Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser
von: M. A. Mechthild KlettEs hapert in der Fläche noch mit der Umsetzung, auch weil Fachkräfte vor Ort fehlen. Die Forschung bietet aber inzwischen reichlich Tools, die auf viele Orte übertragbar sind. Stichworte sind hier zum Beispiel quantitative Indikatorenbewertungen, die bislang wenig beachtete Orte wie Gewerbegebiete in den Mittelpunkt rücken lassen, oder die Differenzierung der Hotspots von Hitze und Starkregen in Verbindung mit subjektiven Bewertungen der Bevölkerung, die durch Bürgerbeteiligung in die Analysen einfließen.
Wir versammeln in dieser Ausgabe daher sowohl theoretische Analysen als auch praktische Beispiele, die in weiteren Städten und Gemeinden angewendet werden können – aus Schaffhausen, Hamburg, Offenburg, Reutlingen und einem Campus-Gelände in Darmstadt. Neben der Schwammstadt werden Beispiele für einen Schulhof vorgestellt, aber auch die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenauswahl in Europa betrachtet, mit Fokus auf die Bäume.
Kommen Sie gut durch den Sommer!
Beste Grüße,
Mechthild Klett



