Deutschen Dendrologische Gesellschaft
Fünf Baumriesen zu Nationalerbe-Bäumen gekürt
Bereits im Juni wurden die circa 800 Jahre alte Wolfgangseiche in Thalmassing bei Regensburg und die rund 500 Jahre alte Hohne-Eiche, eine Trauben-Eiche, im Nationalpark Harz, der etwa 150 Jahre alte Riesen-Lebensbau in Lindau am Bodensee sowie die circa 260 Jahre alte Ess-Kastanie im Salinenpark in Rheine feierlich zu NEBs ernannt.
Am 4. Juli folgte mit der Ehrung der Ivenacker Methusalem-Eiche bei Stavenhagen eine kleine Sensation. Denn der 50. NEB ist unter Fachleuten und Baumfreunden sehr bekannt und wurde schon oft für eine Ehrung vorgeschlagen. Die etwa unfassbare 850 Jahre alte Stiel-Eiche ist noch in einem recht vitalen Zustand, beginnt aber moderat ihre Krone zuückzuziehen. Die Kuratoren bezeichnen die Eiche als "absolutes Naturwunder". Der Uraltbaum weist unterschiedliche Blattypen auf. Bei Untersuchungen wurden sowohl Stieleichen-Blätter als auch Blätter der Trauben-Eiche entdeckt.
Drei weitere Altbäume haben es im Juli und August ebenfalls auf die NEB-Liste geschafft und warten auf ihre große Feierstunde. So zählen jetzt die große Flatterulme an der Spree in Berlin, der dickste Schnurbaum Deutschlands mit einem Stammumfang von 6,55 Meter an der Hamburger Außenalster sowie eine riesige alte Eiche in einem Bremer Privatgarten zu den unter besonderen Schutz gestellten Bäumen. Die DDG arbeitet unermüdlich weiter an Bewahrung der Urlaltbäume Deutschlands. ILa
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