BUGA Wuppertal 2031
Freiraumplanerischer Wettbewerb entschieden

Auf Platz zwei liegt der Entwurf von A24 LANDSCHAFT Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin, auf Platz drei die Planung von Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin. Eine Anerkennung erhielt der Entwurf von Cobe und Pfrommer & Roeder, Nordhavn Dänemark. In Kürze werden Vertragsverhandlungen mit dem Wettbewerbssieger aufgenommen.
Der Entwurf von relais Landschaftsarchitekten Heck Mommsen PartGmbB bietet einen klaren Konzeptansatz, der die Leitidee der Zirkularität und Nachhaltigkeit konsequent umsetzt: Minimalinvasive Eingriffe in Natur und Topografie, sensible Grünflächengestaltung und dauerhafte Nachnutzung mit langlebigen Sport- und Bewegungsflächen, Spiel- und Aufenthaltszonen. Circular Labs ("Follys") sind geplant, modulare Pavillons aus nachhaltigen Materialien, die Umweltbildung, Ernährung und Zukunftsthemen erlebbar machen.
Integriertes Regenwassermanagement wird mittels landschaftlich gestalteter Versickerungsmulden ermöglicht. Die Gesamtwirkung ist identitätsstiftend, klimatisch resilient, familienfreundlich und stadtgesellschaftlich anschlussfähig.
Mit der Entscheidung für den Entwurf von relais Landschaftsarchitekten beginnt nun die vertiefte Planungsphase. Der Entwurf schafft die Grundlage für einen neuen, dauerhaften Park in Wuppertal-Vohwinkel, der nach der BUGA als grünes Erholungs-, Bewegungs- und Bildungsareal erhalten bleibt.
Drei Ausstellungsareale mit eigenen Schwerpunkten
Das größte Areal der dezentralen BUGA 2031 entsteht in Wuppertal-Vohwinkel auf dem Tesche-Gelände. Vorgesehen sind dort ein Sport- und Spielpark, ein Mehrgenerationen-Spielplatz, gastronomische Angebote und großzügige Freiflächen. Ein zentraler Aspekt ist das Thema "Schwammstadt", das innovative Lösungen für klimaangepasste Regenwasserbewirtschaftung hervorhebt.
Mit dem Grünen Zoo Wuppertal wird auch ein Tierpark in das Konzept einer Bundesgartenschau integriert. Eine geplante Seilbahn ermöglicht Besucherinnen und Besuchern nicht nur spektakuläre Ausblicke von oben, sondern auch barrierefreie Wegeführungen zwischen Berg und Tal – ein wichtiger Beitrag zur Inklusion.
Ein weiteres Highlight bildet die Wupperpforte, die die Höhenzüge von Königshöhe und Kaiserhöhe verbindet und die Querung des Tals als eindrucksvolles Landschaftserlebnis inszeniert. Zentrales Element: eine 849 Meter lange Hängeseilbrücke – die erste im urbanen Raum weltweit, zugleich die längste in Deutschland und voraussichtlich auch Europas.
Der Baustart ist für 2028 geplant. Die drei Wettbewerbsbeiträge werden ab 16. Dezember 2025 im BUGA-Lokal (Kaiserstraße 4, Wuppertal-Vohwinkel) ausgestellt. Voraussichtlich im Februar 2026 werden alle Wettbewerbsbeiträge im Lichthof des Rathauses Wuppertal-Barmen gezeigt.
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