Der "Generationenpark Wiley" in Neu-Ulm - hat sich das Konzept bewährt?

Fitness für alle!

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Luftbild des Generationenparks, Frühjahr 2008. Foto: Grün-Design, München

Die Anlage von Freiflächen mit einem breiten Aktionsangebot für Menschen jeden Alters wurde in den letzten Jahren immer wieder als wichtige Zukunftsaufgabe von Städten und Kommunen beschrieben. Der 2008 im Rahmen der Landesgartenschau Neu-Ulm eröffnete "Generationenpark Wiley" galt als Modellprojekt dieses neuen Parktyps und wurde 2009 mit dem Deutschen Spielraumpreis (2. Rang) ausgezeichnet, da er eine Vielzahl von Aktionsangeboten für alle Altersgruppen zu einem neuartigen, komplexen "Fitnessparcours" kombinierte. Die Umgestaltung des 18,5 Hektar großen Areals kostete der Stadt und dem Land Bayern als Fördermittelgeber rund 2,8 Millionen Euro.

Ob sich diese Investition gelohnt hat, ob dieses Konzept auch "alltagstauglich" ist und die Bewohner in den Folgejahren davon profitieren, wollen wir nun, drei Jahre nach dem offiziellen Ende der Gartenschau betrachten. Doch zunächst fassen wir die Entstehungsgeschichte und die damaligen Planungsabsichten zusammen.

"Wir brauchen Seniorenspielplätze!"

Diese Nachricht ging im Sommer 2005 durch die Presse. Bei einer Präsentation der Planungen für die Landesgartenschau Neu-Ulm wurde erwähnt, dass auch Aktionsangebote für Senioren angedacht sind. Horst Förther, damals wie heute 2. Bürgermeister von Nürnberg, griff diese Idee auf und forderte die Einrichtung von "Seniorenspielplätzen". Das Echo in der Öffentlichkeit, insbesondere in den nationalen und sogar internationalen Medien, war enorm.

Der Begriff "Seniorenspielplatz" war provokativ und damit natürlich hervorragend geeignet, um eine breite öffentliche Diskussion über Aktions- und Bewegungsangebote für ältere Menschen anzuregen. Er erschien uns aber als unpassend, da sich viele ältere Menschen von solchen Anlagen vermutlich nicht angesprochen, sondern eher ausgegrenzt und stigmatisiert fühlen würden.

Übersichtsplan aller Teilbereiche. Abb.: Lichtschwärmer, Berlin

Lageplan, „Generationenpark Wiley“. Abb.: Lichtschwärmer, Berlin

"Staunt-Spielplatz". Foto: Lichtschwärmer, Berlin

Diese Idee entsprach auch nicht unserer eigentlichen Intention. Unser Ziel war es, gerade keine separaten, altersspezifischen Spiel- und Sportangebote einzurichten, sondern wir favorisierten das Modell eines nutzungsoffenen "Generationenparks", der die gemeinsamen Betätigungen von Kindern und Erwachsenen ermöglicht. Die sich wandelnden Bedürfnisse der viel zitierten "neuen Alten" sollten natürlich berücksichtigt werden. Neben dem Spaziergehen und einem ausreichenden Angebot an Sitzmöglichkeiten ist der zunehmende Wunsch nach Bewegung und sportlicher Betätigung im Freien offensichtlich.

Entsprechende Sport-, Freizeit- und Bewegungsangebote für ältere Erwachsene sollten sich aber wie selbstverständlich in alle Bereiche des Parks integrieren und von allen Altersgruppen gleichberechtigt nutzbar sein.

Spielgeräte für Erwachsene?

Während der Planungsphase kamen immer mehr Spielgeräte für Erwachsene und Senioren auf den deutschen Markt. Sie ähnelten Trainingsgeräten aus Fitnessstudios und sollten dazu animieren, die körperliche Mobilität und Geschicklichkeit zu testen und Muskelpartien zu trainieren. Im Prinzip handelt es sich um eine Weiterentwicklung der "Trimm-Dich-Geräte" aus den 70er Jahren.

Solche "Outdoor-Fitnessgeräte" waren seit einiger Zeit im asiatischen Raum beliebt und sollten nun auf Wunsch der Landesgartenschau-Gesellschaft auch in Neu-Ulm präsentiert werden.

Wir standen den Geräten zunächst skeptisch gegenüber. Da normalerweise keine Einführung durch einen Trainer und keine individuelle Anpassung an Körpergröße oder Leistungsstand wie bei den professionellen Indoor-Varianten möglich ist, sind sie bei Sportmedizinern umstritten. Wir haben uns deshalb entschieden, einige dieser Spielgeräte am so genannten "Sportlertreff" im Zentrum zweier Sportfelder zu integrieren, da sie uns für einfache Aufwärmübungen und zum Stretching vor und nach der sportlichen Betätigung geeignet schienen. Bein-, Rücken - und Schultertrainer sowie ein Sprungkraftgerät haben wir zu einem uns sinnvoll erscheinenden Trainingszirkel kombiniert.

