Asphalteinbau

Kompakter Mini-Fertiger für schmale Flächen

Wer will da noch per Hand einbauen? Glatt und schnell verläuft auch der Einbau der 4 Zentimeter starken Deckschicht mit dem Mini-Fertiger AFW 150-2 von Ammann. Foto: Amman

Als Straßen- und Tiefbauunternehmer steht Karsten Stirnberg immer wieder vor der Aufgabe, den Asphaltbelag von Geh- oder Radwegen zu erneuern. Bislang war der Firmenchef fest davon überzeugt, dass sich der Maschineneinsatz bei so geringen Einbaubreiten nicht lohnt. Doch nach dem neusten Sanierungsprojekt ändert der Bauunternehmer seine Meinung. Die Leistungsfähigkeit des Mini-Fertiger AFW 150-2 von Ammann hat Stirnberg überzeugt.

Für das Straßen- und Tiefbau-Unternehmen Karsten Stirnberg ist das Sanierungsprojekt in Menden im Sauerland eigentlich pure Routine. Eine Rohrleitung ist marode und muss dringend erneuert werden - keine große Sache für das routinierte und eingespielte Stirnberg-Team. Vergleichbare Projekte erledigt der Straßen- und Tiefbauspezialist mehrfach im Jahr, viele davon in Menden und im angrenzenden Umland. Doch dieses Mal weicht der Bautruppe von seiner Routine ab: Unternehmer Karsten Stirnberg hat sich entschieden, die Asphalteinbau-Arbeiten in diesem Projekt nicht wie üblich per Hand zu erledigen, sondern maschinell.

"So schmale Streifen haben wir bisher immer händisch asphaltiert", sagt der Bauunternehmer. Die marode Rohrleitung liegt unter einem nur 80 Zentimeter breiten Bürgersteig, der - eingekeilt zwischen Bordsteinkante und Vorgärten - durch eine Mendener Wohnstraße führt. Der Unternehmer war bisher fest davon überzeugt, dass sich bei dieser geringen Einbaubreite der Einsatz eines Fertigers nicht lohnt. "Einfach zu teuer - und zu aufwändig."

Doch bei diesem Projekt gibt Stirnberg dem maschinellen Einbau erstmals eine Chance. Die Anton Kreitz & W.H. Ostermann GmbH aus dem benachbarten Iserlohn stellt für die Einbauarbeiten des Projekts den Mini-Fertiger AFW 150-2 von Ammann testweise zur Verfügung - inklusive fachmännischer Vor-Ort-Einweisung durch einen erfahrenen Mitarbeiter. Der Baumaschinenhändler schult außerdem die Stirnberg-Arbeiter im Umgang mit dem AFW 150-2 - direkt auf der Baustelle. Er unterstützt die Einbauarbeiten von Anfang bis Ende und gibt auch den ein oder anderen praktischen Tipp, wie sich mit dem kompakten AFW 150-2 die besten Ergebnisse erzielen lassen.

Die 80 Zentimeter breite und 6 Zentimeter starke Tragschicht sind mit dem Mini-Fertiger schnell erledigt. Foto: Amman

"Die kompakten Maße und die einzigartigen Leistungsdaten haben mein Interesse an der Maschine geweckt", berichtet Stirnberg. Nur 2,90 Meter lang, 1,64 Meter hoch und nicht einmal 88 Zentimeter breit - der AFW 150-2 von Ammann zählt zu den kompaktesten Fertigern überhaupt. Als einzige Maschine am Markt erreicht er laut Hersteller die im Projekt erforderliche Einbaubreite von nur 80 Zentimeter mühelos - und ganz ohne Zusatzausrüstung. Mit Zusatzausrüstung kommt der Mini-Fertiger sogar auf eine Einbaubreite von nur 25 Zentimeter. Und das bei einem strammen Arbeitstempo von bis zu 10 Meter pro Minute.

Den 300 Meter langen und 80 Zentimeter breiten Gehweg in Menden fährt der AFW 150-2 zweimal ab. Beim ersten Durchgang fertigt die Maschine die 6 Zentimeter starke Tragschicht, bei der zweiten Überfahrt folgt die Asphaltdecke mit einer Einbaustärke von 4 Zentimetern. Der kompakte Fertiger bewältigt auch darüberhinausgehende Einbaustärken von bis 10 Zentimetern problemlos.

"Nach nur vier Stunden war der Einbau-Job erledigt. Ich bin begeistert", so Stirnberg. Durch den Einsatz des AFW 150-2 ist die Baustelle schneller abgeschlossen als erwartet. Der Einbau per Hand wäre laut Stirnberg nicht unter acht Stunden und mit einer höheren Manpower zu schaffen gewesen. Auch die Qualität, die der Mini-Fertiger abgeliefert hat, überzeugt den Firmenchef. "Die Asphaltdecke ist tadellos." Kaum ist der letzte Handgriff auf der Sanierungsbaustelle in Menden erledigt, trifft Stirnberg eine Entscheidung: Künftig werden er und seine Mitarbeiter nie wieder einen Asphaltstreifen per Hand einbauen, egal wie schmal der Streifen auch sein mag. Nach dem Probelauf ist der Unternehmer überzeugt von den Vorteilen des maschinellen Einbaus. Das rasche Arbeitstempo, die hohe Einbauqualität und der reibungslose Fertigungsprozess bringen echte Effizienzgewinne. Um sich diese auch künftig zu sichern, gibt Stirnberg die Test-Maschine nicht mehr an Händler Kreitz und Ostermann zurück. Er kauft sie ihm kurzerhand ab.

Heiko Metzger

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 04/2020 .

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