz und Naturschutz

Projekte, die kommunalen Klimaschutz und Naturschutz erfolgreich miteinander verknüpfen. Gesucht werden Maßnahmen, die potenzielle Konflikte zwischen Klimaschutz und Naturschutz erfolgreich gelöst haben oder solche, die zum Schutz oder zur Wiederherstellung von lokalen Ökosystemen beitragen. Letztere können auch Artenschutz und Biodiversität fördern oder als natürliche Treibhausgas-Senken dienen, wie zum Beispiel Flussauen, Grünflächen, Wälder oder Moore.

Die Jury - bestehend aus Vertreter*innen des Bundesumweltministeriums, Umweltbundesamts, Deutschen Städtetags, Deutschen Landkreistags und Deutschen Städte- und Gemeindebunds - wird aus allen eingegangenen Bewerbungen insgesamt zehn gleichrangige Gewinner auswählen: je drei in den Kategorien eins bis drei und eine für den Sonderpreis. Die siegreichen Kommunen werden auf der nächsten Kommunalen Klimakonferenz, voraussichtlich im November 2022, öffentlich bekannt gegeben und ausgezeichnet. Neben dem Preisgeld erhalten die Gewinner Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit: Ihre Projekte werden mit Kurzfilmen, Factsheets und einer breiten Pressearbeit bekannt gemacht.

Gesucht werden zum Beispiel Maßnahmen zur Förderung von Fahrrad- und Fußverkehr sowie des ÖPNV in der Kommune oder in einzelnen Quartieren,. Foto: Uberlet, pixelio.de

Weitere Infos unter www.klimaschutz.de/wettbewerb2022

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 02/2022 .

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