Während isoliert aufgestellte und explizit so betitelte "Seniorenspielgeräte" in anderen Parkanlagen - beispielsweise in Berlin - nach unserer Beobachtung kaum Akzeptanz finden, wurden die Geräte im Park Wiley von Besuchern aller Altersgruppen rege benutzt. Wir vermuten, dass die Präsentation im Rahmen der Landesgartenschau auch bei Erwachsenen die Hemmschwelle gesenkt hat, diese Geräte auszuprobieren.

Inzwischen sind viele neuen Entwicklungen im Bereich von Geräten oder ganzen Bewegungsparcours für Erwachsene auf dem Markt. Diese orientieren sich nicht mehr an Geräten im Sportstudio, sondern am so genannten "Universal Design", das im industriellen Produktdesign zum Maßstab geworden ist. Diese Geräte streben eine einfache, nutzerfreundliche Bedienung und Gestaltung an - ganz unabhängig vom Alter.

Unsere Vision eines "Generationenparks"

Durch den unmittelbar an den Park angrenzenden, im Bau befindlichen Stadtteil Wiley-Süd und den Neubau einer Fachhochschule war ein hoher Bedarf an vielfältig nutzbaren Bewegungs- und Begegnungsräumen absehbar.

Statt vorgegebener Spielabläufe war es die Grundidee unseres Entwurfs, einen fließenden Übergang der Aktionsangebote zu schaffen. Durch die unmittelbare Nachbarschaft und Kombination verschiedener Sport- und Spielmöglichkeiten sollte sich ein differenziertes Sport, Spiel- und Bewegungsangebot ergeben, dessen einzelne Elemente jeweils für sich und als vernetztes Ganzes funktionieren.

Rasenskulptur als Aussichtspunkt. Foto: Lichtschwärmer, Berlin

Skatepool. Foto: Lichtschwärmer, Berlin

Wasserspielplatz. Foto: Lichtschwärmer, Berlin

„Baywatch-Turm". Foto: Lichtschwärmer, Berlin

Die Angebote sollten ohne zusätzlichen Kosten und Zeitaufwand auf einfache Weise von jedem nutzbar sein. Dabei ging es nicht um eine Konkurrenz zu vorhandenen Einrichtungen des Vereinssports, sondern um deren sinnvolle Ergänzung.

US-amerikanische Serien als Inspiration

Das rund 18,5 Hektar große Gelände des heutigen Generationenparks war lange unzugänglich: Genau 40 Jahre lang befand sich hier die US-amerikanische Kaserne Wiley. Mit der Auflösung des Truppenstandortes 1991 erhielt die Stadt die einmalige Chance, das vorher unzugängliche Gelände zu integrieren und ein komplett neues Wohnviertel zu entwickeln. Das Areal wurde zum Modellvorhaben im Bundesforschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau.

Ausstattung und Design des Parks sollten die Geschichte des Ortes lebendig halten. Aus diesem Grund wurden die Spielbereiche nach beliebten US-amerikanischen Fernsehserien der letzten Jahrzehnte be-nannt und in den markanten Farben der US-Flagge in rot-weiß-blau gestaltet.

Der "Bonanza-Spielbereich" nimmt das Thema Cowboy und Indianer neu auf. Der Spielplatz liegt im Übergangsbereich zum Landschaftsraum. Das Spiel in und mit der Natur wird zum zentralen Thema. Hier gibt es viele Naturmaterialien zu entdecken, die robuste Bepflanzung kann ins Spiel einbezogen werden. Das Gelände ist leicht modelliert, um die Entwicklung von Kindern in ihren Bewegungsabläufen zu fördern. Fantasie und Kreativität werden zum Spielantrieb. In den Naturraum werden als Kontrast bewusst einige "künstliche" Spielelemente eingefügt: eine "Kuhfleckenwiese" mit Rodeoreitern, Klettertotems aus Edelstahl und bespielbare Kanadier am "ausgetrockneten Fluss". Die Idee eines "Generationenspielplatzes" wurde hier konsequent umgesetzt: Weidenpflanzungen trennen die Spielangebote für verschiedene Altersgruppen räumlich. So entstehen "Spielreviere" mit natürlichen Grenzen. Ein Barfußpfad für Jung und Alt schlängelt sich durch die Weidenstreifen. Parallel dazu läuft ein "Spielpfad" als Hindernisparcours, der eine spielerische Herausforderung für Kinder darstellt. Ein barrierefreier Weg erschließt die Anlage auch für Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen. Am nordwestlichen Eingang liegt ein Sandspielplatz mit Wasserpumpe für die ganz kleinen "Goldwäscher". "Bonanza" steht im Englischen für "Goldgrube".

