Geräteträger

Knicklenkung ermöglicht spurgetreues Fahren

Der B 250 von Holder kann ganzjährig eingesetzt werden. Die Brundke & Thürmann GbR in Berlin-Kladow setzt die Maschine aufgrund seiner technischen Ausstattung vor allem im Winterdienst ein. Foto: Holder

Für die Gartenpflege kann die Brundke & Thürmann GbR in Berlin-Kladow auf einen kleinen Fuhrpark an unterschiedlichen Fahrzeugen und Handgeräten zurückgreifen, speziell im Winter wird aber auf zwei Maschinen der Firma Holder gesetzt: auf den X 30 und den etwas größeren B 250. Eigentlich Multifunktionsgeräte, die ganzjährig eingesetzt werden können, deren technische Ausstattung die Kladower aber vor allem im herausfordernden Winterdienst zu schätzen gelernt haben. "Die Technik ist ein wichtiger Erfolgsfaktor", erklärt Roger Thürmann.

Die aktuellen Anbaugeräte, die beispielsweise einen soliden Frontbesen speziell ausgelegt für den Winterdienst und einen Walzen-Kombi-Streuer umfassen, stammen von der Firma KIF - in Kombination mit den Holder-Maschinen fühlen sich die Berliner so bestens für die kalte Jahreszeit aufgestellt. Zumal man in den geschlossenen Kabinen mit Heizung auch nicht frieren müsse. Auch die Schwimmstellung der Holder-Fahrzeuge, die einen gleichmäßigen Abstand zum Boden ermöglicht und so die Anbaugeräte schont beziehungsweise für eine längere Lebensdauer sorgt, sowie der Notschalter sind wichtige Aspekte, auf die Brundke & Thürmann nicht mehr verzichten möchten ebenso wie auf die bequeme Steuerung per Joystick, das spurgetreue Fahren oder der hydrostatische Antrieb, der stufenloses Fahren bis 40 Kilometer pro Stunde ermöglicht.

Auch die Servicezugänglichkeit hebt der Unternehmensgründer hervor: "Das ist mit den Seitenklappen, die man öffnen kann, sehr gut gelöst", betont Clemens Brundke. "Man kommt überall sehr gut ran, zum Beispiel an die Sicherungen und die Batterie. Das vereinfacht die Wartung."Als größter Pluspunkt im Winterdienst hat sich in Kladow allerdings die Knicklenkung der Holder-Maschinen herausgestellt. Geräteträger vieler anderer Hersteller seien mit der sogenannten Hundeganglenkung, einer Allradlenkung, ausgestattet. "Die Knicklenkung bietet vor allem den Vorteil, dass über die Lenkung das Anbaugerät besser ausgerichtet werden kann", erläutert Brundke. "Die Hundeganglenkung hat ggf. zwar einen sehr kleinen Wendekreis, aber insgesamt ist die Arbeitsweise eher starr. Man muss präzise heranfahren und kann dann nicht mehr korrigieren."´

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 11/2018 .

http://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[division]=3&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=210&no_cache=1