Landesgartenschau öffnet Ufer des Chamb und begrünt die Innenstadt
"Furth im Wald lebt – solange der Drache stirbt“
von: Landschaftsarchitekt AK Berlin, Assoziierter Partner Planorama Landschaftsarchitektur Thomas Lücke
Die Grenzlage der Stadt war stets herausfordernd und nicht immer günstig für das Entstehen wirtschaftlichen Wohlstands. Auch nach der Grenzöffnung 1989 hat die Stadt einen massiven Rückgang an Arbeitsplätzen, hohe Kaufkraftverluste und Abwanderung zu verzeichnen. Dies wirkt bis heute nach. Einzelhandel und Gastronomie sind stark rückläufig. In der Innenstadt gibt es immer mehr Leerstand. Das Stadtzentrum zeigt in Teilen ein sanierungsbedürftiges Gesicht.
Furth im Wald steht also vor erheblichen Herausforderungen, ihren lebendigen Charakter zu erhalten und wieder zu stärken. Um die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen, wurde 2015 ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet, welches strategische Maßnahmen zur Innenstadtentwicklung vorschlägt, die Wirtschaft, Tourismus aber auch die Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Wohn- und Lebensqualität der Stadt verbessern sollen.
Im Jahr 2018 folgte die Bewerbung für die Landesgartenschau, die es ermöglicht, mit finanzieller Unterstützung umfangreiche Maßnahmen aus dem ISEK umzusetzen. Das inhaltliche Konzept überzeugte und die Stadt erhielt den Zuschlag.
Das Konzept für die Umgestaltungsmaßnahmen nimmt zwei Bereiche ins Visier. Einen innerstädtischen Bereich westlich der historischen Altstadt, entlang des Stadtbachs Kalte Pastritz und einen zweiten Bereich südlich der Innenstadt im Übergang zu den neuen Stadterweiterungsgebieten entlang des Flusses Chamb. Die beiden Flüsse prägen seit jeher das Stadtbild und werden mit den Umgestaltungsmaßnahmen stärker erlebbar. Verrohrte Abschnitte werden geöffnet und der Bevölkerung zugänglich gemacht. Wo möglich, wird der Bachquerschnitt vergrößert, in weiten Abschnitten erfolgt eine ökologische Aufwertung und Renaturierung.
Entlang der Flüsse entstehen neue, qualitätsvolle Freiräume, die verschiedene Stadtteile verbinden, Potenziale für Naherholung, Freizeitaktivitäten und ökologische Vernetzung schaffen und an das übergeordnete Tourismuskonzept angeschlossen werden.
Stadtumbau entlang der Kalten Pastritz
Mit dem Abbruch zweier, über viele Jahre leerstehender Brauereigelände, der meist ungenutzten Festhalle und der Umwidmung eines Baustofflagers werden zentralörtliche Brachen aufgelöst und neue Flächen für den Stadtumbau gewonnen. Im Laufe der Projektphase wurden auch Überlegungen für die Neubebauung zweier Areale mit einem gemeinnützigen Mediacenter in der Innenstadt und einem modernen Drachenmuseum auf dem Standort der ehemaligen Festhalle angestellt und dafür Hochbauwettbewerbe ausgeschrieben. Die Planungen wurden dann jedoch aus Kostengründen gestoppt.
Auf dem Gelände der ehemaligen Hofer- Brauerei entsteht eine neue innerstädtische Parkanlage mit intensiven und extensiven Grünflächen und einem großen Kleinkinderspielplatz, der dem Bedarf an innerstädtischen Spielflächen gerade auch für Kinder mit Einschränkung gerecht wird. Mit der Öffnung des verrohrten Bachs wird die Fläche wieder als von Wasser umflossene Insel sichtbar. Der gegenüberliegende Postgartenweg bildet den Auftakt für eine Promenade, die den Bahnhof mit den südwestlichen Innenstadtbereichen verbindet.
Das Gelände der ehemaligen Späth- Bräu Brauerei soll hingegen bebaut werden. Die Stadt möchte hinsichtlich der Wohnentwicklung neue Impulse setzen. Ziehen es heute viele Menschen vor, ein Grundstück in grüner Stadtrandlage zu beziehen, so soll auf diesem Gelände ein zeitgemäßes Wohnquartier entstehen, welches das Wohnen in der kompakten Innenstadt mit kurzen Wege wieder attraktiv macht. Erreicht wird dies mit einem kompakten Städtebau mit halböffentlichen Freiräumen und der Integration heutiger Ansprüche an das Wohnen. Ein hierfür entwickelter städtebaulicher Rahmenplan zeigt erste Ideen zur Umsetzung auf.
