Pflasterklinker

Gemischte Pflastermuster maschinell platziert

Die komplett automatisierte Verlegung individuell gestalteter Klinkerpflaster nun endlich auch in Deutschland möglich. Foto: Vandersanden

In Deutschland werden selbst große Pflasterflächen nach wie vor überwiegend in Handarbeit errichtet. Ausgerechnet die große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten erweist sich bei der maschinellen Verlegung von Pflasterklinkern oft als Herausforderung: Sieht der Verlegeplan die Mischung unterschiedlicher Farben vor, so müssen die angelieferten Ziegel erst per Hand und im gewünschten Muster auf Paletten neu angeordnet werden, damit der bereitstehende Pflastergreifer anschließend seine Arbeit verrichten kann. Der entsprechende Aufwand kann die Vorteile des maschinellen Verlegens gegenüber der klassischen Verarbeitung per Hand schnell zunichtemachen. Aus Zeit- und Kostengründen verzichten viele Architekten und Bauherren in Deutschland daher auf hochwertiges Klinkerpflaster und entscheiden sich stattdessen für maschinell einfacher handhabbare Materialien wie Betonstein. Vandersanden macht damit nun Schluss und sortiert vor.

Hintergrund: Seit die Richtlinien zum Arbeitsschutz in den Niederlanden vor gut zehn Jahren geändert wurden, müssen Pflasterarbeiten zur körperlichen Entlastung der Arbeitnehmer wo immer möglich maschinell ausgeführt werden. In Kooperation mit dem schwäbischen Anlagenbauer LINGL entwickelte Vandersanden für seine Werke daraufhin eine vollautomatisierte Anlage, in der Roboter individuell zusammengestellte Muster aus Pflasterklinkern vorsortiert für die automatische Verlegung auf Paletten konfektionieren. Diesen Service bietet Vandersanden nun auch seinen Kunden im deutschen Markt an.

Die maschinelle Verlegung vorsortierter Lagen von Pflasterklinkern eignet sich vor allem für homogen strukturierte Flächen. Abgesehen von der Entlastung der Arbeiter von einer vergleichsweise schweren körperlichen Tätigkeit, führt die automatisierte und präzise Platzierung der Steine im Ergebnis auch über die gesamte Fläche hinweg zu einem gleichmäßigeren Erscheinungsbild der gepflasterten Fläche. Ein weiterer Vorteil liegt in der großen Flexibilität des Verfahrens: Nahezu alle von Vandersanden angebotenen Pflasterklinker unterschiedlichster Art und Größe können damit verarbeitet werden, vom Keiformat mit Abmessungen zwischen 206 x 102 x 80 Millimeter bis hin zum robusten Linge-Format mit einer Standardlänge von 245 Millimeter. Auch hinsichtlich der gewünschten Verlegeform gibt es für die gängigen Verbände keine Einschränkungen: Vorsortierungen im Fischgrätverband sind ebenso möglich wie Block-, Ellenbogen- oder Läuferverbände.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 06/2022 .

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