Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser!

Transparenz über die Lebenszykluskosten hilft, nachhaltige Entscheidungen zu fällen. Grünflächenämter wissen dann nicht nur, welche Investitionssumme benötigt wird, wenn etwa ein neuer Platz gestaltet wird, sondern auch, ob und wann die Pflegefolgekosten die Investitionssumme übersteigen. Besonders nützlich für die Argumentation gegenüber den Kämmerern ist dies, wenn die Investitionssumme zunächst zwar hoch ist, die Folgekosten aber gering gehalten werden können. Lassen sich dann noch Effekte für den Artenschutz oder für die Kühlung der Stadt hinzuzählen, hat sich der Berechnungsaufwand gelohnt.

Transparenz hilft jedoch nicht nur bei Haushaltsverhandlungen nach innen. Eine neue Internetplattform allein für das Grünflächenamt zeigt auch, welche Leistungen das Amt erbringt, was dies kostet und wie sich Bürger mit ihren Ideen an der Gestaltung von Grünflächen beteiligen können. Damit erhält nicht nur das Image der Ämter neuen Glanz. Auch die Identifikation mit dem Grün und das Engagement von Mitarbeitern und Bürgern wachsen, wie ein Beispiel in Lübeck belegt.

Die Ausstrahlung eines Amtes ist sogar architektonisch erfahrbar. Ein Neubau für das Grünflächenamt in Frankfurt am Main zeigt, wie ein integriertes Konzept von Werkstatt und Verwaltung in einem Haus erfolgreich umgesetzt werden kann. Dazu kommt, dass die Mitarbeiter vernetzter arbeiten, sich die Arbeitsbedingungen erheblich verbessern und die Motivation, dort zu arbeiten, steigt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Mechthild Klett

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 01/2016 .

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