Green Cities Europe Award 2025
Belgien gewinnt den ersten Preis mit dem Zuidpark in Antwerpen

Die Jury lobte das Projekt "Zuidpark" für seine Größe, seinen Ehrgeiz und seine Multifunktionalität. Durch die Verlegung des Parkplatzes in den Untergrund gewinnt das Projekt wertvolle Fläche für Grünflächen und öffentliches Leben zurück und stellt gleichzeitig die historische Hafenstruktur des Geländes wieder her.
Der Park verbindet Kulturerbe, Ökologie und soziale Nutzung und bietet vielfältige Atmosphären und Räume, die den Bewohnern aller Altersgruppen dienen.
Nach Ansicht der Jury ist der Zuidpark ein Beispiel dafür, wie Städte hochwertige Grünflächen schaffen und gleichzeitig den klimatischen Herausforderungen begegnen können.
Das Projekt zeichnet sich durch seinen ökologischen Wert, sein schwammbasiertes Wassermanagement, seine Ökosystemleistungen und sein Potenzial aus, ähnliche Umgestaltungen in ganz Europa anzuregen. Die Bauzeit des Projektes lag bei zehn Jahren.
Zweiter Platz: Frankreich – Parc des Ateliers, Arles
Frankreich wurde für den Parc des Ateliers, eine Umwandlung eines ehemaligen Industriegeländes in eine widerstandsfähige mediterrane Landschaft, mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.
Das Projekt integriert Architektur, Topografie und klimagerechte Bepflanzung, um natürliche Mikroklimata zu schaffen und Hitzestress zu reduzieren. Mit seinem autonomen Wassersystem und seiner starken Biodiversitätsleistung dient der Park als Referenz für ökologische Stadtgestaltung.
Dritter Platz: Polen – "Burza" Action Park & Warschauer Aufstandshügel, Warschau
Polen erhielt den dritten Platz für ein Projekt, das auf einzigartige Weise Erinnerung, Ökologie und alltägliche Nutzung miteinander verbindet. Der "Burza" Action Park und der angrenzende Warschauer Aufstandshügel bilden ein lebendiges Denkmal, in dem Geschichte, Erholung und Biodiversität nebeneinander existieren.
Die Jury hob die starke Nutzung einheimischer Vegetation, die Erhaltung bestehender Waldflächen und die positiven Auswirkungen des Projekts auf das Wohlbefinden, die Klimaresilienz und die Barrierefreiheit hervor.
Acht europäische Projekte
Der jährlich verliehene Preis wird von der European Nurserystock Association (ENA) und der Kampagne "Green Cities Europe" organisiert und würdigt herausragende europäische Projekte, die zeigen, wie Grünflächen die Klimaresilienz, die Biodiversität und die Lebensqualität in städtischen Umgebungen verbessern können.
Der diesjährige Wettbewerb brachte acht nationale Projekte zusammen, die jeweils einen unterschiedlichen Ansatz zur Stadtbegrünung widerspiegeln:
● Belgien – Zuidpark (Antwerpen)
● Bulgarien – Gärten der Welt (Pazardzhik)
● Frankreich – Parc des Ateliers (Arles)
● Deutschland – Natürliche PikoParks (Berlin)
● Ungarn – Dráva-Park (Budapest)
● Niederlande – Working Together / "Samen aan de Slag" (Leiden)
● Polen – "Burza" Action Park (Warschau)
● Schweden – Piet Oudolf Garden (Värnamo)
Zusammen zeigen die Projekte die vielfältigen Möglichkeiten, wie Grünflächen in Städte integriert werden können. Von großflächigen Parks und postindustriellen Umgestaltungen bis hin zu kleinen, gemeinschaftsorientierten und leicht reproduzierbaren Initiativen.
Weitere Informationen und alle teilnehmenden Projekte unter award.thegreencities.eu.
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