Hessen

Fünf Bewerbungen für Landesgartenschau 2027

Büdingen: Erstmals ist unter den Bewerbungen auch eine interkommunale Landesgartenschau-Bewerbung mit elf beteiligten Kommunen dabei. Ermöglicht hat dies eine Änderung der Förderrichtlinie. Foto: Maulaff, Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0

Für fünf potentielle hessische Landesgartenschauen 2027 sind bis zum Stichtag am 31. März die offiziellen Interessenbekundungen im Ministerium eingegangen.

Darunter befindet sich auch die interkommunale Landesgartenschau-Bewerbung Oberhessen mit elf beteiligten Kommunen (Büdingen, Ranstadt, Schotten, Hirzenhain, Nidda, Glauburg, Limeshain, Kefenrod, Echzell, Ortenberg und Gedern). Weiter bewerben sich Dillenburg, Frankenberg (Eder), Schwalmstadt und Bad Homburg für mehr Grün in ihrer Stadt.

"So viele Kommunen haben sich noch nie für eine Landesgartenschau in Hessen beworben. Das zeigt, dass die Städte und Gemeinden die ökologischen, städtebaulichen, touristischen und wirtschaftlichen Vorteile einer Landesgartenschau zu schätzen wissen", sagte Umweltministerin Priska Hinz. "In Kommunen, die eine Landesgartenschau ausrichten, entstehen neue Möglichkeiten Natur in der Stadt zu erleben.

Es werden Orte der Erholung geschaffen, Grünflächen und Parks tragen zu einem besseren Klima in der Stadt bei. In Zeiten des Klimawandels, in dem unsere Städte immer heißer und heißer werden, ist das von großer Bedeutung. Eine Landesgartenschau bringt kurzfristig viele Besucherinnen und Besucher in die Stadt, aber auch nach dem Event bleibt langfristig die grüne Infrastruktur erhalten. Unabhängig von den Besucherzahlen wird die Gemeinde nachhaltig weiterentwickelt", ergänzte die Ministerin.

Erstmalig bewirbt sich diesmal ein kommunenübergreifender Zusammenschluss aus Oberhessen. Dies wird durch eine Änderung der Förderrichtlinie möglich.

Ebenfalls wurde geändert, dass eine Gartenschau nun anstelle von sechs Monaten auch nur drei Monate dauern kann. "Damit wollen wir einen Anreiz für kleinere Kommunen geben, sich zu beteiligen. Durch das neue Format werden diese entlastet", erklärte Hinz.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 05/2020 .

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