Neue Wege bei der Beteiligung und Gestaltung öffentlicher Freiräume

Der Arnsberger Natur-Erlebnis-Raum - Spielräume für alle

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Klangschale und leuchtende Bank. Foto: Stadt Arnsberg

Natur-Erlebnis-Räume haben in Süddeutschland eine weite Verbreitung. Die Stadt Arnsberg hat als eine der wenigen Kommunen in Nordrhein-Westfalen ein Projekt zum Bau eines Natur-Erlebnis-Raums durchgeführt. Die Dynamik des Projekts und das Ergebnis haben alle Beteiligten überzeugt. Der Weg von den ersten Ideen bis zur Umsetzung war lang und arbeitsintensiv. Die Vorgehens- und Verfahrensweisen stellten neue Herausforderungen dar. Gerade das machte den Reiz der Bearbeitung aus.

Die Entstehung vom Arnsberger "Natur-Erlebnis-Raum an der Ruhr" war ein stetiger Prozess. Vorausgegangen war der Idee die Neukonzeptionierung im Spielplatzbereich. Aufgrund geringer Finanzmittel waren die Anlagen nur unzureichend zu unterhalten. Von 150 städtischen Spielplätzen wurden 56 Flächen zurückgebaut. Die Kosten für die Instandhaltungsarbeiten standen der Entwicklung eines qualitativ anspruchsvollen Angebots von Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten entgegen. Durch die Reduktion des Aufwands und Mitteln aus der Veräußerung aufgegebener Anlagen, konnten die verbleibenden Plätze deutlich aufgewertet und die Aufenthaltsqualität für die Zielgruppen nachhaltig gesteigert werden. Auf Wunsch der Bürgerschaft sollten Freiräume geschaffen werden, welche die Interaktion der verschiedenen Generationen fördern. Wegen der bisherigen Fokussierung auf die Altersgruppe sechs bis zwölf Jahre, fehlte ein solches Angebot.

Die Umsetzung des Themas in Form des Mehrgenerationenspielplatzes wurde durch die Verwaltung ausdrücklich nicht aufgegriffen. Vielmehr initiierte Ralf Schmidt, Freiraumplaner der Stadt Arnsberg, das Projekt "Natur-Erlebnis-Raum". Dabei war der Informationsaustausch mit dem Naturgarten e.V. sehr hilfreich.

Wildstaudenpflanzung. Foto: Stadt Arnsberg

Tunnelportal "Lobo". Foto: Stadt Arnsberg

Erkundungspfad der Lernstation Ruhrstruktur. Foto: Stadt Arnsberg

Natur-Erlebnis-Raum im Dialog

Der Natur-Erlebnis-Raum sollte im Dialog und unter Mithilfe der Bürgerschaft und örtlichen Gruppierungen entwickelt werden. Das Projekt fand sehr früh die Zustimmung von Verwaltungsführung und Politik. Ziel war die Stärkung des Zusammenschlusses der Beteiligten und die Stärkung der Identifikation. Der Freiraum sollte eine hohe Aufenthaltsqualität und naturnahe Aktivitäten für eine breite Nutzergruppe bieten. Daneben soll er ein überregionales Alleinstellungsmerkmal darstellen.

Projektstart war im Sommer 2013. Für die Realisierung wurden im städtischen Haushalt 100 000 Euro eingestellt. Verwaltungsseitig wurde ein Standort ausgewählt. Rückblickend ist festzuhalten, dass eine derartige Vorgabe in einem ergebnisoffenen Prozesses nicht die notwendige Unvoreingenommenheit vermittelt. Abweichend von allen bekannten Beteiligungsverfahren, die durch vorgefertigte Konzepte und skizzenhafte Vorstellungen der Verwaltung geprägt sind, war für die Entwicklung vom Natur-Erlebnis-Raum ein alternativer Weg der Bearbeitung zu beschreiten.