Die Anbindung und Eingliederung der neuen Areale an die Innenstadt erfolgt über eine hochwertige Gestaltung, die das Material- und Farbkonzept der Innenstadtbereiche fortschreibt. Die Stadt erneuert bereits seit den 1990er Jahren Stück für Stück Straßen und Plätze der Innenstadt mit regionalen Natursteinbelägen. Im Rahmen der Gartenschau wird das letzte Stück des ovalen Innenstadtkerns in dieser Qualität hergestellt.
Zentral ist die Neugestaltung der nach einem Further Argrarwissenschafter benannten Lorenz- Zierl-Straße, die zwischen Innenstadt, Kalter Pastritz und dem neuen Wohnareal verläuft. Die ehemals zweispurige, stark befahrene Straße wird in eine Einbahnstraße umgewidmet. Der Entscheidung waren lange und kontroverse Diskussionen vorausgegangen.
Mit der Umgestaltung wird eine erhebliche Verkehrsberuhigung und mehr Raum für andere Nutzungen geschaffen. Die Gehwege konnten deutlich verbreitert und barrierefrei gestaltet werden. Ufermauern und Brücken werden umgestaltet oder erneuert. Mit der Integration einer Baumreihe und der Vergrößerung des Bachquerschnitts ist eine deutliche freiraumplanerische Aufwertung gelungen. In Abschnitten kommt die Planung ohne Geländer auf den Ufermauern aus und ermöglicht den direkten Kontakt zum Wasser.
Architektur Dach Parkarena: PH2 Architektur+Stadtplanung Leminger Str. 11, 93458 Eschlkam
Städtebaulicher Rahmenplan Späth- Bräu Gelände: yellow z, Choriner Straße 55, 10435 Berlin
Projektbeteiligte Landesgartenschau Furth im Wald:
Auftraggeber: FURTH IM WALD 2025 gGmbHDr.-Adam-Voll-Straße 1 (Haus C, 93437 Furth im Wald
Städtebaulicher Entwurf und Gestalterische Gesamtplanung, Objektplanung Freianlagen, Verkehrsplanung, Stege und Brücken: Planorama Landschaftsarchitektur (LP1-9)
Staudenpflanzungen: Planorama Landschaftsarchitektur
Fachplanung Tragwerksplanung Projektgebiet Kalte Pastritz: J. Posel Ing. Büro für Bauwesen GmbH & Co. KGUntere Regentraße 24, D-93413 Cham
Fachplanung Tragwerksplanung Projektgebiet Chambaue / Drachensteg: ifb frohloff staffa kühl eckerBeratende Ingenieure PartG mbBRheinstraße 45 - 46, 12161 Berlin
Fachplanung Gewässerhydraulik: Prof. Rudolf Metzka
Landschaftspflegerischer Begleitplanung: OPUS GmbHRichard-Wagner-Straße 35, 95444 Bayreuth

Südliche Parkanlagen entlang des Chamb
Im südlichen Projektgebiet entsteht eine großzügigere und weitläufigere Parkanlage, welche bestehende Strukturen und dazwischenliegende, undefinierte Grünräume funktional und gestalterisch verbindet.
Die Flussarme der Kalten Pastritz und Chamb bieten eine sehr reizvolle Grundstruktur. Die wunderschöne, weitgehend intakte Gewässer- und Vegetationsstruktur der Flusssauen bilden zwischen Stadtkulisse und der lieblichen Hügellandandschaft des oberpfälzisch- bayerischen Waldes das gestalterische Grundgerüst. In einem zeitgenössischen Landschaftspark werden die Besucher:innen so durch den Freiraum geführt, dass besondere Blickbeziehungen, malerische Orte, Attraktionen und vielfältige Nutzungsangebote erlebbar werden.
Zentrales Thema ist das Wasser, mit dem man beim Spazieren durch lichte Gehölzstrukturen, offene Wiesen, naturnahe Gärten immer wieder in Berührung kommt. Der Entwurf bindet die bestehenden Vegetationsstrukturen ein. Die Ufer zum Chamb werden punktuell geöffnet und Böschungen flacher ausgebildet, um den kanalartigen Bachlauf naturnaher zu gestalten. Die Bäche werden mit Steinsetzungen und das Einbringen von Totholz neu strukturiert. In sanfter Topografie entsteht ein lieblicher Parkraum in dem sich die Besucher sowohl entspannen als auch aktiv sein können.
Im Rahmen der Umgestaltungsmaßnahmen werden Sportflächen der Schule erneuert und mit neuen Angeboten ergänzt. Der um das Further Tagungszentrum in die Jahre gekommene Stadtpark wird erneuert.
