Biodiversitätsdach

Bundesministerin Hendricks besucht IGA 2017

Pünktlich zum IGA-Beginn blühen die ersten Pflanzen auf dem Biodiversitätsdach. Foto: DDV

Gartenschauen können Impulsgeber für eine nachhaltige Stadtentwicklung sein. Dies belegt die aktuell in Berlin stattfindende Internationale Gartenausstellung (IGA Berlin 2017) mit ihrem Schwerpunkt im Bereich der Grünen Architektur auf eindrucksvolle Art und Weise. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Bundesministerin Barbara Hendricks, in deren Aufgabenbereich die Ressorts Umwelt, Naturschutz und Bau fallen, der IGA im April einen offiziellen Besuch abstattete. Zu den wenigen Ausstellungsbeiträgen, die sich die Ministerin im Rahmen ihres knapp 3-stündigen Rundganges ausführlich vorstellen ließ, gehörte das Biodiversitäts-Gründach auf dem IGA-Besucherzentrum.

Auf 2000 Quadratmeter präsentiert der Deutsche Dachgärtner Verband mit verschiedenen Kooperationspartnern, wie vielfältig die Lebensraumfunktionen begrünter Dachflächen sein können. Neben Sand-, Lehm- und Kiesbereichen finden sich dort temporäre Wasserflächen, Totholz, Nisthilfen und mehr als 70 verschiedene Pflanzenarten. DDV-Geschäftsführer Wolfgang Ansel konnte der Ministerin an diesem praktischen Beispiel demonstrieren, dass Gründächer bei entsprechender Gestaltung ein enormes stadtökologisches Potenzial entfalten können. Zu der hochrangigen Delegation, die die Ministerin begleitete, gehörten unter anderem die beiden Geschäftsführer der IGA Katharina Lohmann und Christoph Schmidt sowie Prof. Dr. Hagen Eyink, der für die Bundesregierung das Weißbuch Stadtgrün bearbeitet.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 06/2017 .

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