Freilufthallen

Das ganze Jahr über draußen in Bewegung

In Hamburg-Schnelsen lässt sich eine Sporthalle besichtigen, in der stickige Luft und muffige Gerüche wirklich nicht zu befürchten sind. Die Freilufthalle auf dem Gelände der Schule Frohmestraße hat eine Textilmembran als "Dach" und ist an den Seiten offen. Sie wurde im Frühjahr 2024 vom Sport- und Freizeit-Bauunternehmen SMC2 fertiggestellt – als dritte Anlage für den Landesbetrieb Schulbau Hamburg (SBH).
SMC2 Sportstätten Trendsportanlagen
Das Textil-Dach schützt vor dem Aufheizen der Halle; dank der offenen Seitenwände findet ein konstanter Luftaustausch statt. Foto: SMC2

Das noch fast neue Bauwerk diente schon im Sommer 2025 als Vorzeigeobjekt: Der Hamburger Sportbund e. V. hatte gemeinsam mit seinem Kooperationspartner SMC2 zum 3. Freilufthallenseminar eingeladen, dieses Mal nach Schnelsen.

Insgesamt 30 Teilnehmende aus Hamburger Schulen, Sportvereinen, BSB und GMH folgten der Einladung ins Freizeitzentrum Schnelsen, um mehr über das Konzept der Freilufthalle zu erfahren. "Eine Freilufthalle ist mehr als nur eine Sportanlage, sie ist ein Baustein der Stadtentwicklungsplanung und leistet einen Beitrag zur Klimaanpassung unserer Sport- und Bewegungsräume." erklärte Jan Erik Hildenbrand, Vertriebsmanager bei SMC2.

In seinem ausführlichen Vortrag stellte er die nachhaltige Konstruktionsweise des Unternehmens mit dem Einsatz von Holz im Tragwerk und Membranen in der Dacheindeckung vor und gab Einblicke in die verschiedenen Ausstattungsmöglichkeiten von Freilufthallen. Auch die unterschiedlichen Bodenbeläge von Kunstrasen bis hin zu Kunststoffbelägen wurden thematisiert.

Anschließend gaben Alexander Reich, Schulleiter, und Pierre Brockmann, Pädagogischer Leiter der Grundschule Frohmestraße, einen Einblick in die tatsächliche Nutzung der Freilufthalle auf ihrem Gelände. Die Offenhalle, wie sie dort auch genannt wird, wurde von der Schule im Rahmen eines ganzheitlichen Konzepts für die Weiterentwicklung des Schulhofs und des pädagogischen Angebots langfristig geplant. Sie wird für den Sportunterricht, als Pausenhalle, für die Nachmittagsbetreuung aber auch für neue Unterrichtsformen und Bewegungsangebote im Freien genutzt.

Tina Hartz, Referatsleiterin Sportinfrastruktur beim Hamburger Sportbund e. V., lobte bei der Besichtigung besonders das Klima in der Freilufthalle. Dank der Textilmembran, welche eine geringe Wärmeträgheit besitzt, heizt sich die Freilufthalle im Sommer nicht auf. Dank der offenen Seitenwände findet ein konstanter Luftaustausch statt, sodass es in der Freilufthalle im Sommer kühler und angenehmer ist als unter freiem Himmel.

Die luftigen Freiluft-Sporthallen sind nicht nur an Schulen denkbar. Auch Sportvereine können die Nutzungspotenziale Ihrer Anlagen mit einem solchen Bau erweitern. Freilufthallen und Überdachungslösungen von SMC2 lassen sich an die Anforderungen der verschiedenen Sportarten anpassen.

Sowohl kleine Flächen wie Padel- oder Soccer-Courts als auch ganze Handball- und Hockeyspielfelder können überdacht werden. Auch der Bau von Hallenlösungen über bestehende Sportflächen wie beispielsweise Tennisplätze ist möglich. Damit lassen sich bestehende Plätze ganzjährig und wetterunabhängig nutzen und der Belegungsdruck auf bestehende Sporthallen reduzieren.

SUG-Stellenmarkt

Relevante Stellenangebote
Landschaftsarchitekt:in (w/m/d)..., Frankfurt am Main  ansehen
Alle Stellenangebote ansehen

Ausgewählte Unternehmen
LLVZ - Leistungs- und Lieferverzeichnis

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de

Redaktions-Newsletter

Aktuelle grüne Nachrichten direkt aus der Redaktion.

Jetzt bestellen