Die schlechten und die guten Risiken der Berliner Mauerparkerweiterung

"Es gibt nichts Vollkommeneres als Leere"

von

Foto: Bernhard Wiens

Die erste Erfahrung, die der Besucher des Mauerparks macht, ist die der Passage, des Vorüberziehens, der Weite. Die zweite Erfahrung ist eine Verwandlung: Einkreisen, sich niederlassen, etwas anfangen. Beide Erfahrungen hat der Soziologe Georg Simmel bereits 1908 in einer intellektuellen Figur zusammengefasst: Es ist der Fremde, der heute kommt und morgen bleibt. Er versucht, zu sich zu kommen, indem er aus sich herausgeht. Es ist zugleich eine soziale Erfahrung: Der ständige Wechsel von Annäherung und Distanzierung ist Aufforderung zum Spiel....
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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 01/2014 .