Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

von:
Wenn man wie ich schon seit Jahrzehnten am Computer arbeitet, dann zieht es häufig im Nacken, die Gelenke knirschen beim Treppensteigen und die Beweglichkeit lässt nach. Daher habe ich einen Ball statt eines Stuhls zum Sitzen und leichte Hanteln auf dem Schreibtisch fürs Training der verkürzten Schultermuskeln. Falls möglich fahre ich mit dem Rad.

Ähnlich funktionieren die Strategien für mehr Bewegung im öffentlichen Raum – alles läuft en passant. Am besten ist der Alltag, der die Bewegung bereits integriert, um zu verhindern, dass wir einrosten, hohen Blutdruck bekommen oder gar Diabetes. Auch Jugendliche sind immer stärker von Bewegungsmangel betroffen.

Soziale Netzwerke erreichen mitunter das genaue Gegenteil dessen, wozu sie individuell eingesetzt werden. Statt unter Menschen zu sein, steigt die Verinselung und Einsamkeit und natürlich auch der Bewegungsmangel. Für mehr Bewegung in der Stadt sind also ausreichend Fuß- und Radwege unerlässlich, gut gestaltete Parks und Gärten, die uns aus dem Haus locken, bis hin zu Geräten, die am Wegesrand zu Fitnessübungen einladen.

Aber auch Sitzbänke gehören in die Ausstattung öffentlicher Räume, denn sie führen nachweislich dazu, dass wir draußen einen Ankerpunkt finden, am besten auch noch Gesprächspartnerinnen und -partner. Lassen wir uns also in diesem Frühling wieder mehr ins Freie locken und zur Bewegung motivieren!

Beste Grüße,
Mechthild Klett

SUG-Stellenmarkt

Relevante Stellenangebote
Projektleitung in der Bauüberwachung..., Wiesbaden  ansehen
Gärtner:in (w/m/d), Frankfurt am Main  ansehen
Landschaftsarchitekt (m/w/d), Biberach an der Riß  ansehen
Alle Stellenangebote ansehen
M. A. Mechthild Klett
Autorin

Stadt+Grün, Redaktionsleiterin

Patzer Verlag GmbH & Co. KG

Ausgewählte Unternehmen
LLVZ - Leistungs- und Lieferverzeichnis

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de

Redaktions-Newsletter

Aktuelle grüne Nachrichten direkt aus der Redaktion.

Jetzt bestellen