Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Wir leben nicht nur in den Elementen Luft, Wasser, Erde und Feuer, wir ringen auch mit ihnen.

Kürzlich hat das Bundesverfassungsgericht erklärt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft oder vielmehr zur Senkung des Kohlendioxidausstoßes noch unzureichend sind. Ein neues Klimaschutzgesetz muss her, denn das alte war teilweise verfassungswidrig. Die Senkungsziele waren zu niedrig gesetzt.

Wasser ist nicht nur unser wichtigstes Lebensmittel und als Kühlung in den tropisch gewordenen Sommern dringend notwendig, sondern auch mit den Wasserspielen und Springbrunnen ein Kulturgut geworden. Viele renaturierte Flüsse zeugen von seiner Bedeutung in der Stadt, aber auch die Wiedervernässung von Mooren hilft, den Klimawandel zu bremsen.

Die Erde scheint noch am wenigsten geschädigt, aber das ist nur dem Umstand geschuldet, dass sie gerade in der Stadt aus dem Blick gerät. Neueste Studien zu Glyphosat mit Getreideplattkäfern haben nun doch nachgewiesen, dass das Pflanzengift den Stoffwechsel von Insekten und Bakterien stört, und die Insekten stressanfällig macht.

Das Feuer, oder vielmehr die Verbrennungen, die der Mensch auslöst - sei es durch Autoabgase oder das Heizen von Wohngebäuden - führen zu Atemwegserkrankungen, deren Ausmaß wir uns oft nicht klar machen.

Wir sollten also unsere Abhängigkeit von den Elementen im Blick behalten, sonst ringen nicht mehr wir mit den Elementen, sondern die Elemente mit uns.

Mit besten Grüßen;
Ihre Mechthild Klett

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 07/2021 .

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