Grüner Lärmschutz
Die König-Ludwig-Wand am Bannwaldsee

Den Verkehrslärm wollte die Betreiberfamilie Helmer ihren Gästen nicht mehr länger zumuten und hat zur Straße hin eine besondere Schutzwand errichten lassen. Die so genannte "Rau Klimawand" gilt als ökologische und nachhaltige Lösung, denn sie wird mit dem Aushubmaterial der Baustelle verfüllt und anschließend mit heimischen Kletterpflanzen bepflanzt. Die neue Rau Klimawand R3 am Campingplatz ist 300 Meter lang und drei Meter hoch. Sie wurde zum Beispiel mit Efeu belegt und soll Singvögeln, Kleintieren oder Insekten Nistmöglichkeiten und Futter bieten.
Die von Rau entwickelte Lärmschutzwand lässt sich in der gerade mal 25 Zentimeter breiten Rock-Variante auch als mobile Einheit für den Lärmschutz an Baustellen verwenden. Neben der klassischen Klimawand R3 und der Rock-Ausführung hat Rau mittlerweile auch die zusätzliche Hybrid-Variante "Alpin" im Angebot, die von außen wie ein Natursteinkorb aussieht. Trotz der durchlässigen Optik schützt die Rau Alpin dank ihres monolithischen Sandkerns vor Lärm. Als geschütteter, fugenloser Natursteinvorsatz eignen sich Granit, Schotter oder sogar Lavastein.
Die grünen Lärmschutzwände des Herstellers lassen sich bei Bedarf auch mit Photovoltaikanlagen bestücken. Der Vorteil gegenüber Stein-Gabionen und Betonwänden: Die Klimawand ist laut Rau um bis zu 40 Prozent günstiger in der Installation. Darüber hinaus soll sie aufgrund ihrer Bepflanzung für eine deutliche Feinstaubabsorption sorgen.
Die Begrünung der Wand entwickelt sich von selbst auf einem Vlies mit aufgesteppter Kokosfaser. Wandmaterial und Oberflächenstruktur der ökologischen Lärmschutzwände bieten nach EN ISO 140-3 die bestmögliche Schalldämmung.
Die bepflanzten Lärmschutzwände von Rau schlucken nicht nur den Schall, sondern auch Abgase und tragen durch die Austauschprozesse bei der Photosynthese zum CO2-Gleichgewicht bei. Außerdem nutzen die Wände den Regen aus und kommen nach Herstellerangaben somit fast komplett ohne künstliches Bewässerungssystem aus. Nur in den ersten drei bei bis fünf Jahren ist – je nach Standort und Klima – eine minimale Tröpfchenbewässerung notwendig.
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