Zu Beginn stand eine intensive Akquise, um interessierte Bürgerinnen und Bürger für das Projekt zu begeistern. Skizziert wurden die Grundzüge der Idee, die als phantasievoll gestaltete Landschaft und eine von Pflanzen dominierte Fläche mit begleitenden Spielgeräten beschrieben wurde. Bereits im Vorfeld gewünschte Elemente waren ein Labyrinth, attraktive Sitzmöglichkeiten und ein Trimm-dich-Parcours. Neben einer Pressemitteilung zum Auftakt, wurden Informationen per Flyer an Schulen, Kindergärten und Gruppierungen gestreut. Das städtische Grünflächenmanagement war mit einem Info-Stand unterwegs, um die Idee einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die Verwendung eines eigenen Logos transportierte die Idee an vielen Stellen im öffentlichen Leben.

Die Beteiligung an den Arbeiten war für jeden möglich. Auf den Internetseiten der Stadt Arnsberg konnte handwerkliche oder kreative Unterstützung angemeldet werden. Durch die intensive Nutzung verfügbarer Kommunikationswege und die hohe Motivation der Projektverantwortlichen, konnten innerhalb vom Projektzeitraum über 400 Teilnehmer gewonnen werden, die sich in unterschiedlichen Teilprojekten verwirklichen wollten. Beim Feedback überdurchschnittlich geäußerter Wunsch war die Anordnung der Freifläche im Kontext zur Ruhr. Eine Prüfung potenzieller Flächen lenkte die Aufmerksamkeit in den Bereich der Rundturnhalle, direkt südlich einer Brückenverbindung zum neuen Schulzentrum "Campus Eichholz". Für die Auswahl der Fläche sprach die Lage am Ruhrtal-Radweg, der in den letzten Jahren zunehmend touristisch beworben wurde.

Nach den Sommerferien 2013 begann die Arbeit mit den Schulen und Kindergärten. Die direkte Nähe von Schulen unterschiedlicher Formen ermöglichte die Integration der breiten Themenpalette des Natur-Erlebnis-Raumes in den Unterricht. Das geplante Angebot fand bei den Lehrerkollegien und Schülern großen Anklang. Schnell wurde Interesse an einer Beteiligung signalisiert, weil pädagogische Konzepte im Natur-Erlebnis-Raum integriert werden konnten. Im Winter 2014 konnte die Akquisephase beendet werden. Kindergärten, Schulen, Jugendzentren und Vereinen sowie Studenten, Senioren und weitere Interessierte aller Altersgruppen hatten sich für eine Teilnahme gemeldet. Das Teilnehmerfeld stellte einen guten Schnitt durch die demografischen und gesellschaftlichen Schichten Arnsbergs dar.

Einen besonderen Input ergab die Möglichkeit einer intensiven Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW. Hierbei entstand die Idee der "Lernstation Ruhr" und dem "blauen Klassenzimmer". Weil das Ökosystem Fluss nicht in allen seinen Teilen greifbar ist, sollten die typischen Merkmale eines Flussabschnitts dargestellt werden. Ein Trockenbachbett mit Uferzonen, flussbegleitender Pflanzen, die Möglichkeiten der Wasseruntersuchung und die Informationen zur Tierwelt im und am Gewässer sollten erlebbar sein. Die Verwendung digitaler QR-Codes ermöglicht eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Themenfeld. Als Pilotprojekt erfolgte eine Förderung durch das Land NRW.

Lernstation Ruhrstruktur und Klangschale der "Flüsterbrücke". Foto: Stadt Arnsberg

Ausguck "Krähennest". Foto: Stadt Arnsberg

Steuerungsgruppe plante Gesamtkonzept

Zentrales Element des Projekts war die Steuerungsgruppe. 25 Teilnehmer verschiedener Institutionen waren in ihr vertreten. Die Auswahl erfolgte aus Bewerbungen, die im Vorfeld eingegangen waren. Im Sinne konstruktiver Diskussionen und einer zielgerichteten Steuerung, war die Anzahl an Mitgliedern zu beschränken. Beim Auswahlprozess wurde auf eine ausgewogene Durchmischung aller Alters- und Sozialgruppen besonders geachtet. Ziel war, dass sich diese Breite auch im Ergebnis niederschlägt. Die Steuerungsgruppe trat im April 2014 erstmalig zusammen, um den Organisationsrahmen zu bestimmen und ein planerisches Gesamtkonzept für das Gelände zu entwickeln.

