Kommentar

Die Schwammstadt ist nur der Anfang

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Die Extremwetterereignisse Hitze, Trockenheit und Starkregen führen zu großen Schäden und Risiken. Es besteht dringender Handlungsbedarf, da unsere Städte nicht auf die Wetterextreme ausgerichtet sind.

Der Temperaturanstieg hat große Folgen auf die Ökosysteme, wie beispielsweise die Stadtnatur und die Bäume. Die Hitze in den Städten und der Starkregen machen uns deutlich, dass wir diese Herausforderungen jetzt angehen und ins Handeln kommen müssen. Wir brauchen eine sozial-ökologische Transformation der Städte und vor allem der Infrastruktur.

Im Koalitionsvertrag ist das Thema Klimaanpassung beinhaltet und es gibt bereits viele Lösungsansätze.

Die Kernfrage ist: Wie können wir die guten Konzepte in die Stadt- und Regionalplanung, in die Stadtpolitik und in den ländlichen Raum übertragen?

Ein Baustein ist das Konzept der Schwammstadt, das an der Schnittstelle zwischen Klimaanpassung, Raum- und Stadtentwicklungspolitik liegt. Es ist ein sehr gutes Beispiel für klimawirksame, urbane blau-grüne Infrastruktur, Aufenthalts- und Wohnqualität und wassersensible Stadtentwicklung. Es geht dabei um mehr als nur um den Umgang mit Niederschlagswasser. Wir benötigen einen naturnahen Wasserhaushalt und Partizipation.

Ein wichtiges Thema für das Konzept der Schwammstadt ist die Fläche. Das Ziel sollte sein, den Flächenverbrauch bis 2050 auf Null zu senken, zukünftig keine Flächen mehr zu verschwenden, sondern multicodiert zu nutzen. In diesem Zusammenhang muss das Bauen im Bestand Vorrang haben. Das ist auch deshalb wichtig, um das Umland als Grundwasser- und Frischluftressource zu bewahren.

Die Öffentlichkeit für die Schwammstadt und Themen wie Flächenentsiegelung, Wasserspeicherung- und Nutzung zu sensibilisieren, dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Gute Lösungsansätze sind theoretisch vorhanden. Die Herausforderung dabei wird sein, wie man Städte und Kommunen stärker befähigt, damit sie in der Lage sind, diese Konzepte multifunktional in die Fläche zu übertragen.

Christine Fuhrmann

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 09/2022 .

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