Ein besonderer Schwerpunkt bildete die Einbindung von Arealen, auf denen die städtischen Festaktivitäten stattfinden. Die vorher eher in sich geschlossenen Bereiche liegen nun inmitten der neuen Parklandschaft. Das Gelände für das Mittelalterspektakel Cave Gallium wird aus seiner Insellage herausgeholt und an das neue Wegenetz angeschlossen. Mit wenigen Eingriffen wird das Festgelände als Ort mit landschaftlichem Wiesencharakter am Fluss herausgearbeitet. Der große Festplatz, ehemals eine Schotterfläche, wird funktional neu geordnet. Verkehrsräume werden kompakt an die Seite gelagert.
Der Festplatzbereich wird mit Schotterrasen, Bäumen und extensiven Stauden ein grüner Parkraum, der sich zum Fluss und den anderen Parkbereichen öffnet. Auch das große Highlight der Stadt, der Further Drache wird in das neue Parkkonzept integriert. Das im Volksmund "Fanny" genannte Robottertier mit einer Länge von mehr als 15 Metern und einer Flügelspannweite von 12 Metern ist in einem angrenzenden Gebäude mit angegliedertem Museum untergebracht, dessen Fassade im Zuge der Gartenschau erneuert wird. Ganzjährlich finden mit dem Drachen als Kulisse Veranstaltungen im Außenraum statt. Zukünftig werden diese in der neu geschaffenen Parkarena mit großem Kuppeldach in Holzbauweise zu sehen sein.



Drachensteg in der Chambaue
Das alle Parkteile verbindende Element ist der Drachensteg. Er ist inspiriert von der jahrhundertealten Tradition des Drachenstichs, dem ältesten Volksschauspiel Deutschlands, das jährlich in Furth im Wald stattfindet. In Anlehnung an diese Legende, bei der ein Drache besiegt wird, symbolisiert der Steg das positive Erbe dieser Geschichte. Die roten Betonplatten, aus denen der Weg besteht, erinnern in ihrer Farbe an Drachenblut – nicht als Symbol für Zerstörung, sondern für den kraftvollen und lebendigen Charakter der Region.
Architektonisch zeichnet sich der Steg durch seine sichelförmigen Stahllamellen aus, die als Geländer dienen. Diese Lamellen winden sich in unterschiedlichen Höhen um den Steg und verleihen ihm eine geschwungene, fast skulpturale Form. Ein Obergurt zeichnet die Dynamik in der Höhe nach und bietet Möglichkeit, sich bequem aufzulehnen und in die Landschaft zu schauen. Die großformatigen Betonplatten des Steges, die mit regionalem Flusskiesel in Terrazzooptik gestaltet sind, sorgen für ein besonderes visuelles Erlebnis und passen sich harmonisch in die Landschaft ein.
Der Drachensteg soll nicht nur als Verbindung dienen, sondern auch ein Ort der Begegnung und Erholung sein, der die Menschen näher zur Natur und zur Geschichte von Furth im Wald bringt, die Geschichte des Ortes würdigt und zukünftig ein Besuchermagnet für die Stadt sein wird. Am Zusammenfluss der beiden Chamb-Arme und der Kalten Pastritz führt der Drachensteg als drei Brücken vereinenden Loop um die Inselspitze herum und bildet eine skulpturale Verbindung der Parkteile und Stadträume.
In der geschwungenen Gestalt im Grundriss und der fließenden Höhenübergänge des Drachenstegs steckt ein überaus hohes Maß an gestalterischer und konstruktiver Präszisionsarbeit von der Planung bis zur Ausführung. Alle Bauteile der auf Pfählen, Brunnenringen und einer Stahlunterkonstruktion gelagerten Betonplatten wurden auf den Millimeter genau geplant und nun von den Baufirmen in die gegebene Örtlichkeit platziert.



Herausforderungen
Die Stadt hatte das Projekt gut und mit ausgesprochener Weitsicht vorbereitet und konkrete Umgestaltungsmaßnahmen festgelegt. Bürgermeister, Stadtrat, Verwaltung und Bevölkerung standen von Anfang an leidenschaftlich hinter dem Projekt und dem vorgeschlagenen Entwurf.
Das ist überaus wichtig, denn zum Erfolg des Projektes gehört das Engagement aller Beteiligten weit über das normale Maß. Geduld, Ausdauer und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, war zu mancher Zeit gefragt, denn es gab durchaus sehr bewegte Projektphasen.