Es handelte sich um eine Lenkungsgruppe, die das gesamte Projekt in allen Phasen begleitete. Die Hauptaufgabe der Steuerungsgruppe war innerhalb der Planung die Abwägung von Argumente und das Treffen von finalen Entscheidungen. Der Austausch unterschiedlicher Erfahrungen und Kompetenzen stellte sich hierbei als ein großer Gewinn heraus. Regelmäßige Baustellentermine, an denen die Mitglieder der Steuerungsgruppe teilnehmen konnten, boten intensive Eindrücke im Umsetzungsprozess. Die Grundsätze der Arbeit, wie bspw. die Schaffung flacher Hierarchien, die Förderung ausgefallener Ideen und der Abbau von Hemmschwellen bei der Beteiligung, förderten ein konstruktives Arbeitsklima. Die Gruppe fand so schnell eine gemeinsame Arbeitsebene. In Gruppen wurde eine Gesamtplanung erstellt, präsentiert und die skizzierten Elemente durch alle Beteiligten bewertet. Hierzu fanden mehrere Planungs-Workshops statt. Die Herausforderung lag in der Festlegung konkreter Maße, der schemenhaften technischen Machbarkeit der Idee und der sinnhaften Anordnung einzelner Elemente zu einer großen Anlage.

Nach einjähriger Planungsphase startete im Sommer 2014 die baulichen Umsetzungen im Natur-Erlebnis-Raum. Geländemodellierung und die Anlage des Wegesystems erfolgte durch eine Fachfirma, die auch im späteren Verlauf flexibel für die Zuarbeit einzelner Gruppen herangezogen werden konnte. Auf der Baustelle gab es keine bemaßten Pläne oder technischen Regelwerke, an denen sich die Ausführenden orientieren konnten. Auch während des Baus kam es regelmäßig zu Anpassungen aufgrund neuer Ideen. Die technische und organisatorische Abstimmung des Bauverlaufs auf die Anliegen der Steuerungsgruppe wurden durch die Projektleitung und das beteiligte GaLaBau-Unternehmen mit großem Einfühlungsvermögen umgesetzt. Die Flexibilität wurde auch während der Umsetzung beibehalten.

Aus dem Wegesystem ergaben sich "Aktivitätsfelder" für die Umsetzung der geplanten Elemente. Neben den Mitgliedern der Steuerungsgruppe, konnten beim Bau des Natur-Erlebnis-Raums alle Interessierten eingebunden werden. Gerade die ersten sichtbaren Veränderungen auf dem Gelände führten zu einer zweiten Welle zusätzlicher Meldungen. Im Juni 2014 wurde das erste Projekt, die Gestaltung des Eingangsportals der Anlage, erstellt. Die Einbindung der Beteiligten vom Entwurf bis zur Fertigstellung zog sich als roter Faden durch das gesamte Projekt. Durch die Arbeitsweise entstand eine kreative und motivierende Arbeitsatmosphäre. Die Umsetzungsschritte wurden durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet.

Ein weiteres Projekt war der Bau von "lebendigen Halbschalen". Die fachliche Betreuung wurde durch Claudia Reuter vom Weidenzentrum Wurster Nordseeküste e. V. übernommen. Ziel war die Errichtung von vier Baumgebäuden. Der Workshop, der in den Osterferien 2015 stattfand richtete sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und bot ein breites Spektrum an unterschiedlichen Aufgaben. Der gesamte Entstehungsprozess, vom Abasten der Weiden, dem Bündeln der Ruten für die Torbögen, dem Vorbereiten der Pflanzlöcher und der Pflanzung der Ruten sowie dem Binden der entstandenen Rauten, konnte aktiv miterlebt und ausprobiert werden. Die Weidenhäuser selber wurden durch Kinder und Jugendliche des Jugendbegegnungszentrums Arnsberg hergestellt. Die geschaffenen Nischen laden zum Relaxen und zum Entspannen ein.

