Über die Wiederherstellung eines dreihundertjährigen Hofguts

Das Melchenbühlgut in Bern

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Der Ziergarten im Jahre 1906, unmittelbar nach seiner Umgestaltung. Quelle: Kantonale Denkmalpflege Bern, Postkartensammlung (Ausschnitt)

An der Ortsgrenze zu Bern liegt auf der Anhöhe einer kleinen Endmoräne der Landsitz "Inneres Melchenbühl", heute Melchenbühlgut genannt. Die Besitzung ist Teil einer Gruppe spätgotischer Schlösser, Wohnhäuser und bäuerlicher Anwesen im Osten der Stadt Bern inmitten einer seit Jahrhunderten unverändert landwirtschaftlichen Umgebung.

Melchenbühl bezeichnet einen Hügel natürlichen Ursprungs, auf dessen Anhöhe wild weidende Kühe gemolken wurden. Eine Verkaufsurkunde aus dem Jahre 1609 vermerkt erstmals eine Behausung an diesem Ort. Diese wurde im zweiten Drittel des 17. Jahrhunderts durch einen Herrenstock ersetzt beziehungsweise herrschaftlich umgebaut und mit einem neuen gotischen Treppenturm versehen. Ein weiterer Umbau nach 1696 erwirkte den Abbruch des Treppenturms. Mitte des 18. Jahrhunderts werteten die Nachkommen den Wohnstock zu einer barocken Campagne auf, indem sie dem Bau zu beiden Seiten je einen Wohnflügel traufseitig anfügten. Das einheitliche Mansarddach ist eine Zutat in der Zeit des Klassizismus.

Konzeption und Gestalt des Gartens

Der Garten, von dem im Folgenden die Rede sein wird, entstand im Jahre 1711. Das Baujahr ist durch den Fund römischer Artefakte und Waffen, die bei den Erdarbeiten freigelegt wurden, protokolliert, da die Gegenstände als Schenkung an die Stadt Bern gelangten. Die Disposition des Gartens orientiert sich am mittelalterlichen Schema des Lust-, Nutz- und Baumgartens. Die Bereiche waren in additiver Weise aneinander gefügt und von hohen Mauern umgeben. Dem Wohnstock fehlte ein direkter Gartenaustritt, man gelangte nur über Umwege in den Zierbereich. Der Garten war nach Süden ausgerichtet und terrassiert, sodass die Umfassungsmauern zugleich Stützmauern der oberen Ebenen waren. Vier Jahre vor dem Tode des Sonnenkönigs wertschätzte man in der Schweiz weiterhin die mittelalterliche Dreiheit, man konnte oder wollte den Garten nicht als ein Gesamtkunstwerk zusammenfassen.

Doch trotz der scheinbaren Zufälligkeit liegt dem Anwesen eine genaue Vermessung zugrunde, die Bauten und Gärten in einen bemerkenswerten Zusammenhang stellen. Herrenstock, Scheune und Pächterhaus umschließen einen Hof mit zentralem Brunnen. Dabei zeigt sich, dass die Abstände der Gebäude zueinander wie ihre Fassadenlänge ein Vielfaches von elf Metern ist. Auch der Ziergarten besitzt das quadratische Maß von 22 mal 22 Metern, während die Nebengärten jeweils 11 mal 22 respektive 11 mal 44 Meter beanspruchten. Rechnet man das zunächst ungewöhnliche Maß auf die alte Maßeinheit des Berner Fußes (0.29326 Meter) um, so ergeben 121 Quadratmeter auf die Linie genau 1440 bernische Quadratfuß. Ein Berner Schuh seinerseits unterteilte sich in 1440 Sekunden. Gliederung und Aufteilung des Hofguts waren somit das Resultat einer mathematischen Betrachtung des Anwesens und Ergebnis eines wohl konstruierten Zirkelschlags.

Den älteren Ziergarten zeichneten zwei Ecktürmchen und eine Mittelachse aus, gekennzeichnet durch eine Zierarchitektur im Renaissancestil und einem kleinen Springbrunnen. An den Seiten und am Fuße des Ziergartens lehnten sich im Osten ein ummauerter Verger, im Süden ein Nutzgarten und im Westen eine zweireihige Allee an. Ein Geflügelhof, Löschteich, Reben, Obstgärten und diverse Flächen unbekannter Nutzung vervollständigten den Besitz.

Der Ziergarten gegen Osten, vom Cabinet aus betrachtet, Juli 2012. Foto: Steffen Osoegawa

Der bereits vereinfachte Ziergarten im Jahre 1937. Quelle: Kantonale Denkmalpflege Bern.

