Demopark 2017 in Eisenach

Leistungsstärkere Akku-Technik versorgt immer breiteren Maschinenpark

Zur demopark vom 11. bis 13. Juni in Eisenach werden wieder mehrere zehntausend Besucher erwartet. Foto: demopark

Zur demopark, der Freilandausstellung der grünen Branche, vom 11. bis 13. Juni in Eisenach werden wieder mehrere zehntausend Besucher aus Kommunen, Landschaftsbaubetrieben und Verbänden erwartet. Sie können sich über Innovationen informieren und Technik testen, die dem Trend der Vorjahre folgt: immer mehr Arbeitsgeräte verfügen über einen mobilen Elektroantrieb und leistungsstärkere Akkus, die die Kapazität von Benzin-Geräten erreichen.

Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind leichter, stärker und ausdauernder geworden. Zusätzlich haben die Hersteller auch die Effizienz und den Bedienkomfort der Geräte verbessert. Dazu gehören bürstenlose Motoren und spezielle Werkzeuge wie beispielsweise schmale Sägeketten, aber auch das geringere Gewicht der Geräte und die zunehmend bessere Balance. Zudem gibt es immer mehr Akku-Rasenmäher, die ebenfalls mit einem oder mehreren Akkus aus dem Handgeräteprogramm bestückt werden können. Genau wie bei Elektro- oder Benzingeräten gibt es unterschiedliche Arbeitsbreiten oder Leistungsklassen und bereits unterschiedliche Akkutypen für Privatanwender und Profis.

Inzwischen lassen sich Akkus von Motorgeräten auch schnell laden. Dafür ist ein besonderes Schnellladegerät nötig. Mittlerweile ist das Akku-Thema nicht nur auf Handgeräte beschränkt. Die Industrie liefert auch Kehrmaschinen, Mähraupen und andere Geräteträger in der Landschaftspflege bis hin zu Radladern mit Akku-Antrieb. Das bringt Vorteile, etwa in sensiblen Gebieten, wo Lärm eher unerwünscht ist, wie auf Friedhöfen oder im Außenbereich von Krankenhäusern und Pflegeheimen. Zudem gibt es in Kommunen immer häufiger Photovoltaikanlagen. Sie laden die Akkus von Elektromaschinen kostengünstig auf.

Sonderschau Rasen mit innovativen Pflegekonzepten

Auf der Fläche der Sonderschau Rasen bietet die demopark Informationen zur Pflege und Qualitätssicherung von Rasenflächen. Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Rasengesellschaft e.V. (DRG) werden Techniken zur Bodenbearbeitung im Golfrasen und zur Bodenlockerung im Hausrasen im praktischen Einsatz durch einen Moderator vorgestellt. Darüber hinaus finden Besucher Techniken und Messverfahren zum Qualitätsmanagement. Interessenten aus dem Kommunalbereich sowie aus dem Greenkeeping für Golf- und Sportanlagen erhalten auf Wunsch ein Teilnahmezertifikat von der DRG oder dem Greenkeeper Verband Deutschland e.V. (GVD) für die Anerkennung etwa im GVD-Weiterbildungsprogramm.

Tab.: Themen-Übersicht zu den angebotenen Demovorträgen und Poster-Präsentationen während der Sonderschau Rasen 2017. (*Änderungen vorbehalten)

Der züchterische Fortschritt bei der Entwicklung von Gräsern mündet in neue Sorten. Die aktualisierte Sorten- und Eignungsübersicht in der RSM 2017 weist 14 Gräserarten/-unterarten mit insgesamt 315 vom Bundessortenamt für die Rasennutzung geprüften Gräsersorten auf, von denen eine Reihe bei der Sonderschau Rasen begutachtet werden kann. Besonders interessant istbei der Sonderschau die Anlage einer "Cross-Ansaat". Hierbei werden jeweils zwei Gräserarten mit unterschiedlichen Sorten getestet.

Bis zum Jahre 2020 ist die Verwendung von gebietseigenen Pflanzen in der freien Natur für alle Beteiligten nach dem Bundesnaturschutzgesetz verbindlich. Bereits im Jahre 2013 wurden bei der Sonderschau Rasen die ersten Flächen mit "Regiosaatgut" angelegt, die jetzt mit weiteren Mischungen ergänzt wurden.

Vortragsprogramm zu Landschaftsbau am 12. Juni 2017

Mit der wachsenden Bedeutung von Natur- und Umweltschutz und mit dem ungebrochenen Trend, dass immer mehr Menschen in die Städte ziehen, nehmen die Herausforderungen im Landschaftsbau stetig zu. Die demopark 2017 widmet daher einen ganzen Messetag mit Vorträgen im FORUM dem Landschaftsbau. Rund um den Themenschwerpunkt "Neue Perspektiven im Landschaftsbau" referieren hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Praxis über neueste Forschung und Lösungsansätze. mk

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 06/2017 .

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