Am Kreuzungspunkt zweier Haupterschließungsachsen liegt der "Melrose Place" als zentraler Platz und Treffpunkt. In unmittelbarer Nähe bildet der "Baywatch-Wasserspielplatz" einen Anziehungspunkt, der farblich und im Bezug auf die Ausstattung an einen Swimmingpool erinnert. In der Mitte der blauen Asphaltfläche befindet sich eine "Sandinsel", mit Matschbereich die von einem knallroten, bekletterbaren "Baywatch-Turm" überragt wird. Auf der Fläche sind Wasserpistolen, Duschen und Wasserdüsen in verschiedensten Ausführungen verteilt. Die umgebenden Liegewiesen laden zu einem "Tag am Pool" ein. Das Treiben auf dem Wasserspielplatz lässt sich von einem seitlich angegliederten Sitzplatz gut beobachten. Großzügige befestigte Asphaltinseln um die Bänke bieten auch Platz für Kinderwagen und Rollstühle. Ein Kneipp-Armbecken verschafft an heißen Tagen Abkühlung.

Im Zentrum der Anlage liegen zwei Sportfelder - ein Rasenspielfeld und ein Asphaltfeld, das auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Felder sind um rund 1,5 Meter eingesenkt um die Offenheit und Weite des Parks zu erhalten. Die Ränder bilden natürliche Tribünen, auf zusätzliche Ballfangzäume konnte verzichtet werden.

Um die Sportfelder führt eine 750 Meter lange "Carrera-Skatebahn" mit einer Decke aus Feinasphalt und typischen rot-weißen Markierungen. Sie ermöglicht die Nutzung und Erprobung von trendigen, mobilen Sportgeräten. Daran anschließend wurde ein einzigartiger Skatepark realisiert, der zusammen mit der Schweizer Fachfirma Bowl Constructions entwickelt wurde. Statt eintöniger Einzelelemente von Fertigteilherstellern wurde die Anlage nach Wünschen der örtlichen "Skater-Szene" vor Ort modelliert und mit einem mehrschichtigen Aufbau aus Spritzbeton überdeckt. Neben Bereichen, die auch Anfängern einen Einstieg erlauben, gibt es geradezu halsbrecherisch wirkende Bowls.

„Miami-Beach”. Foto: Lichtschwärmer, Berlin

„Goldgräberspielplatz" für Kleinkinder. Foto: Lichtschwärmer, Berlin

Schultertrainer. Foto: Lichtschwärmer, Berlin

Outdoor-Fitnessgeräte. Foto: Lichtschwärmer, Berlin

Die Anlage erfreute sich schon kurz nach der Fertigstellung einer solchen Beliebtheit, dass Sand eingebracht werden musste, um die Skater vom gefährlichen Betreten der Baustelle abzuhalten.

Ergänzt werden diese Bereiche durch einen "Stuntmen-Spielplatz", der mit Sprungbrettern, Bodentrampolinen und anderen Geräten ausgestattet ist. Der benachbarte Beachballbereich entspricht dem momentanen Trend, "Fun" mit Leistung zu verbinden. Auch weit entfernt von Meer und Stränden entsteht sofort ein Urlaubsflair. Um den Beachballbereich sind organisch geformte, blaue Sitzinseln und Bänke angeordnet. Über das Ballspiel hinaus entsteht ein Treffpunkt für Jugendliche.

Während der Gartenschau ergänzten temporäre Sportangebote, Geräteverleih, Kurse, Veranstaltungen, Turniere und Informationsangebote die dauerhaft angelegten Stationen.

Balance zwischen Aktion und Entspannung

Der Park wird durch "ruhige" Spazierwege und "aktive" Wege erschlossen, die sich auch als schnelle Radverbindungen anbieten. Aktions- und Ruheangebote lassen sich so kombinieren. Die ruhigen Rundwege dienen der Entspannung wie Spazierengehen an der frischen Luft, Nordic Walking oder Joggen. An ihnen sind immer wieder Sitz- und Ruhemöglichkeiten aufgereiht, die die Kommunikation fördern sollen. Die aktiven Rundwege bieten Aktions- und Sportangebote für alle Altersgruppen.

Als Gegenpol zu den Aktionsangeboten wurden auf einer abgesenkt liegenden Wiese zwischen einem historischen Verteidigungsbauwerk der Bundesfestung und einem baumbestandenen Wall behutsam einige Gartensequenzen eingefügt. Es entstanden kontemplative Räume aus unterschiedlich hohen Hecken, Schattenstauden und Farnen. Die Gärten stehen unter dem Motto menschlicher Grundemotionen und laden zur Besinnung auf sich selbst ein. Der Baumgürtel der Vorfeste wird durch einen schlichten Waldweg erschlossen, der auch Gelenke schonendes Joggen ermöglicht.