Veränderungen seit 1743

Mit der Aufwertung zum Sommersitz brach man die Zierarchitekturen im Hauptgarten ab und erstellte abseits der Anlagen ein Bassin von elf Meter Durchmesser auf eine künstliche Kanzel. Die Allee wird in einem späteren Schritt in eine Kegelbahn umgewandelt, die mit einer neuen Freitreppe an den Westflügel des Wohnhauses verbunden war.

Dergestalt blieb die beschriebene Grundstruktur bis heute erhalten. Modifikationen beschränkten sich fortan auf die Ausgestaltung der innenliegenden Felder des Wegkreuzes. So wiesen die vier Kompartimente im Ziergarten an ihren äußeren Ecken je ein ovales Blumenmedaillon als landschaftsgärtnerisches Element auf. 1856 ergänzte die neue Besitzerin Marie Berset-Müller aus Dresden den Ziergarten um ein Kabinett, das auf dem Fundament des westlichen Eckpavillons von 1711 zu stehen kam. Nach dem Tode ihres Gatten erneuerte die Witwe den Ziergarten; sie ließ die Wege neu koffern und die Brunnen erhielten eine Umrandung aus Stampfbeton. Die Baumpflanzungen im Westen und um das große Becken wurden komplett ersetzt und im Sinne des 18. Jahrhunderts ergänzt.

Nach dem Tode überführte Maria Berset-Müller ihren Schweizer Besitz in eine Stiftung und stattete diese mit einer Million Franken aus. Das Geld wurde für Renovationen von Haus und Garten verwendet. Zu Ehren der Stifterin schuf man eine Grablege in Sichtbezug zum Hofgut. Der Stiftung gehört das Anwesen bis heute und ist der Eidgenossenschaft unterstellt.

Das Melchenbühlgut im Jahre 1722. Quelle: Bundesamt für Bauten und Logistik

Das Melchenbühlgut im Jahre 1822. Quelle: Bundesamt für Bauten und Logistik

Das Melchenbühlgut im Jahre 1877. Quelle: Vermessungsamt Bern, Flurblatt T-4

Erkenntnisse der Voruntersuchungen

Der Instandstellung der Hof- und Gartenräume gingen ein Parkpflegewerk und eine erste gartenarchäologische Grabung voraus. Als gemeinsam getragenes Ziel wurde die Rückführung der Gärten auf den Zeitpunkt der Stiftungsgründung 1898 bestimmt, die ihrerseits auf den Umbauten von 1877 fußten. Ausstattungen und Grundstrukturen aus dem letzten Quartal des 19. Jahrhunderts sind im Wesentlichen erhalten geblieben und geben dem Ort bis heute ihr Gepräge. Der Stiftungszweck, der die Gartenumgestaltung vor 1900 erwirkte, gilt unverändert und die heutige Nutzung der Außenanlagen entspricht weiterhin der Idee von 1900.

Die archäologischen Untersuchungen gaben Aufschluss über die jahrhundertealte Entwicklung der Außenräume und erlaubten eine tiefer gehende Interpretation der Mess- und Tischblätter zum Melchenbühlgut. Die Freilegung der Wegkoffer im Ziergarten zeigte einen Aufbau mit Ziegelbruch, wie ihn Eduard Petzold 1862 beschrieb. Die Bauweise ist in der Schweiz nahezu unbekannt, sodass davon auszugehen ist, dass Maria Berset-Müller diese Konstruktionsart in das Melchenbühl importierte. Der Hofplatz, bestehend aus der Vorfahrt zum Herrenstock und dem bäuerlichen Betrieb, zeigte zwei Aufbauten. Die Vorfahrt barg in einer Tiefe von 35 Zentimetern eine fünf Zentimeter dicke Kieselschicht, die direkt dem gestampften Lehm aufgeworfen wurde. Diese Schicht war durchwurzelt von den alten Hoflinden (gefällt 2006). Darauf hatte man stetig Kiesel und Lehm aufgeschüttet, wenn der ältere Belag durch die Fuhrwerke eingedrückt war.

Der bäuerliche Bereich wies drei klar unterscheidbare Zeitphasen auf, wobei die älteste des 17./18. Jahrhunderts eine fünf Zentimeter mächtige Packung aus grünem Sand aufwies. Die markante Sandfärbung fand sich auch an anderen Orten im Hof wieder, teilweise waren darin auch Reste aufgeschieferter Sandsteinplatten zu finden. Bemerkenswert war auch der Befund unter der Allee. In einer Tiefe von 40 Zentimetern fanden sich parallel eine alte Pflasterung und besagte Sandbahn. Dazwischen lag ein Rasenstreifen von knapp zwei Metern Breite. Unmittelbar darauf lag ein jüngerer Wegkoffer, der auch den Rasenstreifen überdeckte. Jener Aufbau entsprach der Darstellung von 1820.