Auf Grund der Gewässernähe waren alle Entwurfselemente genehmigungsrelevant. Die Teillage im FFH-Gebiet, Naturpark und Landschaftsschutzgebiet bedingten einer Prüfung der Verträglichkeit des Projektes, hinsichtlich der Belange des Naturschutzes. In diesem Zug wurden umfangreiche Artenuntersuchungen mit Gutachten für Flora, Fauna, Fischökologie, Makrozoobenthos und eine Stellungnahme zur Wasserrahmenrichtlinie erarbeitet. Darüber hinaus wurden alle Maßnahmen auch gewässerhydraulisch und hinsichtlich der Auswirklungen auf das Hochwasser und den Retentionsraum überprüft. An sich sind diese Themen nicht ungewöhnlich, allerdings nahm die Erarbeitung der Gutachten mehr Zeit in Anspruch, als der Rahmenterminplan vorsah. Dies hatte zur Folge, dass einige Untersuchungen erst sehr spät während der Ausführungsplanung fertig gestellt wurden. Der hohe Komplexitätsgrad und die enge Zeitschiene bedingten eine besonders enge und intensive Abstimmung mit den Behörden und Fachplanern, was in gemeinsamer Anstrengung gelungen ist, für alle Beteiligten jedoch sehr herausfordernd gewesen ist.
Auch hinsichtlich der Baukosten unterlag das Projekt einer großen Dynamik. Die zum sehr späten Zeitpunkt bekannten Baugrundverhältnisse und die in der Coronakrise angestiegenen Allgemeinkosten ließen die Baukosten kurz vor der Ausschreibungsphase im Sommer 2022 enorm in die Höhe schnellen. Das war bereits die zweite große Kostensteigerung im Projektverlauf. Die im Wettbewerbsverfahren prognostizierten Kosten waren viel zu niedrig angesetzt, sodass der Stadtrat bereits in der vorderen Projektphase eine Verdopplung der Baukosten beschloss. Die erste Ausschreibung lag über ein Drittel über den eingestellten Kosten, in der Folge mussten Einsparungen und Umplanungen vorgenommen werden, was alle Beteiligten erheblich unter Termin- und Handlungsdruck setzte, da die Planung schon sehr weit vorangeschritten war und Entscheidungen getroffen werden mussten, die die Gesamtgestaltung so wenig wie möglich beeinträchtigt. Glücklicherweise waren die kommenden Ausschreibungen wieder näher am Kostenrahmen, sodass der überwiegende Teil des Projektes umgesetzt werden konnte.
Die Umsetzung solch großer Projekte ist stets komplex und eine große Herausforderung. Für die kleine Verwaltung einer Stadt wie Furth im Wald mit knapp 9000 Einwohnern ist das ganz schwer zu leisten. Die Erfahrung aus der Planung dreier Gartenschauen zeigt, dass für die Koordinierung der Aufgaben, Akteure und Kosten eine Projektsteuerung unbedingt notwendig ist. Als Planer:innen versuchen wir dort, wo es geht, zu unterstützen, können diese Steuerungsleistung aber nicht komplett erbringen. Für die Gemeinden bedeutet eine Gartenschau Entscheidungen auf vielen Ebenen und zum Teil sehr weitreichende Veränderungen in der Stadtstruktur während der gesamten Projektphase. Deshalb kommt es vor, dass Entscheidungen auch mal vertagt werden, auch wenn es dem Terminplan entgegensteht.
Die Zusammenarbeit mit der Stadt lief sehr gut und der gesamte Entscheidungsprozess hatte seinen Wert, da die Beteiligten stets ausreichend abwogen und mit ihrem Entscheidungsergebnis am Ende auch sicher waren.
Den Furthern wohnt ein wacher und kritischer Geist inne – genauso wie Leidenschaft und das Brennen für eine Idee. So war es auch mit der Gartenschau – Furth lebt, solange der Drache stirbt, so sagt es ein Further Sprichwort.

Bis zur Eröffnung ist nun nicht mehr viel Zeit. In allen Bereichen wird auf Hochtouren gearbeitet, um alles fertig zu bekommen. Beim Durchlaufen der Areale ist vieles schon sichtbar und lässt die neue Qualität erkennen. Ganz neue Blickbeziehungen wurden geschaffen, in die Stadt, aber auch nach draußen, manches was vorher verborgen war, ist nun besser sichtbar, anderes hat sich komplett verändert. Wir als Planer:innen haben den Blick von außen, das wurde uns sehr oft gesagt, wie dieser ist, wollte man stets wissen. Als Berliner haben wir uns nie fremd, sondern stets wertgeschätzt gefühlt. So geht mit der Fertigstellung des Projekts auch eine sehr intensive und schöne Phase der fruchtbaren Zusammenarbeit zu Ende.
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