Prämierte Außenbeleuchtung

Dreidimensionale Wahrnehmung des Raumes verbessert

Mit der richtigen Balance zwischen Kunstlicht, natürlichem Licht und Dunkelheit steht in den verschiedenen Phasen der Nacht das optimale Licht zur Verfügung – in visueller, emotionaler und biologischer Hinsicht. Foto: Zumtobel

Städte unterliegen einem steten Wandel, ebenso wie sich die Bewegungs- und Verhaltensmuster ihrer Bewohner verändern. Das Potenzial von Lichtlösungen im Außenbereich geht heute weit über Aspekte der Sicherheit und Orientierung hinaus, denn es gilt außerdem, die soziale Komponente von Licht zu nutzen, um urbane Räume zu Orten der Begegnung und Interaktion zu gestalten. Der Ausgangspunkt für eine solche Lichtplanung ist immer die natürliche Nachtsituation, die Dunkelheit, aus der heraus die Lichtplaner Schicht für Schicht die optimale Lichtlösung gestalten - mit nur soviel Licht wie nötig.

So ist das Produkt Nightsight von Zumtobel in der Lage, Lichträume zu schaffen, die den nächtlichen Lebens- und Arbeitsraum gezielt mit mehreren Ebenen modellieren: Mit der richtigen Balance zwischen Kunstlicht, natürlichem Licht und Dunkelheit steht den Menschen in den verschiedenen Phasen der Nacht, angepasst an die jeweilige Aktivität, das für sie optimale Licht zur Verfügung - in visueller, emotionaler und biologischer Hinsicht. Nightsight ist dieses Jahr mit dem iFDesign Award 2017 und dem Red Dot Design Award 2017 ausgezeichnet worden.

Geboten werden Architekten und Lichtplanern vier verschiedene Formate, die mit 2x2, 4x4, 2x8 oder 4x8 LED-Optiken bestückt sind. Zudem gibt es eine Auswahl an unterschiedlichen Lichtverteilungen, Farbtemperaturen und Installationsmöglichkeiten. Die Leuchte selbst ist minimalistisch und konzentriert sich auf die Lichtwirkung. Um sowohl vertikale als auch horizontale Flächen homogen auszuleuchten, als auch gezielte Akzente zu setzen, bringt Zumtobel zwei Leuchtentypen zum Einsatz: Eine Strahlerlinie mit "darkBeam"-Optik und eine Area-Leuchte mit "softGlow"-Komfortoptik.

Bei der Projektor-Leuchte mit "darkBeam"-Optik sind die LED-Lichtpunkte in einer speziellen Wabenstruktur in den Leuchtenkopf zurückversetzt, sodass seitliche Einblicke in die Lichtquelle oder Blendungseffekte auf ein Minimum reduziert werden. Die Aufmerksamkeit wird auf die inszenierten Objekte gelenkt und die Leuchte bleibt dabei dezent im Hintergrund.

Die Area-Leuchte mit "softGlow"-Optik verbessert dagegen das Wohlempfinden der Beleuchtung von Plätzen, Gehwegen und kleineren Straßen. Eine gezielte Lichtlenkung sorgt für optimalen Sehkomfort, indem der Helligkeitskontrast zwischen den einzelnen LED-Lichtpunkten und der Umgebung aufgelöst wird. Die einzelnen Optiken verschmelzen zu einer leuchtenden Fläche. Zusätzliche vertikale Lichtkomponenten bieten dabei optische Führung und erleichtern dem Betrachter, sich an die Lichtquelle zu gewöhnen, während er sich dieser nähert. Die Blendempfindlichkeit wird so verringert.

Das Außenbeleuchtungssystem Nightsight punktet auch mit einer einfachen Installation und Wartung. Die Montage erfolgt besonders einfach dank Plug&Play-Steckverbindungen. Die Lichtköpfe der einzelnen LED-Module lassen sich zudem in nahezu jedem Winkel positionieren. Darüber hinaus stehen unterschiedliche Farbtemperaturen zur Verfügung: Die Standardversionen mit 3000 Kelvin und 4000 Kelvin sind nur ein von zahlreichen Möglichkeiten, um sowohl eine historische Altstadt als auch eine moderne Skyline im rechten Licht erstrahlen zu lassen.

Durch den gezielten Einsatz von Licht und Schatten, von Hell- und Dunkelzonen sowie von verschiedenen Lichtebenen gelingt es Nightsight die dreidimensionale Wahrnehmung des Raumes zu verbessern, architektonische Besonderheiten zu betonen, Wiedererkennungsmerkmale zu schaffen und Räume zu modellieren. Für den Menschen wird dadurch der Sehkomfort, das Wohlbefinden und die Lebensqualität des nächtlichen Außenraums erhöht. Eine so bewusste Lichtgestaltung in Kombination mit innovativer Technik, welche Lichtverschmutzung durch Streulicht so gering wie möglich hält, reduziert gleichzeitig die Auswirkungen des künstlichen Lichts auf Pflanzen und Tiere und den Verbrauch von Energieressourcen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 10/2017 .

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