Erfurt

BUGA endet mit hoher Zustimmung und 1,5 Millionen Besuchern - ein Rekord

Mit 1,5 Millionen Besuchern hat die BUGA in Erfurt im zweiten Pandemie-Jahr offenbar den Wunsch nach Natur vieler Menschen erfüllt. Foto: Mechthild Klett

Mit einem Abschiedsfest und einem Rekord von 1,5 Millionen Besuchern endete am 10. Oktober in Erfurt die Bundesgartenschau 2021. Die Ausstellung war am 23. April eröffnet worden und durch die Corona-Pandemie von einigen Auflagen begleitet.

"Bis zum letzten Tag haben das große Interesse und die Begeisterung der Besucher unvermindert angehalten. Wir bedanken uns bei allen Besuchern und auch bei den Erfurtern, die freundliche, offene und begeisterte Gastgeber waren", gibt BUGA-Geschäftsführerin Kathrin Weiß ein erstes Fazit. Die BUGA verabschiedete sich am letzten Tag mit einem Umzug von den Landeshauptstädtern. Mehr als 340 Beteiligte - das BUGA-Team, die egapark-Mitarbeiter, Gärtner, GaLa-Bauer und viele BUGA-Beteiligte und Unterstützer zogen vom egapark zum Petersberg, auf dem die Abschlussveranstaltung stattfand.

Auch der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow war zum Abschluss noch einmal erschienen: "Die BUGA war und ist unsere internationale Werbebroschüre für den Freistaat. Zehn Jahre lang wurde das Projekt vorbereitet und trotz Widrigkeiten mit der Pandemie diese Bundesgartenschau möglich gemacht. Sie war die erste Bundesgartenschau, die in einen Bestand hineinging und somit der ega zu ihrem 60. Jubiläum eine Kompletterneuerung verschafft, den Petersberg aus dem Dornröschenschlaf erweckt und - nicht zuletzt auch mit der völlig neu gestalteten Geraaue - das Erfurter Stadtgebiet enorm aufgewertet hat. Das Meiste wird bleiben, und ich bin überzeugt, die Faszination BUGA wird auch in Zukunft viele Gäste nach Thüringen locken."

Auch Lutze von Wurmb, Vorsitzender des Verwaltungsrates und der Gesellschafterversammlung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft äußerte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die sich aus den Präsentationen der grünen Branche ergaben. Schließlich waren alle gärtnerischen, baulichen und pflegerischen Leistungen in einem Wettbewerb. Entsprechend viele Staatsehrenpreise konnten am Ende an die Aussteller vergeben werden. Allein 253 Aussteller nahmen teil, 125 Preisrichter waren über 280 Mal im Einsatz - der GalaBau und der Produktionsgartenbau, die Friedhofsgärtner und die Floristen stellten Höchstleistungen unter Beweis.

Schließlich fand die Staffelübergabe an den Oberbürgermeister von Mannheim, Dr. Peter Kurz, statt. In Mannheim startet die nächste BUGA im Jahr 2023. "Es gibt Ähnlichkeiten zwischen den Konzepten in Erfurt und Mannheim, wie die Umwandlung einst militärischer Flächen in zivil Genutzte. Im Fokus der BUGA Mannheim werden der Klimawandel, die Anpassung an dessen Folgen, die Nahrungssicherung und Energieversorgung stehen", so Kurz. Zudem werde es ein ambitioniertes städtebauliches, nachhaltiges Konzept geben: "Das Spinelli-Gelände, auf dem ein neuer Park und ein Stadtquartier entstehen werden, und der Luisenpark".

Der egapark in Erfurt als größte der zwei Ausstellungsflächen öffnet wieder am 5. November mit einem Fest. Ab 6. November beginnt dann der reguläre Parkbetrieb von 10 bis 16 Uhr. Weniger als 10 Prozent der Flächen werden nach Abschluss zurückgebaut. Viele der neu angelegten oder aufgewerteten gärtnerischen Anlagen bleiben dauerhaft für die Erfurter nutzbar.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 11/2021 .

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