Stadtentwicklungsforschung

Gemischte Quartiere führen nicht automatisch zu sozialer Nähe

Foto: Rainer Sturm, pixelio.de

Ein Schwerpunkt der Stadtentwicklungsprogramme zahlreicher europäischer Länder liegt auf der Förderung sozialer Mischung in benachteiligten Quartieren. Den Mischungsstrategien liegt die Annahme zugrunde, dass die räumliche Nähe zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen ihre soziale Interaktion fördere und damit auch zum sozialen Zusammenhalt der Quartiere beitrage. Erfahrungen mit Mischungspolitiken im europäischen Raum wie auch begleitende Forschungen belegen jedoch, dass die räumliche Nähe nicht automatisch zu einer sozialen Nähe führt.Es...
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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 11/2016 .