Umfrage der Dt. Bundesgartenschau-Gesellschaft

Markenkern der BUGA sind Pflanzen und Farbenpracht

Pflanzen und ihre Farbenpracht zieht nach einer DBG-Umfrage die Besucher zu Gartenschauen. Foto: Mechthild Klett

Die Bundesgartenschau (BUGA) ist ein nationales Kulturereignis von hohem Rang, das seit 1951 in Deutschland im zweijährigen Rhythmus stattfindet. Alle zehn Jahre findet das Format seine Umsetzung unter internationaler Beteiligung als Internationale Gartenausstellung (IGA). Um die Durchführung der kommenden BUGAs und IGAs für die veranstaltenden Städte/Regionen und ihre Durchführungsgesellschaften möglichst optimal zu planen und hohe Besucherzahlen generieren zu können, hat die Deutsche Bundesgartschau-Gesellschaft, DBG, die ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH mit einer Marktpotenzialanalyse zum Thema Gartenschauen beauftragt. Hierzu wurden im Rahmen einer Online-Panel-Befragung deutschlandweit 2000 Personen repräsentativ zu Besuchshistorie und Absichten, der Kenntnis und den Einstellungen zu Bundesgartenschauen, dem Informations- und Medienverhalten und den Serviceleistungen interviewt. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Zunächst wurde der Bekanntheitsgrad der BUGA abgefragt, der sich als erstaunlich hoch erwies: 93 Prozent der Befragten konnten die Abkürzung BUGA mit Bundesgartenschau auflösen. Und wie kommt die BUGA in die Köpfe? 45 Prozent der Besucher nutzen die BUGA Website im Internet oder informieren sich über Internetsuchmaschinen. 30 Prozent informieren sich bei Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen und gehen deren Empfehlungen nach. Auch Prospekte sind eine von 20 Prozent der Besucher genutzte Quelle. Grundsätzlich offenbart die Studie ein hohes Besucherpotenzial für BUGA/IGA: 63 Prozent der Deutschen zwischen 15 und 75 Jahren stehen grundsätzlich dem Besuch einer BUGA/IGA positiv gegenüber. Weitere elf Prozent sind noch unentschlossen.

Bei der Befragung hat sich herauskristallisiert, das sich der Markenkern vorwiegend über "Farbenpracht und Blumenduft erleben" "Grün und Pflanzen genießen" sowie "Erholen/entspannen" definiert. Es sind nicht die Trendthemen wie "Urban Gardening" oder das "Stadtklima", die im Fokus des Interesses potenzieller Besucher stehen sondern eher klassische Grünthemen mit persönlichem Bezug wie "Pflanzenpflege" oder "Gesunde Ernährung". Zukunftsthemen wie "Umwelt-und Naturschutz" oder "Nachhaltigkeit" interessieren immerhin aber 27 Prozent der Besucher. Acht Prozent interessieren sich zudem für das Thema "Urban Gardening". Diese Erkenntnisse werden sich in der Vertiefung der zukünftigen Kernthemen in der Außenkommunikation widerspiegeln. Lebensstilbezogen gibt es eine große Besuchsbereitschaft unter (fast) allen Zielgruppen (insgesamt 60 bis 80 Prozent ), zu denen in der Studie sieben definiert wurden, die sich zwischen den Parametern Vitalität, Harmonie, Kontrolle und Sicherheit identifizieren ließen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 02/2016 .

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