Blick auf das Lavendel-Labyrinth. Foto: Stadt Arnsberg

Herstellung eines Bodenmosaiks als Projekt. Foto: Stadt Arnsberg

Workshop im Rahmen vom "Kunst-Sommer". Foto: Stadt Arnsberg

Lavendel-Labyrinth von Schülern berechnet

Prägend für den Natur-Erlebnis-Raum ist das Lavendel-Labyrinth. Das Projekt wurde durch einen Mathematikkurs eines benachbarten Gymnasiums bearbeitet. Die aus den Berechnungen entwickelte Skizze wurde in einem weiteren Arbeitsschritt in die Örtlichkeit übertragen und mit Farbe markiert. Es entstand auf einer kreisförmigen Fläche mit einem Durchmesser von 23 Metern eine Gesamtwegelänge von 300 Metern. Die Wege weisen eine Breite von 70 Zentimeter auf und ermöglicht auch das Begehen mit Gehhilfen und Rollatoren. Innerhalb des gesamten Labyrinths wurden 900 Lavendel-Pflanzen gesetzt.

Markante Punkte im Natur-Erlebnis-Raum bilden die zwei mächtigen Stahlkörper des akustischen Wellenreiters. Mit einem Abstand von 60 Metern ermöglichen sie die Kommunikation über die Ruhr hinweg und verbinden die Anlage mit einem gegenüberliegenden Schulhof. Die aus Stahl gefertigten Schalen mit einem Durchmesser von drei Metern und einem Gewicht von jeweils 1,2 Tonnen sind aufeinander ausgerichtet. Spricht man in die Schale, wird der Schall reflektiert und von der zweiten Schale aufgefangen. Dadurch kann selbst ein "flüstern" über die Distanz getragen werden. Der Fluss wird als Hindernis überwunden und die Kommunikation ermöglicht. Die Idee entstammt einem Projekt von Jan Bornemann, welches am Phoenixsee in Dortmund realisiert wurde. Das Prinzip greift die physikalischen Grundlagen der Schallübertragung auf und zeigt auf eindrucksvolle Weise die Übertragung der Stimme mittels Schallwellen. Das Thema Welle und Transport sowie die Verbindung über den Fluss als akustische Brücke passen sich gut in den Themenbereich Fluss ein.

Um insbesondere das Thema Pflanzenverwendung auch im Hinblick auf die zu erwartende Pflege professionell zu bespielen, wurde von Beginn an die Naturgartenexpertin Dorothee Dernbach in das Projekt einbezogen. Insbesondere vor dem Hintergrund fehlender Haushaltsmittel, war der zukünftige Unterhaltungsaufwand ein wichtiger Aspekt der Planungen. Durch die Verwendung standortgerechter, heimischer Wildstauden und Gehölze, ergibt sich eine attraktive, pflegeextensive Bepflanzung. Die abgestimmte Verwendung von Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeitpunkten setzt jahreszeitliche farbliche Akzente. Zur Verwendung kamen etwa 200 Stauden- und 80 Gehölzarten.

Trotz der laufenden Bauarbeiten im Natur-Erlebnis-Raum, wurde mit der Ausrichtung von Veranstaltungen begonnen. Hierbei lag der Fokus unter anderem auf der Wahrnehmung der Pflanzen durch unterschiedliche Sinneserfahrungen oder der Verarbeitung von Weidenruten. Zusätzlich wurde in einen Workshop der Rückschnitt der "lebenden Halbschalen" vermittelt. Das geschnittene Material wurde durch Jugendliche weiterverarbeitet und auf dem Arnsberger Adventsbasar verkauft. Zur Einweihung des Lavendel-Labyrinths wurde im November 2016 in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Zukunft Alter ein Lichterfest veranstaltet. In diesem Rahmen wurde das Lavendel-Labyrinth mit einem traditionellen Ritus offiziell eröffnet.

