Konkurrenz der Friedhöfe

Kommunen reagieren auf wachsende Nachfrage

PAUL WOLFF-Urnenwände mit zum Umfeld passenden Natursteinverblendungen Foto: Paul Wolff GmbH

Nicht nur preiswert: Die PAUL WOLFF-Urnenwände sind nach strengen Normen zertifiziert. Foto: Paul Wolff GmbH

Durch die gestiegene Nachfrage an Urnenbeisetzungen geraten kommunale Verwaltungen zunehmend unter Druck, außer der Erdbestattung auch andere Beisetzungsformen anzubieten. Daneben werden Kriterien wie die Pflegefreiheit der Gräber und die Höhe der Friedhofsgebühren immer wichtiger.

Unter den kommunalen Friedhöfen ist inzwischen ein Wettbewerb entbrannt. "Wenn Städte und Gemeinden den Wunsch nach Alternativen zur Erdbestattung ignorieren, so sehen sich die Bürgerinnen und Bürger eben in den umliegenden Städten um", sagt Ralf-Dieter Reuter, Leiter des Bestattungs- und Friedhofswesens der Ruhrgebietsstadt Recklinghausen. Er berichtet aus eigener Erfahrung: Da einige Nachbarorte schon seit längerer Zeit oberirdische Bestattungen angeboten hatten, stieg der Druck auf die Recklinghäuser Stadtverwaltung, hier nachzuziehen und das Angebot entsprechend zu erweitern. Nun verfügt auch die Ruhrgebietsstadt über eine Urnenwandanlage.

Nach einer Planungs- und Ausschreibungsphase fiel die Entscheidung der Recklinghäuser Friedhofskommission auf das preiswerteste Angebot: Den Zuschlag erhielt der Friedhofsausstatter PAUL WOLFF. Das Mönchengladbacher Unternehmen ist mit dem Gütezeichen RAL- GZ 502/3 für Urnenbestattungssysteme zertifiziert und entspricht damit den sehr strengen Normen der deutschen RAL-Gütegemeinschaft Friedhofsysteme e. V.

Im Zuge des ersten Bauabschnitts wurden zwei Urnenwände mit 168 Kammern errichtet, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung fanden. Ins Auge fallen die speziell auf die Erfordernisse des Umfeldes ausgerichtete Natursteinverblendung und die jeweils vor den Urnenwänden angeordneten großen quadratischen Steinblöcke - ebenfalls von PAUL WOLFF. Sie dienen einerseits als Sitzflächen, zum anderen bieten sie aber auch die Möglichkeit, Grabbeigaben niederzulegen.

In zwölf Monaten gab es allein 40 Belegungen und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben bereits Nutzungsrechte erworben. Vorausblickend geplant, wurden schon in der Bauphase weitere Fundamente gelegt, sodass die Anlage bis auf 480 Kammern erweitert werden kann. Auch in anderen Stadtteilen bekundete die Bürgerschaft bereits Interesse. Nicht zuletzt auch deshalb, weil zwischenzeitlich in einer weiteren Nachbarstadt ebenfalls eine Urnenanlage gebaut wurde.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 10/2013 .

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