Corona-Pandemie

Der BSFH fordert, Spiel- und Bewegungsräume zu fördern

Kinderspielplätze fördern die kognitiven, sozialen und physischen Fähigkeiten der jüngsten Mitglieder der Gesellschaft – nicht nur in Corona-Zeiten. Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.de

Der BSFH (Bundesverband der Spielplatzgeräte- und Freizeitanlagenhersteller e. V.) fordert von Kommunen, Ländern, aber auch von der Bundesregierung, eine starke und nachhaltige Förderung von modernen, öffentlich zugängigen Kinderspielplätzen und Outdoor-Fitnessanlagen in den kommenden drei Jahren.

Bereits vor der Corona-Krise war die immense Bedeutung von modernen Spiel- und Bewegungsanlagen bekannt. Gerade im urbanen Raum mit seiner wachsenden Bevölkerung und dem Schwinden von Freizeitflächen durch innerstädtische Nachverdichtung ist es notwendig, dass solche Areale in ausreichender Anzahl und ansprechender Ausstattung vorhanden sind. Grundlagen der Forderung einer fundierten Unterstützung in den kommenden drei Jahren sind:

  • Lebensfreude: Spiel, Sport und Bewegung sind elementare Bestandteile des Lebens eines jeden Menschen und sind vor allem im frei zugänglichen Raum zu fördern.
  • Gesundheit: Bewegung im Freien bringt Freude und Nutzen für die körperliche Gesundheit. Regelmäßige körperliche Aktivität hat zudem positive Auswirkungen auf Geist und Psyche.
  • Prävention: Bewegung im Freien nutzt nicht nur dem Einzelnen unabhängig vom Alter, sondern der gesamten Gesellschaft in Bezug auf präventive Gesundheitseffekte.
  • Infektionsschutz: Bewegung im Freien bietet Vorteile gegenüber der Bewegung im Innenbereich, vor allem auch in Bezug auf pandemische Faktoren.
  • Entwicklung: Kinderspielplätze fördern die kognitiven, sozialen und physischen Fähigkeiten der jüngsten Mitglieder der Gesellschaft.
  • Soziales: Bewegung im Freien - informell organisiert - hat einen enormen Einfluss auf das soziale Wohlbefinden und fördert das positive Sozialverhalten.
  • Klimaschutz: Flächendeckende Bewegung im Freien bietet vor allem als wohnortnahes Angebot die Möglichkeit von sinnvoller Freizeitgestaltung ohne gravierende ökologische Auswirkungen.
  • Priorisierung: Reduzierte Haushaltsansätze dürfen nicht zu reduzierten Investitionen in gesellschafts- und gesundheitsrelevanten Bereichen führen, sondern im Gegenteil zu deren Priorisierung.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 07/2020 .

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