Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

von:
Die Erwartungen an einen klimafreundlichen Aufschwung sind so groß wie das Schuldenpaket, das unter dem Begriff Sondervermögen 2025 verabschiedet wurde. Darunter sind auch Mittel für das Aktionsprogamm Natürlicher Klimaschutz, rund vier Milliarden Euro allein für 2026. 

Die Debatte um die Stopfung von Haushaltslöchern statt zusätzlicher Investitionen fördert die Politikverdrossenheit, anstatt das Vertrauen, dass wir nun auf dem richtigen Weg sind.

Einzelne geförderte Projekte werden zwar bekannt gegeben, aber es fehlt der Überblick, da die Programme nicht nach Projekten, sondern nach Bereichen abgerechnet werden. Für den Natürlichen Klimaschutz sind dies vier Bereiche wie beispielsweise Moorschutz oder die Stärkung von Ökosystemen.

Für die Wiedervernässung von 42 Mooren im Thüringer Wald, die Renaturierung von Bächen und die Pflege von Bergwiesen etwa wurden insgesamt 10,4 Millionen Euro ausgegeben. 75 Prozent davon sind Bundesmittel aus dem Sondervermögen.

Diese Angaben liegen vor; sie transparent zu machen, bedeutet zwar bürokratischen Aufwand, aber der scheint doch angesichts der politischen Debatten dringend erforderlich. Eine öffentlich zugängliche Datenbank wäre die Lösung. Klingt einfach. Ist es auch.

Beste Grüße,
Ihre Mechthild Klett

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M. A. Mechthild Klett
Autorin

Stadt+Grün, Redaktionsleiterin

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