Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Immer mehr Gartenschauen setzen auf Vernetzung von Grünflächen und integrierte Stadtentwicklungskonzepte. Die Landesgartenschauen in Lahr, Würzburg, Burg, Bad Iburg und Bad Schwalbach sowie die BUGA in Heilbronn 2019 und 2023 in Mannheim schaffen teils neue Stadtteile, die auf Brachen, landwirtschaftlichen Flächen oder ehemals militärisch genutzten Stadtbezirken entstehen. Etwa wie in Würzburg, wo ein komplett neuer Stadtteil für 4500 Menschen mit Universitätscampus entsteht. In Mannheim wird auf dem Gelände der ehemaligen Spinelli-Kasernen ein großer grüner Keil geschaffen, der vorhandene Naherholungsgebiete zu einem Grünzug zusammenbindet und schließlich bis ins Zentrum reicht.

Andererseits wird Altbewährtes - wie das Kuren - neu erfunden: Eingebettet in die Trends von Wellness, Entspannung, gesunder Ernährung und Sport und mit dem Label "Kneipp cool" versehen, lockt es hoffentlich viele Gesundheitsbewegte und jüngere Besucher in die Gartenschau Bad Iburg.

Im günstigsten Fall wird so der Tourismus angekurbelt, Naturschutz vorangetrieben und Quartiersentwicklung mit Gartendenkmalpflege verknüpft. Die Gartenschauen bieten viele Chancen. Nutzen wir sie!

Mit besten Grüßen

Ihre Mechthild Klett

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 04/2018 .

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