Der Generationenpark Wiley heute

Neu-Ulm sieht die Gartenschau insgesamt als großen Gewinn für die Stadt. Der Stadt war es möglich, aus dem Schatten Ulms auf der gegenüberliegenden Donauseite zu treten, und sich als junges und attraktives Pendant zu präsentieren. Das Fazit des Oberbürgermeisters Gerold Noerenberg fiel ein Jahr nach Beendigung der Gartenschau überaus positiv aus: "Neu-Ulm hat die Jahrhundert-Chance wirklich genutzt".

Von vorn herein war es das ausdrückliche Ziel der Stadtverwaltung, den Generationenpark in all seinen Funktionen auf Dauer zu erhalten. Er wurde von Anfang an in enger Abstimmung mit dem Leiter der Abteilung Grünflächen und Friedhof, Herrn Michael Bilger konzipiert. Als Prokurist der Landesgartenschau-GmbH war er für die baulichen Abwicklungen zuständig. Seine Abteilung kümmert sich auch heute noch um die Unterhaltung und Weiterentwicklung der Anlage. Diese enge Abstimmung zahlt sich aus: Der Park ist in einem sehr guten Pflegezustand, selbst intensivere gärtnerische Bereiche wie die "Verborgenen Gärten" werden in reduzierter Form erhalten. Die Grundstruktur der Pflanzung wurde robust und verwilderungsfähig konzipiert.

Am Kreuzungspunkt zweier Haupterschließungsachsen liegt der „Melrose Place“ als zentraler Platz und Treffpunkt. Abb.: Lichtschwärmer, Berlin

Verborgene Gärten. Foto: Lichtschwärmer, Berlin

Großzügige Sitzbereiche. Foto: Lichtschwärmer, Berlin

Auch wartungsintensivere Ausstattungen wie am Wasserspielplatz mit seinen Bodendüsen, Spritzpistolen und Düsen funktionieren noch einwandfrei. Im Hinblick auf die Unterhaltungskosten wurde auf stehendes Wasser verzichtet. Wasser fließt nur, wenn der Bereich tatsächlich "bespielt" wird.

Auch mit Vandalismus gibt es nach Angaben von Michael Bilger kaum Probleme. Ein Teil des Chinaschilfes am Wasserspielplatz wurde in einem Sommer abgebrannt - und wuchs im nächsten Jahr besser als zuvor.

Nach Recherchen der Neu-Ulmer Zeitung wird der Park heute von Neu-Ulmern, Ulmern und sogar von Gästen aus der Region sehr gut angenommen. Wegen der Großzügigkeit der Anlage und dem großen Aktionsangebot wird der Park teilweise sogar einem Nachmittag im Schwimmbad vorgezogen. ["Sonne, Wasser und Sand": Neu-Ulmer Zeitung Seite 11 vom 10. August 2009"].

Der Park Wiley war von Anfang an als Sportpark geplant. Die Idee des ,Parks für alle Generationen' wird aber erst durch die nach wie vor rege Mitwirkung und Unterstützung der Sportvereine und Interessengruppen lebendig. Die Einbeziehung dieser Akteure schon bei der Gestaltung hat zu einer starken Identifikation und "maßgeschneiderten" Lösungen geführt, die noch immer intensiv genutzt werden.

Das angrenzende Neubauareal hat sich zum beliebten Wohnstandort entwickelt. Investoren werben mit dem attraktiven Standort am ehemaligen "Gartenschaupark". Der erste Abschnitt der geplanten Wohnbebauungen wurde inzwischen erfolgreich realisiert, ab 2013 sollen zwei weitere Quartiere folgen.

Neu-Ulm hatte das große Glück, einen solchen Park im Rahmen einer Landesgartenschau realisieren zu können. Unsere Erfahrungen zeigen aber, dass auch ohne eine derartige Veranstaltung die Schaffung dieser Freiräume auch für andere Städte und Gemeinden lohnenswert erscheint!

Factsheet: Landesgartenschau Neu-Ulm 2008

Ideen- und Realisierungswettbewerb 2001; 1. Preis

Fertigstellung: Frühjahr 2008

Bauherr: Landesgartenschau Neu-Ulm 2008 GmbH

Beauftragung: Leistungsphasen 1 bis 8

Fläche gesamt: rund 30 Hektar Kernbereiche

Bauvolumen gesamt: rund 11 Mio. Euro investiv; rund 6,8 Mio. Euro Durchführung

Fläche: rund 18,5 Hektar

Bauvolumne: rund 2,8 Mio. Euro investiv

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 03/2012 .

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