Grünflächen
Das richtige Saatgut für die Blumenwiese

Damit Wildblumen eine Chance haben, muss der Boden über mehrere Jahre abgemagert werden. Das heißt, es gilt nur noch wenig bis nicht mehr zu düngen. Gleichzeitig muss der Rasen aber weiterhin konsequent gemäht werden, bis die Grasnarbe so schwach ist, dass sich die Wildblumen durchsetzen können.
Ein weiterer, zentraler Faktor für eine schöne Blumenwiese ist die Qualität des Saatguts. Viele Insekten – allen voran Schmetterlinge – sind strikt an regionale Pflanzenarten gebunden. Nicht-heimische Blüten sind für sie nicht geeignet und tragen daher kaum zum Erhalt der Biodiversität bei. Viele preisgünstige Saatgut-Mischungen enthalten außerdem einjährige Blühpflanzen, die im Folgejahr nicht wieder erscheinen.
Saatgut aus deutscher Produktion enthält zwar nur Pflanzen aus dem mitteleuropäischen Raum, jedoch häufig auch Futterpflanzen wie Senf, Sonnenblumen, Raps oder Rettich. Diese Arten kommen in klassischen Blumenwiesen nicht vor und verändern das ökologische Gleichgewicht eher, als dass sie es fördern. Hochwertige Wildblumenmischungen verzichten daher vollständig auf Futterpflanzen und bestehen ausschließlich aus mitteleuropäischen Wildkräutern und -blumen. Da einige dieser Arten schwierig zu vermehren sind und aufwendig geerntet werden müssen, sind diese Mischungen deutlich teurer – bieten jedoch mehr und längere Biodiversität.
Die höchste Qualitätsstufe bildet sogenanntes autochthones Saatgut, also Mischungen aus Pflanzen, die nachweislich in einer bestimmten Region (z.B. Bayern) heimisch sind, dort wachsen und vermehrt werden.
Mit der Nektarweide bietet Schwab Rollrasen eine ausgewogene, mehrjährige und rein mitteleuropäische Blumenwiesenmischung an, die überwiegend aus heimischen Blumen, Kräutern und Gräsern besteht und komplett frei von Futterpflanzen ist. Sie umfasst bis zu 50 verschiedene Arten und ist damit ein Paradies für Insekten. Enthalten sind etwa Kornblume, Lichtnelke, Glockenblume, Schafgarbe, Johanniskraut, Klatschmohn, Spitzwegerich, Wiesenklee und Margerite.
Die Nektarweide wird mehrfach streng auf Sortenreinheit und Keimfähigkeit geprüft, ist pflegeleicht und benötigt lediglich einen einzigen Schnitt pro Jahr. Mit einer Wuchshöhe von 80 bis 100 Zentimeter eignet sie sich auch für Flächen, bei denen Höhe und Sichtbarkeit eine Rolle spielen.
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