Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
von: M. A. Mechthild KlettDass Bewegung in grüner Natur gut tut, wissen wir alle. Inzwischen ist es aber auch so, dass die Belastungen, sei es durch die wirtschaftliche Situation, die globalen Krisen, den Klimawandel oder angesichts der furchtbaren Kriege in den vergangenen Jahren zugenommen haben. Der Ton und das soziale Klima werden rauher, Hemmschwellen für Auseinandersetzungen sinken. Die Ausrichtung der sozialen Medien auf negative statt auf kritische Nachrichten hebt die Stimmung auch nicht besonders.
Umso wichtiger sind die persönlichen Ruhepausen, Stille, aber auch Gespräche auf dem Spielplatz, in Parks und Gärten, beim Spaziergang.
Beim Gemeinsamen Bundeskongress in Frankfurt am Main kommen daher Fachleute aus Stadtplanung, Medizin und Verwaltung zusammen, um gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie urbane Grünräume gezielter für Gesundheitsförderung, Klimaanpassung und soziale Gerechtigkeit eingesetzt werden können. Präsentiert werden etwa aktuelle Forschungsergebnisse — unter anderem zur Wirkung von Stadtgrün auf das menschliche Gehirn, zu allergikerfreundlicher Bepflanzung und zum Umgang mit invasiven Arten wie der Tigermücke.
Wir sehen uns in Frankfurt!
Beste Grüße,
Ihre Mechthild Klett