Blick durch das Landschaftsfenster auf die renaturierte Ruhr. Foto: Stadt Arnsberg

Schulung zu Pflegearbeiten

Die dauerhafte Unterhaltung der Wildstaudenflächen und der Weidenkonstruktionen soll durch freiwillige Helferinnen und Helfer erfolgen. Um die richtige Pflege zu erlernen, wurden jahreszeitabhängige Schulungen zu den Pflegearbeiten durchgeführt. Den Teilnehmern wurden die Techniken und der Umfang der notwendigen Arbeitsschritte gezeigt und auf die Besonderheiten der verwendeten Pflanzen hingewiesen. Damit soll die natürliche Entwicklung und Versamung der Pflanzen gefördert werden. Durch die Einbindung der Bevölkerung über die Planung- und Umsetzungsphase hinaus, wird der Charakter der Anlage als Bürgerprojekt langfristig sichergestellt. Zahlreiche Paten unterstützen dies durch ehrenamtliches Engagement. Die Verantwortlichen erhoffen sich, neben der Intensivierung der Bindung der Bürgerinnen und Bürger mit "ihrem" Natur-Erlebnis-Raum, auch eine höhere soziale Kontrolle, um Schäden durch Vandalismus weitgehend zu vermeiden.

Die regelmäßige Kontrolle wird durch die "RuhrtalRadweg-Ranger" durchgeführt. Die durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Maßnahme qualifiziert Menschen für den ersten Arbeitsmarkt. Die RuhrtalRadweg-Ranger befahren während der Freiluftsaison mehrmals täglich den Ruhrtalradweg und machen dabei auch am Natur-Erlebnis-Raum halt. Neben Erläuterungen zu landschaftlichen Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten entlang der Radstrecke, stehen sie den zahlreichen Fahrradtouristen unterstützend zur Seite. Sie weisen den Weg und helfen bei kleineren Reparaturen am Fahrrad. Hindernisse oder Verunreinigungen entlang der Strecke beseitigen sie nach Möglichkeit selber oder melden die Vorkommnisse umgehend an die zuständige kommunale Stelle.

Fazit

Im Juni 2017 wurde nach vierjähriger Bauzeit der letzte Baustein des Natur-Erlebnis-Raumes gesetzt. Das Fazit zur Planung, Erarbeitung und Nutzung vom Natur-Erlebnis-Raum fällt von allen Seiten sehr positiv aus. Die intensive und breit angelegte Informationskampagne war ein wichtiger Baustein für die nachfolgenden Arbeitsschritte. Der Grundstein einer hohen Bürgerbeteiligung mit einer großen Ideenvielfalt wurde gelegt. Durch den offenen Dialog entstand ein schlüssiges Gesamtkonzept. In diesem finden sich die Themen Spiel und Bewegung, Naturerlebnis und Artenschutz, Ruhe und Kommunikation sowie Kunst und Kreativität.

Die Planung und Koordination der Maßnahme in die Hände einer vielschichtig zusammengesetzten Steuerungsgruppe zu legen war eine Entscheidung, welche die Akzeptanz des Projekts zusätzlich gestärkt hat. Die hohe Flexibilität der Gruppe, der städtischen Projektbeteiligten und der beteiligten Firmen hat ein sich ständig entwickelndes Wachstum der Anlage ermöglicht. Die Erkenntnis, wirklich zum Entstehen einer solchen Anlage aktiv beitragen zu können und für seine Ideen Gehör zu finden, hat alle Projektbeteiligten beflügelt. Auch für die zukünftige Nutzung vom Natur-Erlebnis-Raum gibt es keine Grenzen. Seminare, Workshops, Unterrichtsveranstaltungen oder Spiel- und Freizeitaktivitäten, Bewegung und Erholung in der Natur gehen Hand in Hand.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 07/2018 .

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