Kooperation

Stadtentwicklung mit Sensoren, KI und GIS

Eine Kooperation zwischen der RIWA GmbH und der RealityMaps GmbH soll Kommunen neue Möglichkeiten für eine datengetriebene und nachhaltige Stadtentwicklung eröffnen, indem sie durch neue Sensortechnologie, KI-gestützte Auswertungen und integrierte GIS-Prozesse bei Planung, Klimaanpassung und Digitalisierung unterstützt werden.
Künstliche Intelligenz (KI) Stadtentwicklung
Im Zentrum der Zusammenarbeit zwischen RIWA und RealityMaps steht eine neuartige Sensortechnologie für die luftgestützte Datenerfassung. Abbildung: 3D RealityMaps GmbH

Die RIWA GmbH zählt zu den führenden Anbietern von Geoinformationssystemen (GIS) für Kommunen in Deutschland und betreut mehr als 1.500 Städte und Gemeinden. Die RealityMaps GmbH entwickelt Technologien für 3D-Geodatenerfassung, digitale Photogrammetrie und KI-gestützte Geodatenanalysen. Ziel der strategischen Kooperation ist es, hochauflösende 3D-Geodaten und KI-gestützte Analysen stärker in bestehende kommunale Arbeitsprozesse zu integrieren.

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht eine neuartige Sensortechnologie für die luftgestützte Datenerfassung. Sie ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von Senkrecht- und Schrägluftbildern sowie multispektralen und thermalen Informationen innerhalb eines einzigen Befliegungsprozesses. Diese bilden die Grundlage für hochdetaillierte 3D-Stadtmodelle, die RealityMaps erzeugt und die als Basis für Urbane Digitale Zwillinge dienen.

Die digitalen Abbilder unterstützen Kommunen dabei, Planungsprozesse zu simulieren, Auswirkungen von Maßnahmen frühzeitig zu bewerten und komplexe Zusammenhänge transparenter darzustellen. Neben der baulichen Situation lassen sich auch Aspekte wie Vegetationszustand, Flächenversiegelung oder Wärmeverteilung analysieren.

Die Auswertung der Geodaten erfolgt mithilfe KI-basierter Verfahren, die zusätzliche Erkenntnisse für unterschiedliche Anwendungsfelder liefern – etwa in der Bauleitplanung, bei der Identifikation von Flächenpotenzialen für erneuerbare Energien, im kommunalen Grünflächenmanagement oder bei Maßnahmen zur Klimaanpassung. So lassen sich beispielsweise Einzelbäume automatisiert erfassen und deren Flächenanteile bestimmen sowie Wärmeinseln im Stadtgebiet identifizieren. Ein zentraler Vorteil der Kooperation liegt in der nahtlosen Einbindung der aufbereiteten Daten in bestehende GIS-Umgebungen.

Die Kombination der Technologien ermöglicht es, mit einmaligem Erfassungsaufwand eine Vielzahl an Fachkatastern aufzubauen und langfristig zu nutzen.

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