Friedhofswege

Einfache Instandhaltung ist entscheidend

Ein Friedhofsweg in Litzendorf mit feinkörniger Decke ist wasserdurchlässig, staubarm und besitzt eine hohe Scherfestigkeit. Foto: HanseGrand

Viele Kommunen stehen vor der Frage, wie sie ihre Friedhofswege kostengünstig und gleichzeitig ansprechend gestalten können. Dabei spielt nicht nur die Sanierung der Wege eine Rolle, sondern auch der Aufwand für die Pflege in den folgenden Jahren, der möglichst gering sein sollte. Hinzu kommt das spezielle Risiko bei Friedhofswegen, dass sich direkt neben sanierten Wegen Setzungen im Bereich der Gräber ergeben, die erst im Lauf der Jahre auftreten.

Eine umweltfreundliche Lösung mit regionalen Baustoffen stellen die wassergebundenen Wegedecken der Firma HanseGrand Klimabaustoffe dar, die bereits zahlreiche Kommunen in Deutschland für ihre Friedhofswege nutzen. So entschied sich beispielsweise die Gemeinde Deggingen in diesem Jahr für einen dreischichtigen ungebundenen Aufbau der Wegedecke. Die untere Tragschicht wurde 20 bis 25 Zentimeter dick aus heimischem Schottermaterial gebaut. Darauf folgten fünf bis sechs Zentimeter "HanseMineral" als Ausgleichsschicht sowie drei Zentimeter "HanseGrand Neckar 0/5" als Deckschicht.

In Bereichen mit höherem Gefälle wurde "HanseGrand Neckar plus Stabilizer" als Deckschicht aufgebracht. Das pflanzliche Bindemittel Stabilizer sorgt für eine erhöhte Stabilität und Bindewirkung, so dass die Friedhofsbesucher auch die etwas steileren Passagen sicher und problemlos bewältigen können.

Die HanseGrand-Deckschichten werden in den meisten Fällen aus regionalem Material hergestellt. So fügen sie sich in Gesteinstyp und Farbe gut in die Umgebung ein. In fränkischen Gemeinden wie Litzendorf beispielsweise wird "HanseGrand Franken" verwendet. Die feinkörnige Decke ist wasserdurchlässig, staubarm und besitzt eine hohe Scherfestigkeit. Deshalb ist sie auch von älteren Menschen sehr gut zu begehen.

Kleine Setzungen im gräbernahen Bereich können mit dem Rechen jederzeit angepasst werden. Damit gibt es keine nachträglichen Kanten im Weg, wie das bei Pflasterbelägen der Fall ist. Größere Setzungen, wie sie etwa bei Grabeinbrüchen auftreten, werden im Bereich der Ausgleichsschicht "HanseMineral" schnell und einfach repariert. Sie sind schon nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 11/2017 .

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