Gartendenkmalpflegerische Interventionen

Im Ziergarten verzichteten wir auf eine Rekonstruktion des Wegkreuzes und hielten nur die Längsachse aufrecht, wie sie seit 1900 bestand. Die Lage der wieder herzustellenden Staudenbeete wurde anhand der alten Fotografien bestimmt, die Staudenauswahl selbst ist zeitgenössisch. Der Nutzgarten wurde schon 1900 aufgehoben zugunsten eines Rasenstücks mit inliegendem Teppichbeet, was wir beibehielten. Einzig an Stelle eines schmalen Ruheplatzes platzierten wir eine eiserne Pergola. Haupt- und ehemaliger Nutzgarten trennten vor hundert Jahren wie heute wieder ein schmales, mit Rosen bepflanztes Beet.

In das ehemalige Fundament des östlichen Ecktürmchens pflanzte man vor 30 Jahren eine mehrstämmige Edelkastanie, deren Wurzeldruck die Kanzel akut vor den Einsturz stellte. Sie musste entfernt werden, die Entnahme der Wurzeln erlaubte es, auch hier archäologische Untersuchungen vorzunehmen. In rund 40 Zentimeter Tiefe fanden sich eine Pflasterung aus schmalen Flusskieseln und eine Sandsteinschwelle der alten Tür des Türmchens. Es zeigte sich ferner, dass die Kanzel bereits um 1900 mit Beton statisch verstärkt wurde.

Der Ziergarten im Zustand vor seiner Instandstellung 2010. Foto: Steffen Osoegawa

Der Ziergarten nach Abschluss der gartendenkmalpflegerischen Arbeiten im Mai 2012. Foto: R. Frei, Woodtli AG, Bern

Die barocken Postamente der Südmauer waren in desolatem Zustand, nur zwei konnten nach ihrer Steinfestigung gehalten werden. Bereits um 1900 ersetzte man einen Teil der Postamente durch Kunststein oder erstellte Vierungen für die Kapitelle. Diese wurden übernommen, Risse geklebt und die kunststeinernen Postamente an ihrem alten Ort aufgestellt. Die fehlenden oder verwitterten Postamente wurden in Berner Sandstein maschinell gefertigt. Die Zaunfelder zwischen den Postamenten waren zwei runde Eisenstäbe, die mit einer Ausnahme verschwunden waren. Die erhaltenen hatten eine Länge von 2,60 Meter, doch entsprach ihre Länge nicht dem Lichtmaß der übrigen Felder, der Zaun wäre schlicht zu lang geworden. Man hatte sich nämlich zur Bauzeit eines Kniffes bedient, indem man just das erhaltene Zaunfeld um 20 Zentimeter verlängerte, damit das nächste Postament exakt in der Verlängerung der Mittelachse zu stehen kam. Die übrigen Zaunfelder wiesen denn auch nur eine Länge von 2,40 Meter auf. Auf dem Dachboden fanden sich fünf eiserne Vasen, die auf die Postamente aufgesteckt waren. Die fehlenden wurden in Belgien nachgekauft, und weil diese geschraubt sind, unterscheiden sie sich vom heimischen Bestand.

Das Becken aus Stampfbeton stellt eine Besonderheit dar, da im Berner Raum nur noch wenige Artefakte dieser Bauart existieren. Um die Patina zu wahren, wurden die Risse lediglich gereinigt und Frostsprengungen neu verklebt. Auf eine neue Zementschwemme wurde bewusst verzichtet, die Risse sichtbar belassen. Bei Inbetriebnahme des Brunnens versinterten auch feinere Haarrisse, sodass das Becken rasch wasserdicht war.

Hofplatz und Grablege

Der Hofplatz war durch eine Segel bespannte Pergola verstellt, die einen mit Zementplatten ausgelegten Essplatz beschattete. Die Fläche war eingeebnet, der abschüssige Hofplatz aufgefüllt, die künstlich geschaffene Böschung als Sichtschutz bestockt. Wir entschieden uns für einen neuen Sitzplatz vergleichbarer Bauart im Nutzgarten unterhalb des Hofplatzes. Sie sollte den Bewohnerinnen auch in Zukunft einen Mittagstisch im Freien anbieten und sie zugleich in den bis dahin verwaisten Garten locken.

