Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Vorsorge ist besser als Nachsorge, Salutogenese statt Pathogenese, nicht erst seit der Pandemie gilt diese Prämisse für Ärzte, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner. Bereits seit vielen Jahren wird zur Kausalitätskette von Grün und Gesundheit geforscht und die Ergebnisse zeigen alle, dass Grün für die Gesundheit unerlässlich ist. In der Schweiz ist zum Beispiel das umfängliche Lehrbuch Gartentherapie in diesem Jahr in 2. Auflage erschienen. Ein Standardwerk, das zeigt, wie Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser das Grün als Therapie einsetzen und evaluieren können.

Mit unserem Schwerpunkt Grün und Gesundheit stellen wir Möglichkeiten vor, der Entfremdung von der Natur entgegenzuwirken. Wir zeigen, wie durch Mehrfachkodierungen in Parks und Gärten Barrierefreiheit in der alternden Gesellschaft erreicht wird, und erläutern, wie der EcoHealth Approach, ein Ökosystem-Gesundheitsansatz wirken kann.

An vielen Beispielen wird deutlich, dass nicht nur mehr Bewegung in der Natur die Gesundheit nachhaltig verbessert, sondern auch, dass die kühlende Wirkung von Gewässern und Grün dem Hitzestress der Innenstädte entgegenwirkt. Das wertvollste Gut Gesundheit ist kein Zufall, wir können auf vielen Ebenen für sie aktiv werden.

Mit besten Wünschen für Ihre Gesundheit!

Ihre Mechthild Klett

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 08/2020 .

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