(Hg.) Umweltbundesamt
Aktive Mobilität und Freiraum zusammen gedacht

Mit dieser Zielvorstellung befasst sich die vorliegende, kürzlich erschienene Broschüre des Umweltbundesamts, die im Zuge des Forschungsprojekts "Aktive Mobilität und Freiräume im Zusammenspiel zwischen Umland und Stadt" entstanden ist.
Die Konflikte bei der Nutzung von Räumen am Rand oder im Umland von Städten sind nicht von der Hand zu weisen. Ein Beispiel aus der Broschüre ist der 4,5 Meter breite Radschnellweg, der einerseits als wichtiger Schritt hin zur Verkehrswende gefeiert werden darf, aber andererseits auch Landschaft und Natur zerschneidet. Bei einem solchen Projekt ist der Austausch möglichst vieler beteiligter und betroffener Akteure gefragt – natürlich und gerade auch unter den Fachplanern.
Die Broschüre macht es anschaulich: Anhand von zehn Praxisbeispielen wird gezeigt, wie es gelingen kann, dem Fuß- und Radverkehr ein gutes Wegenetz zu bieten und gleichzeitig die vielfältigen Funktionen der Landschaftsräume zu erhalten. Die ausgewählten Projekte werden mit ihrem räumlichen Kontext vorgestellt. Es folgt eine Projektbeschreibung, ehe der Planungsprozess skizziert wird. Im Anschluss wird der jeweilige Erkenntnisgewinn für künftige Vorhaben praktisch zusammengefasst. Die Beispiele reichen vom Radring um Leipzig über "Hamburgs längsten Park", die Landschaftsachse Horner Geest, bis zum Mountainbike-Masterplan zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen.
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