Vertikale Grünflächen

Hochhäuser für den Salatanbau

Was angebaut werden soll, steht auch schon fest: Bayam, Salat, sowie verschiedene asiatische Gemüsearten wie Kai Lan, Kangkong, Nai Bai, Xiaobaicai und Spinat. Abb.: Forward Thinking Architecture

Das mehrfach prämierte Architekturbüro Forward Thinking Architecture aus Barcelona hat Hochhäuser für den Salatanbau in Singapur entwickelt. Sie fließen förmlich ins Wasser und sollen eine neue Perspektive für den Lebensmittelanbau aufzeigen. Das Projekt wurde von Singapurs schwimmenden Fisch-Farmen Jurong im Fischereihafen inspiriert.

In dem etwa 710 Quadratkilometer großen Stadtstaat leben heute rund 5,3 Millionen Einwohner (zum Vergleich Berlin hat rund 890 Quadratkilometer und 3,5 Millionen Einwohner). In Singapur werden die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen immer knapper. Zugleich steigt die Zahl der Einwohner weiter an. Daher müssen rund 90 Prozent aller Lebensmittel importiert werden. Um dem entgegen zu wirken, wird immer mehr Land aus dem Meer gewonnen und zugleich nach alternativen Anbaumöglichkeiten gesucht. Die Häuser wurden so gebaut, dass an alle Stellen möglichst viel Sonnenlicht einstrahlen kann.

Forward Thinking Architecture ist ein multidisziplinäres Büro in Barcelona, das Projekte in der Architektur, im Städtebau und in der Landschaftsarchitketur entwickelt und Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz legt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 11/2014 .

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