Die Bodenaufträge im Hofplatz kehrten die Entwässerung um und Meteorwasser floss dem Haus zu, mit entsprechenden Feuchteschäden im Sockelbereich. Ein Abschälen der obersten Schichten genügte nicht an allen Orten, da die verfaulenden Wurzeln den Boden abzusenken drohten. Wir mussten vor dem Herrenstock den Untergrund komplett ausheben und neu aufbauen, doch gab uns die Maßnahme Gelegenheit, eine angemessene Baumgrube für die Nachpflanzungen vorzubereiten. Lange Diskussionen entspannten sich um die Frage des Oberflächenbelags. Die Grundhaltung, den Hofplatz einheitlich zu kiesen, erwies sich wegen des steten Viehtriebs und Autoverkehrs als nicht durchsetzbar. Man entschied sich, den historischen Kiesbelag (4/16 Millimeter) lediglich vor dem Herrenhaus wieder aufzunehmen und die übrigen landwirtschaftlich genutzten Flächen mit einer rund zehn Zentimeter mächtigen Mergelschicht zu versehen. Die Asphaltstraße behielt man entgegen früherer Absichten doch bei und erneuerte nur den Deckbelag.

Die Arbeiten umfassten neben den oben beschriebenen Gärtnerarbeiten auch eine neue Quellfassung für die Wiederinbetriebnahme der Wasserspiele, einen Parkplatz für den ansässigen Handwerksbetrieb, um den Hofplatz vom ruhenden Verkehr zu befreien, und die Erweiterung des Nutzgartens, entsprechend der Fläche des 18. Jahrhunderts. Das Denkmal der Stifterin erhielt ihre eiserne Umfassung zurück, die Grablege wurde wieder in ihre ursprüngliche Platzfläche gestellt.

Der Hofplatz im Jahre 1955. Quelle: Kantonale Denkmalpflege Bern

Der Hofplatz im Zustand vor seiner Instandstellung 2012. Foto: Steffen Osoegawa

Der offene Hofplatz vom Herrenstock aus gesehen, Mai 2012. Foto: Steffen Osoegawa

Ausblick und Kosten

Die Instandstellung begann in Juni 2011 und endete rund ein Jahr später. Die nun bevorstehenden Arbeiten sehen die Reparatur eines Gewächshauses von 1900 und die Wiederinbetriebnahme des barocken Bassins vor. Heute ist das Bassin teilweise zerschlagen und mit Bauschutt aufgefüllt, doch gartenarchäologische Grabungen belegen dessen Existenz. Erhalten haben sich der barocke Beckenboden aus schweren Flusskieseln, die in eine Lehmpackung gedrückt sind sowie Reste der 1877 in Stampfbeton erstellten Beckenwand. Es erwies sich im Nachhinein als Glücksfall, dass der Beckenboden einst mit Zement übergossen und abgedichtet wurde und darum bei der Auffüllung keinen Schaden nahm. Für die Zukunft wünscht die Bauherrin den Zementrand nach Vorbild zu rekonstruieren, entweder durch Beton-Module oder geschalt. Auch sollen die im Schutt vermuteten Tuff-Quellsteine des Brunnens wieder aufgestellt werden.

Die Gesamtkosten für die Wiederherstellung der Hof- und Gartenanlagen belaufen sich auf 600 000 Schweizer Franken (rund 490 000 Euro) (exklusive Honorar). Die Kosten für den eigentlichen Ziergarten schlugen darin mit 130 000 Schweizer Franken (106 000 Euro) beziehungsweise 200 Schweizer Franken pro Quadratmeter (etwa 163 Euro) zu Buche und machten ein Viertel der Baukosten aus. Die Erstellungskosten für die Erneuerung des Bassins werden auf zusätzliche 250 000 Schweizer Franken (knapp 205 000 Euro) geschätzt.

Rund sechs Monate nach Abschluss der gartendenkmalpflegerischen Maßnahmen sind alle Beteiligten stolz über das Erreichte. Großes Lob gilt dabei der Stiftung als Bauherrin, weil sie die Reparatur der historischen Ausstattungen stets aktiv mit trug. Anhand der so erhaltenen Ausschmückungen lässt sich die dreihundertjährige Geschichte des Gartens auch nach seiner Sanierung nacherleben. Die zurückhaltende Instandstellung ihrerseits reiht sich ein in die lange Sanierungsgeschichte des Orts, ohne zu verfälschen. Die Eigenart des Gartens blieb vollends intakt. In Bern war es unter Mitwirkung von Bauherrin, Planer und Handwerker möglich, einen der letzten, im Kern spätgotischen Gartenanlagen der Schweiz ungeschmälert zu erhalten.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 02/2013 .

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