Liebe Leserin, lieber Leser!

Gleich zwei Tornados fegten in diesem Frühjahr über Deutschland hinweg, die deutliche Schäden hinterließen. Der Klimawandel ist also gefühlt schon da. Dies spüren auch viele Kommunen, wenn es darum geht, Hochwasserschutzkonzepte zu entwickeln, die auch länger anhaltende Trockenheitsperioden mit einbeziehen. Die Herausforderung liegt darin, Wasser als gestaltgebendes Naturelement und nicht nur als Bedrohung zu sehen. Das ist nicht immer einfach zu kommunizieren, da Einschränkungen bei der Nutzung privater Gärten und Grundstücke die Folge sein können. Widerstände in der Kommunalverwaltung Überflutungsflächen auszuweisen, rühren nicht zuletzt aus dieser Tatsache. Gleichzeitig ist Hochwasserschutz teuer und muss politisch kommuniziert und durchgesetzt werden. Zudem ist ein Hochwasserschutzkonzept sehr komplex. Mehrere, manchmal konkurrierende Behörden sind eingebunden und interdisziplinäres Arbeiten muss erst eingeübt werden.

Die gestalterischen Ergebnisse und die langfristige Kostenersparnis zahlen sich jedoch aus. Dies zeigen Beispiele aus Ostfildern, Winnenden, Pfaffenhofen, Regensburg, Reutlingen und Hamburg.

Die Gartenamtsleiterkonferenz und der Gemeinsame Bundeskongress der grünen Verbände in Brandenburg an der Havel widmen sich ebenfalls diesem Thema. So können positive Beispiele Mut machen, die Anstrengungen beim Hochwasserschutz auf sich zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Mechthild Klett

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 06/2015 .

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